Ein Forex Broker kauft und verkauft für Sie die Währungen, die Sie handeln möchten, am internationalen Devisenmarkt. Um am Forex Handel teilnehmen zu können, brauchen Sie also zwingend ein Konto bei einem solchen Broker.

Da Gewinne aus dem Forex Handel oft von kleinsten Kursbewegungen ab der vierten Nachkommastelle abhängen, brauchen Sie einen guten Broker mit fairen Konditionen, damit sich das ganze für Sie auch lohnt. Aber die Gebühren sind nicht das einzige Kriterium, das bei der Wahl des richtigen Forex Brokers eine Rolle spielen sollte.
Worauf sollte man also des Forex Brokers achten und welche Anbieter eignen sich für österreichische Trader am besten? Wir haben für Sie die Top 10 der besten Forex Broker in Österreich ermittelt und zeigen Ihnen im folgenden Vergleich, mit welchen Stärken und Schwächen Sie beim jeweiligen Anbieter rechnen können.
Die wichtigsten Fakten im Überblick
- Ein Forex Broker agiert als Vermittler zwischen Kunden und dem Interbankenmarkt für Währungen. Es gibt zwei Arten von Brokern: Market-Maker und ECN/NDD Broker.
- Beim Auswahl eines Forex Brokers in Österreich sind Regulierung und Sicherheit wichtige Faktoren. Die ESMA (Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde) reguliert Forex Broker in Europa. Die FMA (Finanzmarktaufsicht) ist die zuständige Behörde für die Finanzaufsicht in Österreich.
- Ein- und Auszahlungen können über Banküberweisungen, Kreditkarten oder alternative Zahlungsmethoden erfolgen. Kosten und Gebühren wie Kontoeröffnungsgebühren, Kontoführungsgebühren und Handelsgebühren sind zu beachten.
Definition: Was ist ein Forex Broker?
Grundsätzlich ist ein Broker eine unabhängige Person oder ein Unternehmen, welches auf fremde Rechnung verschiedene Finanztransaktionen für Kunden ausführt. Bei einem Forex Broker vermittelt das Unternehmen zwischen dem Kunden, also dem Anleger oder Trader und dem gesamten Interbankenmarkt für Währungen.
Dabei ist es dem Broker auch möglich, dem Anleger Kapital zu leihen, diese Funktion ist beispielsweise beim Handel mit Hebel besonders wichtig. Ihre Gewinne erwirtschaften die sogenannten Broker dann durch Gebühren und Finanzierungskosten, wobei man grundsätzlich zwei verschiedene Arten von Unternehmen unterscheiden kann. Zum einen den sogenannten Market-Maker und zum anderen die ECN/NDD Broker.
Market-Maker
Bei einem Market-Maker handelt es sich um einen Broker, der die Orders eben nicht direkt in den realen Interbankenmarkt platziert, vielmehr handelt es sich um ein gewisses internes Matching System zwischen den verschiedenen Positionen des Traders.
Dabei kann sich der Broker aber dennoch in den realen Märkten absichern, damit es eben zu keinen Verzerrungen bei Angebot und Nachfrage kommt. Jedoch ist das Konzept des Market-Makers in seiner genauen Funktionsweise sehr intransparent, wodurch nur die Mitarbeiter des jeweiligen Brokers die genauen Abläufe kennen.
ECN und NDD
Die andere große Gruppe sind die ECN oder NDD Broker. Ein ECN ist Teil eines Liquiditätsnetzwerkes. Dadurch bekommen die Broker direkten Zugang zum Interbankenmarkt durch die Unterstützung von verschiedenen Liquiditätsprovidern.
Diese Liquiditätsprovider sind klassischerweise große Banken oder weitaus größere Broker. Dabei werden die Orders des jeweiligen Traders in den echten Markt durchgestellt. Die Kunden können dadurch mit echten Marktpreisen handeln und direkte Aufträge platzieren. Dieses System hat zum Vorteil, dass es keinen Interessenkonflikt in Bezug auf die Preisgestaltung zwischen Trader und Broker gibt.
Bei den meisten Forex Brokern besteht auch die Möglichkeit, zuvor ein kostenloses Forex Demokonto zu testen. Dabei können verschiedene Marktsituationen getestet werden und darin mit virtuellem Guthaben gehandelt werden, dadurch können Anleger die Funktionen eines Brokers testen, ohne dabei ihr echtes Geld zu riskieren. Klassischerweise entsprechen die Konditionen für den Handel im Demokonto auch den Konditionen im Handel mit einem Echtgeldkonto.
Was ist bei der Auswahl eines Forex Brokers in Österreich zu beachten?
Den richtigen Broker zu finden gestaltet sich oftmals schwerer als gedacht. Anleger müssen dabei viele Aspekte beachten, um die richtige Wahl treffen zu können. Wir gehen nun auf ein paar dieser Aspekte ein und zeigen auf, was hierbei unbedingt beachtet werden muss.
Regulierung und Sicherheit
In Österreich ist das Forex Trading durch die ESMA-Regulierungen geregelt, die für die Einhaltung von Standards im Finanzbereich sorgen. Die ESMA (Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde) wurde im Jahr 2011 ins Leben gerufen und hat ihren Hauptsitz in Paris.
Sie ist Teil des größeren Finanzaufsichtssystems in Europa und überwacht die Aktivitäten von Forex Brokern und anderen Finanzdienstleistern. Für Forex Trader ist es wichtig zu wissen, dass die ESMA eine Vielzahl von Aufgabenbereichen abdeckt.

Zum Beispiel fungiert sie als Entscheidungsstelle und erkennt Systemrisiken, um frühzeitig auf Probleme reagieren zu können. Die Behörde arbeitet auch daran, eine einheitliche Regelung für Wertpapiere in Europa zu schaffen und so eine Wiederholung der Finanzkrise von 2007 zu vermeiden.
Wenn Sie als Forex Trader in Österreich aktiv sind, sollten Sie also sicherstellen, dass Ihr Broker von der ESMA reguliert wird. Ein regulierter Broker bietet zusätzliche Sicherheit und Schutz für Ihre Investitionen. In der Regel müssen Broker, die in der EU tätig sind, eine Lizenz von der ESMA erhalten, bevor sie ihre Dienste anbieten dürfen.
Besondere Bestimmungen beim Forex Trading in Österreich
Besonders weitreichend waren die Regulierungen im Bereich des Hebelhandels. Die Agentur erachtete die Hebel als zu riskant für Privatkunden und begrenzte daher die zugelassenen Hebelwirkungen, um unerfahrene Trader vor hohen Verlusten zu schützen.
Außerdem unterteilte die ESMA die Währungspaare in Haupt- und Nebenwerte. Die ESMA legte jene Währungspaare als Hauptwerte fest, die Währungen wie den USD oder den Euro beinhalteten. Alle anderen Währungspaare, die keine Hauptwerte sind, sind automatisch Nebenwerte.
Bei den Hauptwerten wurde die Hebelwirkung auf 1:20 beschränkt. Dennoch besteht die Möglichkeit nach wie vor mit höheren Hebeln zu handeln, sofern der Status eines „Professional Clients“ erfüllt ist.

Des Weiteren legen die ESMA-Regulierungen fest, dass standardisierte Risikomeldungen an die Anleger gesendet werden, wenn diese einen hochspekulativen Trade setzen wollen. Dies dient unter anderem dem Schutz vor Nachschusspflichten.
Aber nicht nur auf europarechtlicher Ebene wird Forex Trading reguliert, auch auf nationaler Ebene gelten bestimmte Vorschriften. Behörden, die sich mit der Überwachung des Marktes und der Finanzaufsicht beschäftigen, gibt es in nahezu allen Ländern. Der Einfluss der jeweiligen Behörde richtet sich jeweils nach der nationalen Rechtsordnung.
In Österreich ist die zuständige Behörde hierbei die Finanzmarktaufsicht, kurz FMA, die mit der Finanzaufsicht betreut ist. Dabei müssen Unternehmen unter bestimmten Voraussetzungen einer Offenlegungspflicht nachgehen und eventuell Finanzdaten offenbaren.
Ein- und Auszahlungen
Eine der klassischen Optionen zur Einzahlung, die von allen Anbietern angeboten wird, sind natürlich Banküberweisungen. In der Regel sind Banküberweisungen besonders sicher, da die jeweiligen Banken von den zuständigen nationalen Behörden überwacht werden.
Außerdem ist der Geldfluss sehr transparent, wodurch er nachvollziehbar ist. Jedoch sollte der Anleger mit einer gewissen Bearbeitungsdauer rechnen, gerade an Wochenenden und Feiertagen kann die Transaktion länger dauern.
Eine weitere Option ist bei den meisten Brokern die Einzahlung via Visa- oder Mastercard, daher die Einzahlung mit Kreditkarte. Oftmals wird die Einzahlung mit Kreditkarte bevorzugt, da die Abrechnung am Monatsende relativ einfach und übersichtlich ist. Dies hat zum Vorteil, dass die Ausgaben für Trading im Blick behalten werden können und automatisch zusammengefasst sind. Außerdem wird bei Kreditkarten die Liquidität immer erhalten.
Alternative Einzahlungsmethoden
Viele Broker bieten auch die Einzahlung über Unternehmen wie beispielsweise Klarna an. Gerade der Service Klarna wird gerne genutzt, da das Unternehmen stark reguliert wird. Die Einzahlungen werden über die Klarna Bank AB bearbeitet, welche gleichzeitig von der schwedischen Finanzaufsichtsbehörde reguliert wird.
Zahlungen, die von der dazugehörigen Sofort GmbH bearbeitet werden, werden von der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht oder auch kurz BaFin genannt, reguliert. Klarna stellt daher auch eine sichere Option dar. Zusätzlich dazu bieten viele Anbieter Paypal an.

Bei der Auszahlung stehen natürlich ähnliche Möglichkeiten zur Verfügung. Die Auszahlung via Banküberweisung auf das Konto eines Anlegers ist auch hier eine Option. Wie bei den Einzahlungen per Banküberweisung sollten auch hier Anleger mit möglichen Verzögerungen durch die Wochenenden und Feiertagen rechnen.
Kreditkartenüberweisungen haben oftmals eine schnellere Bearbeitungsdauer, wodurch die Auszahlung über Visa- und Mastercard von manchen Nutzern bevorzugt wird. Auch bei den Auszahlungen bekommt der Nutzer am Monatsende eine übersichtliche Abrechnung, die alle Auszahlungen übersichtlich darstellt und zusammenfasst.
Kosten und Gebühren
Kosten und Gebühren sind immer ein entscheidender Faktor, wenn es um die Auswahl des richtigen Brokers geht. Im Trading gibt es verschiedene Arten von Gebühren, die anfallen können. So können beispielsweise Kontoeröffnungsgebühren oder auch Kontoführungsgebühren anfallen.
Auch können bei einzelnen Orders Handelsgebühren erhoben werden oder es wird sowieso eine Mindesteinlage verlangt. Mindesteinzahlungen variieren von 100 bis 500 USD, je nach Broker und Plattform.
Außerdem können auch Kommissionsgebühren anfallen, diese sind derzeit auf rund 4 USD marktüblich. Von Land zu Land können diese Gebühren jedoch variieren. Anleger sollten ein besonderes Augenmerk auf versteckte Gebühren legen, dabei kann ein Blick ins Kleingedruckte nicht schaden, um zu verhindern, dass der Anleger in eine Kostenfalle tappt.
Bei seriösen Brokern ist die Gebührenpolitik jedoch immer transparent ausgestaltet. Darüber hinaus fallen natürlich Spreads an, die sich je nach Anbieter unterscheiden. Wenn man noch kein Geld ausgeben möchte, so besteht die Möglichkeit der Nutzung eines Demokontos.
Forex Broker Österreich – Steuereinfach oder nicht?
Nicht alle Forex Broker können von österreichischen Anlegern genutzt werden. Die Broker, die wir schon im Detail vorgestellt haben, können jedoch auch aus Österreich genutzt werden. Leider gibt es laut unseren Recherchen keine steuereinfachen Forex Broker in Österreich.
Nutzer sollten sich immer im Vorhinein informieren, ob der gewünschte Broker auch in ihrem Land nutzbar ist. Weiterhin gelten für österreichische Anleger einige steuerrechtliche Besonderheiten. Beschäftigen wir uns nun kurz mit der steuerlichen Situation und wie es mit steuereinfachen Forex Brokern in Österreich aussieht.
Forex Steuern Österreich
In Österreich müssen die Gewinne aus dem Trading grundsätzlich mit der sogenannten Kapitalertragsteuer veranlagt werden, der Steuersatz beträgt hierbei 27,5 %. Die Kapitalertragsteuer wird jedoch nur für Finanzprodukte fällig, die längerfristig gehalten werden. Unter die Kategorie „längerfristig“ fallen Aktien, Fonds, Dividenden oder Zertifikate.
Forex hingegen wird als kurzfristige Spekulation klassifiziert, wodurch in Österreich nicht die Kapitalertragsteuer, sondern der persönliche Einkommensteuersatz angewendet wird. Dadurch hängt der Steuersatz vom persönlichen Einkommen ab. Bei einem besonders hohen Einkommen kann es daher vorkommen, dass die Gewinne aus Forex Trading mit einem Steuersatz bis zu 55 % veranlagt werden.
In Österreich besteht weiters die Möglichkeit, steuereinfache Broker zu nutzen. Steuereinfach bedeutet, dass der Broker einen Sitz oder eine Niederlassung in Österreich hat und die Gewinne für seine Nutzer automatisch versteuert. Dabei führt der Broker die Steuern im Namen des Nutzers an das zuständige Finanzamt ab.
Verfügbare Forex Währungspaare
Bevor überhaupt der erste Forex Trade getätigt werden kann, muss das Währungspaar bestimmt werden, dass gehandelt werden soll. Dabei muss man auf einige Aspekte Acht geben.
Unterschiedliche Kategorien
Die Währungspaare unterscheiden sich in verschiedenen Gruppen, konkret zwischen Majors, Minors und Exotics. In der Gruppe der Majors sind die sogenannten Hauptwährungspaare enthalten, diese sind besonders liquide und stammen aus vielen westlichen Industrienationen.
Kleine Schwankungen und grundsätzlich niedrige Zinsen zeichnen die dazugehörigen Währungen aus: Typische Währungen, die Teil der Majors sind, sind der USD, der Euro oder auch der schweizerische Franken.

Die zweite Gruppe sind die sogenannten Minors. Diese Währungspaare stammen aus kleineren Industrienationen, dabei handelt es sich um Währungen, die zwar stabil sind, aber dennoch eine niedrigere Liquidität vorweisen und nicht so häufig gehandelt werden.Bei den Minors ist die Volatilität deswegen meist auch höher als bei den Majors. Eine typische Minors-Währung ist das britische Pfund.
Die Exotics sind die letzte Gruppe. Diese Forex-Paare beschreiben Währungen von Schwellenländern und Krisenländern.
So findet man das richtige Währungspaar
Die fundamentale Analyse und die technische Analyse können dazu dienen, das richtige Währungspaar herauszufiltern. Dabei bezieht sich die Fundamentalanalyse grundsätzlich auf verschiedene Wirtschaftsnachrichten, die das dazugehörige Land betreffen.
Von besonders hoher Bedeutung sind hierbei Zinsentscheidungen, aber auch kurzfristige Nachrichten wie die Ergebnisse von Wahlen nehmen Einfluss auf den Währungskurs. Indikatoren sind Teil der technischen Analyse, sie dienen dazu, den richtigen Einstiegs- und Ausstiegspunkt zu ermitteln.
Wählt man einen Broker, so sollte man unbedingt darauf achten, dass das Währungspaar, welches man handeln möchte, verfügbar ist. Mehr Angebot ist hierbei prinzipiell immer besser.
Support
Ein wichtiger Aspekt ist auch der Kundensupport. Hier gibt es verschiedene Arten und Möglichkeiten. Dabei muss unterschieden werden, ob der Kundensupport auf dem verbundenen Broker oder direkt auf der Plattform stattfindet.
Es kann dabei vorkommen, dass ein verbundener Broker mit einem spezifischen Problem auf der Plattform nicht umgehen kann oder keine Lösungsansätze liefern kann. Außerdem können Supportarten unterschieden werden, in denen der Anleger mehr Kontakt zu einer echten Person hat als bei anderen Supportarten.
Klassischerweise kann ein Broker über E-Mail oder über ein Kontaktformular erreicht werden, es kann aber auch eine Kunden-Hotline eingerichtet sein, über die sich der Nutzer an geschultes Personal wenden kann. Hierbei kann es jedoch vorkommen, dass diese Dienste nicht immer erreichbar sind, sondern an Öffnungszeiten geknüpft sind.

Das Gegenteil hierzu sind Anbieter, deren Kundenservice rund um die Uhr zur Verfügung steht, um sich um der Fragen von Kunden anzunehmen. Dabei können bei manchen Plattformen integrierte Live-Chats genutzt werden, bei denen eine KI, also eine künstliche Intelligenz, die ersten Fragen der Nutzer beantwortet.
Sollten diese Antworten jedoch unzureichend sein, so erfolgt eine Weiterverbindung an einen echten Mitarbeiter, welcher das Problem zu beheben versucht. Es besteht auch die Möglichkeit, dass Plattformen Weiterbildungsmöglichkeiten oder vereinzelt sogar Coachings anbieten.
Hebel

Besonders beim Forex Handel werden oft Hebel eingesetzt. Für Anfänger zwar etwas komplex, bieten diese die Möglichkeit, mit nur wenig Eigenkapital große Positionen zu eröffnen. Dies wird auch als Margin Trading bezeichnet.
Wenn man mit Hebeln handeln möchte, sollte man einen Forex Broker wählen, der diese auch anbietet. Hierbei haben alle Broker unterschiedliche Hebel, wobei EU-Broker den Bestimmungen der ESMA unterliegen und demnach einen maximalen Hebel von 1:30 für private Trader anbieten.
Bei beispielsweise australischen Brokern sieht dies ganz anders aus. Hier sind Hebel von 1:500 keine Seltenheit, jedoch schützt die ESMA auch Anleger, weshalb man hier abwägen sollte, was einem wichtiger ist.
Achtung: Margin beachten
In der Welt des Forex Trading ist es üblich, dass Trader beim Handel mit Hebeln eine Margin hinterlegen müssen, um eine gehebelte Handelsposition zu eröffnen. Bei diesem Vorgang werden normalerweise zwei Arten von Margin unterschieden: Eine Einstiegs-Margin und eine Halte-Margin.
Einstiegs-Margin
Die Einstiegs-Margin ist eine Sicherheitsleistung, die erforderlich ist, um eine gehebelte Handelsposition zu eröffnen. Sie stellt sicher, dass der Trader in der Lage ist, eventuelle Verluste zu decken und seine Verpflichtungen zu erfüllen. Die Höhe der Einstiegs-Margin hängt in der Regel von der Art der Position und dem Hebel ab, der verwendet wird.
Halte-Margin
Im Gegensatz dazu ist die Halte-Margin eine Sicherheitsleistung, die notwendig ist, um eine bereits eröffnete gehebelte Handelsposition aufrechtzuerhalten. Sie wird verwendet, um sicherzustellen, dass der Trader genügend Kapital hat, um mögliche Verluste abzudecken und die Position offenzuhalten.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Höhe der Margin vom Broker festgelegt wird und je nach Broker unterschiedlich sein kann. Einige Broker verlangen möglicherweise eine höhere Margin als andere, je nach Art der gehandelten Positionen.
Einige Forex Broker bieten auch flexible Margin-Optionen an, die es Tradern ermöglichen, ihre Margin-Anforderungen zu ändern, um ihre Handelsstrategie zu optimieren. Beispielsweise kann ein Trader seine Margin erhöhen, um größere Positionen zu handeln, oder seine Margin verringern, um das Risiko zu reduzieren.
Forex Demokonto bei Brokern

Für Einsteiger sowie als auch Fortgeschrittene stellt ein Forex Demokonto eine Option dar, sich mit dem Forex Trading an sich und der jeweiligen Handelsplattform vertraut zu machen. Ohne dabei das Risiko von Verlusten in Kauf nehmen zu müssen, ermöglichen die meisten Broker die kostenfreie und unbegrenzte Nutzung von Demokonten, um unterschiedliche Handelsstrategien auszuprobieren. Deshalb sollten Anleger bei der Wahl eines Forex Brokers darauf achten, dass dieser ein kostenloses Demokonto zur Verfügung stellt.
In der Regel werden für die Einrichtung von Demokonten keine Gebühren erhoben und es fallen keine Handelsgebühren an, da ausschließlich mit virtuellem Geld gehandelt wird. Einige Plattformen stellen sogar Demokonten zur Verfügung, die keine Registrierung erfordern, um die Sicherheit persönlicher Daten zu gewährleisten. Jedoch kann bei solchen Konten das Portfolio nicht gespeichert werden.
Da Forex Trading zu den eher risikoreicheren Tradingarten zählt, empfiehlt es sich in jedem Fall auf einen Broker mit einem vollständigen Demokonto zurückzugreifen.
Anleitung zur Kontoeröffnung
Folgend zeigen wir Ihnen Schritt-für-Schritt, wie Sie ein Konto bei einem Forex Broker eröffnen. Die Vorgehensweise ist hierbei bei fast allen Brokern gleich.
Schritt 1: Sich registrieren

Zu aller erst muss man sich auf die Website des Brokers begeben und dort auf Registrieren klicken. Dann kann man sich mit einer E-Mail-Adresse ein Konto erstellen. Zusätzlich dazu kann man bereits die Handelsplattform herunterladen, sofern man eine externe Plattform wie den MetaTrader nutzen möchte. Diese Software muss dann auf dem PC installiert werden.
Schritt 2: Daten eingeben und verifizieren

Nach erfolgreicher Registrierung beginnt man mit der eigentlichen Eröffnung des Kontos. Beim Forex Trading müssen mehr Informationen angegeben werden als bei anderen Trading-Arten. Das liegt an der starken rechtlichen Regulierung und den ESMA-Regulierungen.
Zuallererst muss angegeben werden, ob man als Privatperson oder juristische Person handeln will. Meistens werden Telefonnummer und Wohnsitz hinterlegt und vom Unternehmen auf Echtheit überprüft.
Um mit dem Handel zu beginnen, müssen alle erforderlichen Dokumente hochgeladen werden, einschließlich eines Personalausweises zur Bestätigung der Identität. Broker können auch die Steuernummer verlangen, insbesondere bei steuereinfachen Brokern.
Schritt 3: Geld einzahlen
Ist man verifiziert, so kann man das Konto kapitalisieren. Hierbei bieten die Broker unterschiedlichste Einzahlungsmöglichkeiten an. Dabei muss man immer den Mindestbeitrag einzahlen, welcher sich von Broker zu Broker unterscheiden kann.
Schritt 4: Traden
Sobald die Kontoeröffnung abgeschlossen ist, kann mit dem eigentlichen Handel begonnen werden. Dazu wählt man einfach ein Forex-Paar aus, öffnet die Ordermaske und setzt Positionen. Alternativ kann man dies auch zunächst im Demokonto machen.
Fazit – Auf die richtigen Kriterien beim Broker achten
Der Forex Handel erfreut sich bei den Anlegern immer größerer Beliebtheit. Dadurch verwundert es nicht, dass das Angebot an Forex Brokern praktisch unermesslich scheint.
Auf welche genauen Aspekte man Acht geben sollte, kann am Anfang jedoch noch etwas verwirrend sein. Mit unserem Leitfaden an wichtigen Faktoren wie der Sicherheit, der Regulierung oder dem Kundensupport sollte die Wahl jedoch einfacher sein. Wir hoffen unsere Forex Broker Übersicht war diesbezüglich hilfreich.
Welcher der richtige Broker ist, hängt aber unterm Strich vom Trader selbst ab. Jedoch sollte in unserer Top 10 Liste für jeden Trader der richtige Broker dabei sein.
Unser Tipp: Jetzt Forex ab 0,0 Pips nie wieder zu hohen Gebühren traden:
Meistgestellte Fragen zum Thema:
Wo am besten Forex traden?
Am besten kann man Forex über einen Broker traden, der mit einer Handelsplattform verbunden ist. Dadurch hat man Zugriff auf verschiedene Indikatoren und Werkzeuge und kann mit der Fundamentalanalyse oder der technischen Analyse den richtigen Zeitpunkt für den Ein- und Ausstieg in den Handel ermitteln. Unter den Plattformen sind MetaTrader 4 und der Nachfolger MetaTrader 5 sehr beliebt und bieten eigentlich alle Funktionen, die ein Anleger im Forex Trading benötigt.
Was ist ein Forex Broker?
Ein Broker agiert prinzipiell als eigenständiger Vertreter, der im Namen seiner Klienten Finanzgeschäfte tätigt. Für den Handel mit Devisen agiert ein Forex Broker also als Vermittler zwischen dem Käufer und dem gesamten Interbankenmarkt. Zusätzlich dazu kann der Forex Broker durch das Leihen von Kapital seinen Kunden auch den Einsatz von Hebeln ermöglichen. Die Einkünfte eines Brokers basieren auf Gebühren und Kosten für Transaktionen.
Sind Forex Broker seriös?
Grundsätzlich sind Forex Broker seriös. Alle oben vorgestellten Broker sind seriöse Unternehmen, bei denen das Kapital des Anlegers sicher ist. Natürlich sollten sich Nutzer jedoch immer vorab informieren, welche Erfahrungen andere Trader mit dem jeweiligen Broker gemacht haben und ob diese das Unternehmen als seriös einstufen würden. Ein Impressum und Kontaktdaten sind hierbei immer ein erstes Zeichen für Seriosität.
Was handelt man bei Forex?
Bei Forex werden Währungen gehandelt. Genauer formuliert werden immer zwei Währungen zu einem Währungspaar zusammengefasst und dann gegeneinander gehandelt. Wird eine Währung verkauft, wird gleichzeitig die andere Währung gekauft. Die Währungspaare sind in verschiedene Gruppen unterteilt. Man unterscheidet die Majors, Minors und Exotics. Majors sind Währungspaare, die niedrige Kursschwankungen und sehr stabil sind. Darin sind die Währungen von großen Industrienationen enthalten. Minors besitzen schon eine höhere Volatilität, sind aber dennoch sehr stabil. Exotics hingegen beinhalten die Währungen von Schwellenländern und sind daher riskanter.
Welche Regulierung gibt es für Forex Broker?
Auf europarechtlicher Ebene werden Forex Broker von der ESMA überwacht. Die ESMA-Regulierungen wirken sich vor allem im Bereich der Hebel-Instrumente aus. Bei Forex werden die Hebel dadurch auf 1:20 begrenzt, möchte man höhere Hebel nutzen, so muss der Status als Professional Client beantragt werden. Ansonsten werden die Broker durch die jeweils zuständigen nationalen Behörden reguliert. Die Standards variieren hier natürlich von Land zu Land.
