Trading Gruppe!

ETFs enthalten Dutzende oder hunderte von Aktien in einem einzigen Wertpapier und erreichen so eine natürliche Risikostreuung, ohne dass der Anleger sich selbst um die Diversifizierung kümmern muss. Da sie einen breiten Markt abbilden, spielen ETFs vor allem bei langfristigen Anlagestrategien ihre Stärken am besten aus.

Worauf gilt es also beim ETF Trading zu achten, um damit das beste für sein Depot herauszuholen?

In diesem Guide zeigen wir Ihnen, wie Sie ETFs handeln, mit welchen Kriterien Sie die besten ETFs für Ihre Strategie finden und bei welchen Broker das ETF Trading am besten funktioniert.

So funktioniert ETF Trading in 4 Schritten

  1. Wählen Sie einen guten Broker mit einer großen Auswahl an ETFs und einer passenden Gebührenstruktur aus und eröffnen Sie dort ein Konto.
  2. Legen Sie Ihre Strategie, Risikobereitschaft und Anlageziele fest, die Sie mit dem ETF Trading erreichen möchten.
  3. Recherchieren und finden Sie die ETFs, die am besten zu Ihrem Profil passen. Achten Sie dabei auf Merkmale wie Ausschüttungsart (thesaurierend/ausschüttend), Replikationsmethode (physisch/synthetisch) und Tracking-Error.
  4. Finden Sie den ETF Ihrer Wahl anhand der WKN oder ISIN bei Ihrem Broker und platzieren Sie eine Kauforder mit der gewünschten Menge.
  5. Behalten Sie Ihre Positionen im Auge und überprüfen die Performance in regelmäßigen Abständen.

ETFs traden in 5 Schritten erklärt:

Dank der nutzerfreundlichen Handelsplattformen moderne Online-Broker ist es heutzutage denkbar einfach, ETFs aus aller Welt zu kaufen. Folgend zeigen wir Ihnen eine einfache Anleitung, wie Sie in 5 Schritten zu Ihrem ersten ETF gelangen.

1. Broker auswählen

Um ETFs kaufen zu können, benötigen Sie ein Depot bei einem Broker, der den Handel mit ETFs ermöglicht. Suchen Sie nach einem vertrauenswürdigen und kostengünstigen Broker, der eine breite Auswahl an ETFs anbietet und über eine benutzerfreundliche Handelsplattform verfügt. Vergleichen Sie die Gebühren, den Kundenservice und die Funktionen der verschiedenen Broker, um die beste Wahl zu treffen.

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2. Konto eröffnen

Kontoeröffnung bei eToro
Kontoeröffnung bei eToro

Sobald Sie sich für einen Broker entschieden haben, müssen Sie dort ein ETF Depot eröffnen. Folgen Sie den Anweisungen auf der Website des Brokers, um das Konto zu eröffnen. Im Verlauf des Anmeldeprozesses werden Sie aufgefordert, persönliche Informationen und Dokumente bereitzustellen, um Ihre Identität zu verifizieren. Stellen Sie sicher, dass Sie alle erforderlichen Informationen korrekt und vollständig angeben.

3. Geld einzahlen

Geld einzahlen bei eToro
Geld einzahlen bei eToro

Nachdem das ETF Depot eröffnet ist, müssen Sie dort Geld einzahlen, um ETFs kaufen zu können. Wählen Sie Ihre bevorzugte Zahlungsmethode aus und befolgen Sie die Anweisungen des Brokers, um eine Einzahlung vorzunehmen. Stellen Sie sicher, dass Sie genügend Kapital auf Ihrem Konto haben, um die gewünschten ETFs zu kaufen.

4. Recherchieren und ETF auswählen

etf auswahl
Auswahl von ETFs nach Performance sortiert bei justETF

Jetzt kommt der spannende Teil: die Auswahl der ETFs, die Sie kaufen möchten. Nutzen Sie die Recherchetools Ihres Brokers oder externe Websites, um Informationen über verschiedene ETFs zu erhalten. Achten Sie dabei auf die Kosten (z. B. TER), die Performance, die Zusammensetzung des Index und andere relevante Faktoren. Vergleichen Sie verschiedene ETFs und wählen Sie diejenigen aus, die am besten zu Ihren Anlagezielen passen.

5. Kauforder platzieren

Kauforder für einen S&P 500 ETF bei eToro
Aufgeben einer Kauforder für einen S&P 500 ETF bei eToro

Sobald Sie sich für einen ETF entschieden haben, müssen Sie eine Kauforder aufgeben. Gehen Sie auf die Handelsplattform Ihres Brokers, wählen Sie den gewünschten ETF aus und öffnen den Ordermaske. Dazu geben Sie am esten den Namen oder das Tickersymbol des ETFs ein, den Sie kaufen möchten, und wählen die Anzahl der Anteile, die Sie erwerben möchten. Überprüfen die Details Ihrer Order sorgfältig, bevor Sie sie abgeben. Klicken Sie abschließend auf „Kaufen“.

Herzlichen Glückwunsch, Ihr erster ETF befindet sich nun in Ihrem Depot!

Eigenschaften von ETFs

Lassen Sie uns vorerst mal klären, was denn die Hauptcharakteristika eines ETFs sind. Wichtig zu verstehen ist, dass ein ETF an der Börse gehandelt wird und bestimmte Aktienindizes abbildet.

Beachten Sie, dass diese Indizes stets aktuell sind und das gleiche Ziel verfolgt wird, wie bei jedem anderen börsengehandelten Wertpapier auch nämlich seinen eigenen Gewinn zu maximieren. Die Indizes werden in der Regel passiv abgebildet, was bedeutet, dass die Wertentwicklung des ETF parallel zur Entwicklung des jeweiligen Index verläuft.

Der ETF Anlegertyp

Für wen eignet sich nun allerdings diese Anlagemethode? Ganz klar sollten Sie darauf aus sein, Ihr Geld längerfristig anzulegen, wenn Sie in ETFs investieren, denn erst nach einem gewissen Zeitraum lassen sich durchaus gute Gewinnchancen erkennen. Ein gewisses Maß an Geduld ist also durchaus erforderlich, um an seinen Gewinn zu gelangen.

Aufbau eines ETF

In einem ETF finden sich viele verschiedene Wertpapiere. In erster Linie stellt dieser Investmentfonds einen Ort für die Geld- und Kapitalrücklage dar, der allerdings mit etwas mehr Risiko einhergeht als herkömmliche Fonds.

Da ETFs ja nicht von einem sogenannten aktiven Fondsmanagement verwaltet werden, welcher akribisch darauf achtet, dass die Interessen der Anleger berücksichtigt werden, fallen bei ETFs mehr Eigenverantwortung, aber dafür wiederum geringere Kosten an. 

Ob jetzt ein ETF besser oder schlechter als ein herkömmlicher Fonds ist, sei mal dahingestellt, denn dies kann je nach subjektiver Einschätzung der Anleger variieren. Wichtig ist, dass die signifikanten Unterschiede zwischen den beiden klar sind.

Was ist ETF Trading?

ETF Trading beschreibt kurz gesagt das Handeln mit ETFs, was natürlich auf die jeweiligen Werte der zugrunde liegenden Marktindizes aufbauen sollte. Da wie gesagt kein Fondsmanagement im Hintergrund agiert, ist hier Eigeninitiative gefragt.

Hinsichtlich dieser sollte man niemals zu lasch agieren, schon gar nicht bei relativ volatilen Märkten. Bedeutet also ganz grob gesagt: Behalten Sie die Kurse der jeweiligen Wertpapiere ganz genau im Überblick, auch wenn es im Gesamtvergleich vielleicht keinen großen Unterschied macht!

Nichts für kurzfristige Strategien

Kurzfristige Anlagevorhaben sind beim ETF Trading ein No-Go, da das Finanzprodukt einfach nicht darauf ausgelegt ist. Zum einen fallen sehr viele Gebühren und Kosten an, wenn man ständig seine ETFs wieder verkauft, was den ohnehin schon geringen Gewinn dann wieder reduziert.

Des Weiteren ist der Wertzuwachs bei ETFs so langsam, dass Sie unterm Strich für den zeitlichen Aufwand nicht viel übrig haben. Seien Sie sich dieser Tatsachen bewusst und entscheiden Sie sich hinsichtlich des ETF Handels, direkt für eine längerfristig ausgerichtete Buy-and-Hold-Strategie.

Das Buy-and-Hold-Prinzip ist aber nur ein Teil der Strategie, die man sich für das ETF Trading zurechtlegen sollte. Überlegen Sie sich im Vorhinein bereits, welcher Index vom ETF abgebildet werden soll. Dabei gibt es unzählige Möglichkeiten, egal ob es sich um Rohstoffmärkte handelt oder aber um Länder-ETFs. 

Vor- und Nachteile beim ETF Trading

Wie bei allen Investitionen bietet auch das ETF Trading neben all seinen guten Punkten ebenso einige Schattenseiten. Hierbei möchten wir nun aber näher ins Detail gehen. Vorerst beachten wir aber ausschließlich die positiven Aspekte des ETF Tradings:

Vorteile

  • Hohe Gewinnchancen kostengünstig möglich
  • ETFs können jederzeit wieder verkauft werden. Sie sind somit liquider als andere Fonds
  • Man weiß direkt, welche Aktien in einem ETF enthalten sind
  • Man kann in viele Märkte einsteigen (Rohstoffe, Aktien, Immobilien)
  • Mit der Investition in viele Märkte teilt man das Risiko auf, somit kann es sich vermindern
  • Die Möglichkeit, in vermehrt nachhaltige Wertpapiere zu investieren, steigt auch immer mehr mit ETFs
  • Viele Broker bieten schon die Möglichkeit eines ETF-Sparplans, mit welchem Sie mit der Investition von ganz kleinen Teilbeträgen monatlich bereits hohe Gewinne abstauben können. Natürlich sollte diese auch wieder längerfristig ausgerichtet sein.

Nachteile

  • Stark volatile Märkte können abgebildet werden
  • Für kurzfristige Anleger absolut nicht geeignet, weil sie keinen Gewinn abschöpfen können
  • ETFs können teurer werden als Einzelaktien
  • Nicht immer ist direkt klar, welche Aktien genau im ETF enthalten ist
  • Bei Investitionen in andere Währungsräume: Risiko des Wechselkurses
  • Beim Auftreten von einer Wirtschaftskrise kann ein erst kürzlich gekaufter ETF einen Verlust erzeugen, weil er ja eher für längerfristige Investition ausgerichtet ist

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ETF Traden lernen: Schritt für Schritt Anleitung:

Zuallererst sollten Sie sich überlegen, wie Ihr Gesamtkonzept beim ETF Trading aussieht. Dieses beinhaltet ganz klar den Index, der ja innerhalb des ETF abgebildet werden soll, den geplanten Zeitraum und schlussendlich natürlich die eigene Strategie, die man sich vielleicht im Vorhinein bereits etwas durchdenken sollte. Die Wahl des Brokers spielt natürlich auch eine Rolle, im Hinblick auf diesen sollten Sie die jeweiligen Bestimmungen beachten, die er hinsichtlich des Anlegens und Handelns verlangt. 

ETFs kaufen

Nachdem dies ausreichend evaluiert wurde, kann man damit beginnen, den ETF zu kaufen und seine Position dabei zu eröffnen. Dies funktioniert in der Regel ganz einfach, indem man sich bei einem ETF Broker registriert und ein Tradingkonto erstellt. Im Anschluss kann man sich die verschiedenen ETFs anzeigen lassen oder spezifisch nach einem ETF suchen und diesen dann kaufen.

Beispielauswahl von ETFs
Beispielauswahl von ETFs

Mit dem Kauf sollte bereits der Kurs im Blick behalten werden, auch wenn man langfristig handelt. Aus den derzeitigen Kursentwicklungen könnten ja auch schon leichte Prognosen für die Zukunft abgeleitet werden. Scheuen Sie sich ebenso nicht davor, Stop-Loss- oder Take-Profit-Order zu setzen, gerade dann nicht, wenn sich der Kurs eher in Richtung Minus bewegt und möglicherweise ein Verlust erzielt wird. 

Kosten und Gebühren beim ETF Trading

ETFs gelten in der Regel als eine sehr günstige Handelsmöglichkeit, weshalb sie in den letzten Jahren enorm an Beliebtheit zugenommen haben, was aber auch daran liegt, dass man ETFs eher mit einer geringen Handelsfrequenz kauft. Schon alleine, dass das Fondsmanagement, was ja bei aktiven Investmentfonds zutragen kommt, hier wegfällt, ist ja schon mal ein kostenschonender Vorteil.

Dennoch sollte man jetzt nicht davon ausgehen, dass überhaupt keine Gebühren anfallen. Wie bei jeder anderen Anlageform auch, gibt es auch beim ETF Trading anfallende Kosten und Gebühren, welche wir Ihnen nun näher erläutern möchten.

Brokergebühren

Dies ist neben den Steuern die einzige Gebühr. Bei vielen Brokern ist es üblich, dass eine gewisse Mindesteinzahlung auf das Tradingkonto erforderlich ist, um es überhaupt mal aktivieren zu können. Einen genauen Betrag können wir Ihnen da allerdings nicht nennen, da der von Anbieter zu Anbieter ganz stark variieren kann. 

Kosten, welche ebenso von Broker zu Broker unterschiedlich sein können, sind sogenannte Transaktionskosten, welche durch das Ein- und Auszahlen von Geld auf das Tradingkonto entstehen können. Darüber hinaus können auch je Auftrag unterschiedliche Kosten anfallen. Da sich ETFs genau gleich wie Aktien handeln lassen, können auch hierbei Kosten für bestimmte Order oder Hilfsmittel, wie beispielsweise einem garantierten Stop-Loss anfallen.

Steuern in Österreich

Gewinne aus ETFs müssen in Österreich versteuert werden. Dabei fallen ETFs gleich wie Aktien in die Kategorie der weniger spekulativen Anlagen. Deshalb greift hier kein progressiver Steuersatz, sondern die normale KESt in Höhe von 27,5 %.

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Voraussetzung fürs ETF Trading in Österreich

Ein gewisses Maß an Tradingerfahrung in Form von Übung und analytischem Denken sind wichtige Bestandteile, die bei allen Trading-Aktivitäten, nicht mehr wegzudenken sind. Am Ende ist es auch ziemlich einfach, sich diese Grundpfeiler anzueignen, es braucht dafür nur ein wenig Eigeninitiative und ein Demokonto bei einem seriösen Broker, wo Ihnen die Möglichkeit eingeräumt wird, das Trading mit ETFs kostenlos und in einer echten Umgebung zu trainieren. Natürlich handelt es sich dabei um einen Simulator, dennoch können Sie auf diesem Demokonto bereits ein Gespür für den richtigen Markt in all seinen Facetten entwickeln.

Kapital festlegen

Was die monetären Voraussetzungen angeht, müssen Sie Ihre eigenen Entscheidungen fällen. Am Ende des Tages müssen Sie selber für sich festmachen, wie viel Sie in den ETF investieren wollen und wie viel Kosten und Gebühren Sie zahlen bzw. welchen Broker Sie in Anspruch nehmen möchten. Als Tipp am Rande sei vielleicht angemerkt: investieren Sie vorerst lieber Geld, was Sie nicht dringend brauchen, ansonsten könnte sich ein Verlust fahrlässig auswirken. 

ETFs vergleichen

Vergleichen Sie auch verschiedene ETFs bzw. verschiedene Indizes gründlich und entscheiden Sie sich erst dann in einen von Ihnen zu investieren. Achten Sie akribisch darauf, wie viele Märkte abgedeckt werden und welches Risiko mit einhergeht. 

Bereitschaft zum Risiko

Dies bringt uns direkt zum nächsten Punkt. Ein gewisses Stück an Risikofreudigkeit sollte definitiv mitspielen, schließlich sind gewisse Märkte volatil. Um aber nicht zu leichtsinnig heranzugehen, eignet es sich ganz besonders gut, ein Risikomanagement zu erstellen, welches Ihnen in prekären Lagen eine Hilfestellung bieten könnte.

Überlegen Sie sich aber vorab, wie risikofreudig Sie überhaupt sind und ob dies mit den volatilen Märkten überhaupt harmoniert. Erst dann sollten Sie über die nächsten Schritte nachdenken.

Rechtlich fähig sein

Natürlich sollte man auch rechtlich dazu in der Lage sein, zu investieren. In Österreich bedeutet dies: Mindestens 18 Jahre alt sein, ein Bankkonto auf den eigenen Namen haben und über eine österreichische Adresse verfügen.

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Wie werden ETFs in Österreich steuerlich gehandhabt?

ETFs zählen als klassische Anlageinstrumente – demzufolge werden in Österreich sämtliche Gewinne aus dem ETF Trading mit der Kapitalertragssteuer (KESt) abgegolten. Diese liegt bei 27,5%.

Ob Sie die Gewinne selbst in der Steuerklärung angeben und auf diesen Wege versteuern müssen, hängt davon ab, ob Sie bei einem sogenannten steuereinfachen Broker sind oder nicht. Steuereinfache Broker berechnen und ziehen die fällige Steuer automatisch von Ihren Gewinnen ab und führen diese ans Finanzamt ab. Sie müssen sich in diesem Fall um nichts weiter kümmern.

Sind Sie hingegen nicht bei einem steuereinfachen Broker, so sind Sie verpflichtet, sämtliche Gewinne aus dem ETF Trading eigenständig in Ihrer Steuererklärung (fällig bis zum 30. April des Folgejahres) anzugeben. Eine enstprechende Bescheinigung dafür bekommen Sie von Ihrem Broker.

ETF Trading Strategien

Trading Strategien sind wie gesagt das A&O, um für Erfolg zu sorgen bzw. den Gewinn so hoch wie möglich zu schrauben. Was muss nun aber speziell im ETF Trading als Strategie angewandt werden?

Klare Auswahl im Kopf haben

Wichtig ist erstmal, dass Sie wissen, welchen ETF Sie handeln möchten und wie Ihr Anfangskapital aussehen soll. Am besten, Sie verschriftlichen das und legen es so quasi als Ihre Mindestkriterien fest.

Danach sollten Sie sich nach einem guten, seriösen Broker umschauen, bei dem die Gesamtkosten und Gebühren so gering wie möglich ausfallen. Je günstiger Sie bei denen wegkommen, desto mehr bleibt Ihnen schließlich am Ende übrig.

Buy-and-Hold

Sobald Sie dann das passende Angebot gefunden haben, steht einer Investition nichts mehr im Weg. Da beim ETF Trading nicht kurzfristig gehandelt wird, bietet sich hierbei vor allem die Buy-and-Hold-Strategie an, wobei diese mit CFDs long oder short ausgeführt werden kann. Hierbei ist der exakte Einstiegspunkt weniger wichtig. Die Buy-and-Hold-Strategie erfordert aber einiges an Geduld. 

Bester ETF Broker
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Kosten pro Trade: 0,65 € pro Kontrakt Kontogebühren: / Mobile App: 4.8/5 Funktionen: Stocks Stocks Options Options Zahlungsmethoden: Banktransfer Banktransfer Credit card Credit card
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Die 5 besten ETF Broker Österreich

Der Broker für die jeweiligen Handelsaktivitäten sollte immer gut ausgewertet werden. Dabei sollte man ganz besonders auf die Kriterien Sicherheit, Transparenz, Seriosität, Vielfalt an Finanzprodukten sowie speziellen Features Wert legen. Für den ETF Handel sollten sich folgende Broker hinsichtlich Ihrer qualitativ hochwertigen Standards jedenfalls gut eignen:

eToro – ideal für Copy Trading geeignet

EFT Page von eToro

Ganz besonders günstige Konditionen können Sie bei eToro erwarten, einem qualitativ hochwertigen Mulit-Asset-Broker, der Ihnen ebenso Zugang zu vielen verschiedenen Märkten bietet. Natürlich gelten hier ebenso staatliche Regulierungen wie beispielsweise die DSVGO, welche Ihnen im Notfall bei Problemen mit Ihren Daten in jedem Fall helfen könnte.

Seien Sie sich aber bewusst, dass diese hier transparent verarbeitet werden und man keinesfalls Angst haben muss, Opfer von Datenmissbrauch zu werden. Was den ETF Handel angeht, ist man auch hier gut aufgestellt, ebenso mit ETF-Sparplänen. Hierzu stehen Ihnen bei eToro rund 300 ETFs zur Verfügung.

reedom24 – Großes Angebot mit günstigen Gebühren

Freedom24 Website mit Infos zum ETF Trading
Freedom24 Website mit Infos zum ETF Trading

Wer auf eine große Auswahl Wert legt, für den ist Freedom24 definitiv einen Blick wert. Denn dort erhalten Sie Zugang zu 1500 ETFs und das zu sehr wettbewerbsfähigen Konditionen.

Für den Handel bietet Freedom24 zwei verschiedene Kontomodelle an. Zum einen gibt es das etwas teurere Modell „All-Inclusive“, das sich vor allem für größere Anlagen eignet. Hier zahlen Sie 0,5% + 0,012 USD pro Anteil zzgl. 1,2 USD pro Order und genießen Zugang zu einem eigenen Berater und exklusiven Investmentangeboten.

Die Alternative ist ist die Smart-Variante, bei der Sie pro ETF-Anteil nur 0,02 USD zzgl. 2 USD pro Order bezahlen. Beide Kontomodelle sind in Ihrer Gebührenstruktur sehr günstig. In Kombination mit der großen Auswahl an ETFs ist das Angebot von Freedom24 im Gesamtbild daher unserer Ansicht nach eines der besten für das ETF Trading.

XTB – beste Tradingplattform für Anfänger

ETF Page von XTB

Bereits vorher wurde ja festgemacht, dass man versuchen sollte, relativ kostenschonend zu agieren, wenn man nach einem qualitativ hochwertigen Anbieter sucht. Dann ist man hier bei XTB definitiv an der richtigen Adresse, denn bei diesem Broker fall 0 € Gebühren an. Das Angebot kann sich sehen lassen, denn hier gibt es mehr als 300 echte ETFs. Staatliche Regulierungen kann man sich auch hier erwarten.

Scalable Capital – Bester App-basierter Broker

ETF Page Scalable Capital

Sollte es Ihnen wichtig sein, stets flexibel zu agieren, sind Sie bei Scalable Capital an der richtigen Stelle. Außerdem bietet dieser Broker Zugang zu über 750 ETFs und mehr als 2.000 ETF Sparplänen. Zudem ist der Anbieter reguliert und bietet auch für österreichische Trader die nötige Sicherheit.

Smartbroker – Grosse Auswahl an ETFs und ETF-Sparplänen

Smartbroker ETF

Sie möchten zunächst in kleinen Schritten beginnen? Bei Smartbroker Österreich haben Sie diese Gelegenheit, denn hier ist keine Mindesteinzahlung erforderlich.

Darüber hinaus sind Sie hier ebenso mit den verschiedensten Märkten relativ breit aufgestellt und das innerhalb staatlicher Regulationen. Auch die Website ist sehr übersichtlich und einfach gestaltet. Neben rund 2.000 ETFs lassen sich hier auch ETF-Sparpläne einrichten.

Fazit – Gute Option für langfristige Strategien

Der ETF Handel erweist als eine durchaus lohnenswerte Anlageform, gerade als längerfristige Anlegemethode. Natürlich gehört aber viel dazu, um am Ende wirklich erfolgreich zu sein.

Da sich beim ETF Handel sowieso nur langfristige Strategien eignen, ist vor allem ein Aspekt besonders wichtig: der richtige Broker. Sie sollen einen Broker wählen, der in Österreich legal ist und bei dem Sie kein Problem haben, über Jahre zu handeln.

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FAQ – Meistgestellte Fragen zum ETF Trading in Österreich

Kann man ETFs auch am Wochenende handeln?

Bei einer Börse gilt es vorab die Öffnungszeiten zu checken, diese können da von Börse zu Börse variieren. Auf der Website der Börse sollte dies normalerweise ersichtlich sein, ansonsten können Sie sich definitiv an eine telefonische Leitstelle wenden. Ansonsten unterliegen ETFs normalerweise den normalen Öffnungszeiten, es sei denn, man handelt ETF CFDs. 

Wie hoch ist die Rendite beim ETF online Trading?

Dies kann von ETF zu ETF variieren. Da kommt es darauf an, wie viel Sie investiert haben, wie sich die Märkte entwickeln etc. Ein Pauschalbetrag kann hier also nur sehr schwer genannt werden. Um herauszufinden, wie viel den möglicherweise herauskommen könnte, könnten Sie ja ein Demokonto bei Ihrem Broker eröffnen, in einen ETF investieren und schauen, was sich ergibt.

Wie lange sollte man ETF halten?

In der Regel sollte man sie so lange halten, bis man sein persönliches Investitionsziel erreicht. Die Mindestanlagedauer beträgt in der Regel 5 bis 17 Jahre. Da gilt es wiederum die Kurse genau zu betrachten und zu schauen, wann Ihr Ziel genauestens angekratzt wird. Erst dann sollte Sie überlegen, den Gewinn abzuschöpfen, nicht früher und auch nicht später. 

Daniel Teplan
Daniel Teplan ist Marketing-Berater und Content Manager mit Fokus auf KI- & Finanzthemen. Nach seinem Computerlinguistik-Studium begann er, sich sowohl beruflich als auch privat mit dem Thema Börse auseinanderzusetzen, was ihn schließlich dazu veranlasste, selbst im Börsenhandel aktiv zu werden. Auf trading.at ist er für die inhaltliche und optische Qualität der Inhalte verantwortlich und verfasst auch einige Texte selbst.
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