Trading Gruppe!

Heutzutage gibt es bereits eine Vielzahl an Trading Softwares, sodass es nicht ganz einfach fällt, unter ihnen den persönlichen Favoriten zu finden. Daher zeigen wir Ihnen heute zunächst einmal, was überhaupt hinter den Software steckt, wie diese Sie unterstützen und Ihr Trading erleichtern können und was man unbedingt dabei beachten sollte. 

Außerdem zeigen wir auf, welche Gebühren und Kosten grundsätzlich anfallen können und wie der Download und die Installation funktioniert. Schließlich stellen wir Ihnen sechs der besten Trading Software für österreichische Trader vor, welche sich in unserem Trading Software Vergleich durchsetzen konnten und beschreiben diese ausführlich.

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Sehen Sie hier dir Liste der 6 besten Trading Software für Österreich im Vergleich:

  1. MetaTrader 5 – Insgesamt am besten für Einsteiger und Fortgeschrittene Trader
  2. MetaTrader 4 – Am besten für automatisiertes Trading
  3. TradingView – Am besten für Anfänger
  4. cTrader – Am besten für Forex Trader
  5. Bookmap – Am besten für die Order Flow Analyse
  6. ATAS – Am besten für Futures

So wählen Sie die richtige Trading Software aus

  • Bestimmen Sie Ihre Anforderungen: Überlegen Sie, welche Art von Trading Sie betreiben möchten (z.B. Aktien, Devisen, Kryptowährungen) und welche Funktionen und Tools Sie dafür benötigen. Berücksichtigen Sie Faktoren wie Charting, technische Indikatoren, Echtzeitdaten und Orderausführung.
  • Recherchieren und Vergleichen Sie: Führen Sie gründliche Recherchen durch, um verschiedene Trading-Software-Optionen zu identifizieren. Vergleichen Sie ihre Funktionen, Benutzerfreundlichkeit, Zuverlässigkeit und Kosten. Lesen Sie auch Bewertungen und Feedback von anderen Nutzern, um Einblicke in deren Erfahrungen zu erhalten.
  • Testen Sie Demoversionen: Viele Trading-Software-Anbieter bieten kostenlose Demoversionen an. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um die Plattformen auszuprobieren und festzustellen, ob sie Ihren Anforderungen entsprechen. Achten Sie auf die Geschwindigkeit der Datenaktualisierung, die Benutzeroberfläche und die Verfügbarkeit der gewünschten Funktionen.
  • Berücksichtigen Sie die Sicherheit: Da Trading-Software Zugriff auf Ihr Handelskonto und persönliche Daten hat, ist es wichtig, die Sicherheitsmaßnahmen des Anbieters zu prüfen. Stellen Sie sicher, dass die Plattform SSL-Verschlüsselung, Zwei-Faktor-Authentifizierung und andere Sicherheitsfunktionen bietet, um Ihre Daten zu schützen.
  • Kundensupport und Schulung: Überprüfen Sie den Kundensupport des Software-Anbieters. Gibt es eine schnelle und effektive Möglichkeit, Unterstützung zu erhalten? Bietet der Anbieter Schulungsmaterialien, Tutorials oder Webinare an, um Ihnen bei der Nutzung der Software und dem Verständnis der Trading-Grundlagen zu helfen? Ein guter Kundensupport kann bei Fragen oder Problemen entscheidend sein.

Die 6 besten Trading Softwares für Österreich im Vergleich:

Jeder Trader hat unterschiedlich individuelle Ansprüche, was eine für ihn geeignete Trading Software betrifft. Daher ist es gut, dass es eine große Auswahl an dafür zur Verfügung stehenden Plattformen gibt. Doch welche Trading Software soll man wählen? 

Denn bei einem so umfangreichen Angebot ist es nicht gerade einfach, die Geeignetste herauszufiltern. Daher stellen wir Ihnen heute sechs verschiedene Trading Softwares vor, welche allesamt Investoren bei ihren Tradingtätigkeiten unterstützen.

MetaTrader 5 – Insgesamt am besten für Einsteiger und Fortgeschrittene Trader

Metatrader 5 Benutzeroberfläche
Metatrader 5 Benutzeroberfläche

Man kann den MetaTrader 5 auf vielen verschiedenen Plattformen nutzen, da er als White-Label Software gilt. Das bedeutet, dass etliche Forex- oder CFD-Broker die Software anbieten und zum Download bereitstellen. 

Der MetaTrader 5 ist nicht nur einer der bekanntesten, sondern gilt auch als einer der besten und beliebtesten Gratis-Trading-Softwares. Je nachdem welchen Broker man nutzt, kann man dort das Programm ganz einfach herunterladen und in Betrieb nehmen. Man kann zunächst mit der Demoversion die Funktionen der Software erkunden und nachfolgend auf ein Echtgeldkonto umsteigen oder man behält die Demoversion bei, je nachdem, was man präferiert und wofür man den MetaTrader 5 nutzen möchte. 

Broker für den MT5 wählen

Bevor man sich mit dem MT5 beschäftigt, sollte man für sich selbst die Frage klären, welchen MT5 Broker man am besten wählt, um die Trading Software nutzen zu können. Dabei sollte man unbedingt darauf achten, dass der gewählte Broker sicher ist. Daher sollte er von offizieller Stelle reguliert und lizenziert sein und idealerweise viele mögliche Märkte zur Verfügung stellen und zu keiner hohen Mindesteinlage verpflichten.

Die Trades sollten obendrein schnell und zu niedrigen Kosten durchgeführt werden und man sollte unbedingt Broker wählen, wo nicht im Nachhinein versteckte Kosten auftauchen. Ideale Anbieter für die Nutzung des MetaTraders 5 sind Capital.com, XTB und GBE Brokers.

Handelbare Märkte

Auf welchen Märkten man mit der Software handeln kann, hängt vom gewählten Broker ab, grundsätzlich kann man damit aber in Finanzprodukte wie Aktien, ETFs, Forex und CFDs investieren und auch mit Kryptos traden. Man kann den MetaTrader 5 sowohl in der Desktop-Version als auch in der mobilen Version auf seinem Smartphone oder Tablet von überall nutzen. 

Beginn in nur wenigen Schritten

Zunächst empfiehlt es sich, mit der kostenlosen Demoversion zu starten, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Am besten schaut man sich dafür eine Übersicht an und sucht sich eine gute Schritt-für-Schritt-Anleitung, wobei es dafür auch sehr gut geeignete Videos gibt, in welchen alles schnell und vor allem einfach erklärt wird. Den richtigen Umgang kann man normalerweise innerhalb kurzer Zeit lernen, da der MetaTrader 5 benutzerfreundlich gestaltet ist. 

Tipp: Alle Märkte freischalten

Eine wichtige Funktion, die man auf jeden Fall gleich zu Beginn einschalten sollte, ist die Aktivierung aller Märkte, damit man auf das gesamte Portfolio Zugriff hat. Dies gelingt, indem man „alle Anzeigen“ auswählt. 

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass der MetaTrader 5 eine sehr gute Trading Software darstellt, die für jeden Trader viele Vorteile mit sich bringt.

Vor- und Nachteile von MetaTrader 5

Vorteile von MetaTrader 5Nachteile von MetaTrader 5
✔ Fortschrittliche integrierte Backtesting Funktionen✘ Etwas weniger verbreitet als MetaTrader 4
✔ Sell Stop Limit und Stop Buy Limit als Orderarten verfügbar
✔ Grosse Auswahl an 65 Indikatoren
✔ Intuitive, nutzerfreundliche Handelsoberfläche
✔ Sehr gute Übersichtlichkeit über alle Positionen

MetaTrader 4 – Am besten für automatisiertes Trading

metatrader 4 benutzeroberfläche
Metatrader 4 Benutzeroberfläche

Der MetaTrader 4 stellt ebenfalls eine beliebte Trading Software dar. Sie existiert bereits seit 2005 und mit ihr kann man sowohl Forex handeln als auch in CFDs, Krypto, Indizes und mehr investieren. Mit dem MetaTrader 4 kann man seine Trades automatisiert durchführen lassen, indem man bereits im Vorhinein die entsprechenden Werte festlegt und eines von vielen Skripten für sich laufen lässt.

Das Praktische an der Software ist, dass man sie stark an individuelle Wünsche und Ansprüche anpassen kann. Auch diese Software kann man sowohl in der Online-Version als auch mobil auf seinem Smartphone oder Tablet nutzen und sie wird für Android und für iOS angeboten. 

Einige Gebühren fallen wie beim MetaTrader 5 recht niedrig aus, die Kontoeröffnung und -führung ist kostenlos. Auch für die Ein- und Auszahlungen fallen an und für sich keine Gebühren an und die Kosten richten sich mehr an den MT4 Broker, welcher verbunden ist. Dementsprechend hängt beispielsweise auch die Höhe der Spreads vom Broker selbst und von den einzelnen Finanzprodukten ab. Darüber hinaus fallen grundsätzlich keine weiteren Kosten an. 

Funktionen und Angebot

Bei der Nutzung der Software gibt es viele verschiedene Diagramme zur Darstellung der Marktsituation, die man individuell an seine Bedürfnisse anpassen kann. Es gibt viele Indikatoren, unter welchen man für eine bessere Ansicht wählen kann. Zudem bietet der MT4 viele Möglichkeiten zur Automatisierung von Trades an und man kann sogar eigene Skripte dafür erstellen oder herunterladen.

Auch der MetaTrader 4 bietet ein kostenloses Trading Demokonto an, was sich für den ersten Lernprozess hervorragend eignet. Ein Nachteil des Anbieters ist allerdings, dass ein Kundenservice nicht direkt angeboten wird und dass man sich dadurch bei Problemen teilweise nicht so einfach schnell Hilfe holen kann.

Vor- und Nachteile von MetaTrader 4

Vorteile von MetaTrader 4Nachteile von MetaTrader 4
✔ Bei zahlreichen Brokern verfügbar ✘ Indikatoren tendieren dazu nachzuzeichnen
✔ Vielseitige und intuitive Anwendung
✔ Hilfreiche Indikatoren und Tools zur Chartanalyse
✔ In der Demoversion auch ohne Broker unbegrenzt nutzbar
✔ Leichte Einrichtung in wenigen Klicks

TradingView – Am besten für Anfänger

TradingView Benutzeroberfläche
TradingView Benutzeroberfläche

Eine ebenfalls beliebte und gerade aufstrebende Software nennt sich TradingView. Sie kam vor etwas mehr als zehn Jahren auf den Markt und wird fortlaufend verbessert und mit neuen Funktionen ausgestattet. Die ständig weiterwachsende Software kann man wie die beiden bereits beschriebenen MetaTrader grundsätzlich kostenlos nutzen.

Allerdings kann man sie auch auf eine zahlungspflichtige Version upgraden, wozu wir später noch genauer kommen. Angeboten wird eine breite Palette an Finanzprodukten, angefangen bei klassischen Aktien, Indizes, Forex, CFDs, Futures, Krypto und mehr. 

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Funktionen

Man bekommt auf TradingView stets die neuesten Nachrichten zu den Entwicklungen auf den Märkten und kann außerdem mit anderen Tradern in Kontakt treten und chatten. Somit kann man seine Ideen und Strategien für das Trading mit anderen Investoren teilen und diskutieren. Das Praktische an TradingView ist, dass man auf jedem Markt handeln kann und dass alle Börsen weltweit gelistet sind.

Diese lassen sich innerhalb kürzester Zeit mithilfe des Such-Tools finden und filtern. Die angebotenen Daten und Chartverläufe importiert TradingView von anderen Börsen und Brokern, wobei man stets transparent erkennen kann, von wo diese bezogen werden. 

Suchfunktion bei TradingView
Suchfunktion bei TradingView

Das hohe Maß an Benutzerfreundlichkeit ist ein großer Vorteil der Trading Software. 

Der Anbieter gewinnt mehr und mehr an Beliebtheit, da das Charting mithilfe dieser Software ausgesprochen gut funktioniert. Es wird eine riesige Anzahl an Tools zum Analysieren der Märkte angeboten, welche auf einfache Art und Weise genutzt werden können. Aus diesen Gründen wird TradingView auch von immer mehr bekannten Plattformen in ihren Webtrader integriert. 

Alle Daten werden kostenlos angeboten, jedoch sind nur die von Forex und CFDs in Echtzeit einsehbar, während die von Aktien und Futures zeitverzögert dargestellt werden. Möchte man auch diese in Echtzeit sehen, so muss man dafür das Upgrade auf die bessere Version machen, welche allerdings nicht mehr kostenlos, sondern zahlungspflichtig ist. 

Kosten

Kommen wir nun zur Kostenstruktur der Trading Software: Tradingview bietet eine Basis-Version an, die voll und ganz kostenlos genutzt werden kann. Darüber hinaus gibt es drei verschiedene Pakete, die man zahlungspflichtig erwerben kann. Angeboten werden die Pro Version für 14,95 USD pro Monat, die Pro+ Version für 29,95 USD monatlich und die Premium Version, die 59,95 USD pro Monat kostet.

Wenn man dafür eine jährliche Zahlung wählt, so kann man bis zu 16 Prozent der Preise einsparen. Hat man also vor, die Versionen über den Zeitraum von über einem Jahr zu nutzen, so empfiehlt sich diese Vorgehensweise selbstverständlich. 

Ob man ein Upgrade durchführen möchte und wenn ja, für welche Version man sich dabei am besten entscheidet, hängt von den jeweiligen Bedürfnissen der einzelnen Investoren ab, daher muss jeder Trader dies selbst abwägen, bevor er sich für die kostenlose Version oder für ein zahlungspflichtiges Paket entscheidet. Man kann dabei nicht pauschal sagen, ob sich ein Upgrade lohnt, für viele private Trader wird wahrscheinlich die Basis-Version auch ausreichen.

Vor- und Nachteile von TradingView

Vorteile von TradingView Nachteile von TradingView
✔ Integration mit zahlreichen Brokern möglich ✘ Eingeschränkte Funktionen in Basisversion
✔ Hohe Personalisierbarkeit der Charts und Indikatoren
✔ Kein Download oder Installation nötig
✔ Intuitives Interface der Plattform, auch für Anfänger leicht verständlich
✔ Grosse deutschsprachige Community und Austausch über Plattform möglich
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cTrader – Am besten für Forex Trader

cTrader Benutzeroberfläche
cTrader Benutzeroberfläche

Eine weitere sehr bekannte Handelsplattform unter den unzähligen zur Auswahl stehenden ist cTrader. Der cTrader existiert bereits seit dem Jahr 2010 und gehört dem Unternehmen Spotware. Die Trading Software stellt ein großes Angebot zur Verfügung, im Fokus steht allerdings das Forex- und CFD-Trading. So wie die beiden bereits beschriebenen Broker wird die Software von vielen verschiedenen Brokern zur Verfügung gestellt.

In den letzten Jahren hat die Plattform auch einige Auszeichnungen gewonnen, so wurde sie zum Beispiel von den International Business Magazine Awards zur „Best Forex Trading Platform Cyprus 2020“ gekürt. Auch die Anzahl an bekannten Brokern, die den cTrader anbieten, stellt ein Qualitätsmerkmal der Plattform dar. 

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Funktionen

Es wird eine große Zahl an Charting-Funktionen angeboten und man kann seine Order auch automatisiert durchführen lassen, wofür hier ebenfalls ein umfangreiches Angebot an Funktionen gibt. Die Ausführung der Order erfolgt innerhalb kurzer Zeit, mithilfe des Quick Traders kann man eine Order mit einem Mausklick oder Tipp aufgeben und nachfolgend bei Bedarf genauso schnell ändern. 

Sehr praktisch am cTrader ist, dass man ihn auf mehr als nur einem Gerät gleichzeitig nutzen kann. Der Einstieg funktioniert dabei sehr schnell. Man kann alle interessanten Produkte, die man über eine gewisse Zeit beobachten möchte, auf einer erstellten Watchlist festhalten und man hat auch die Option, sich per E-Mail über wichtige Kursänderungen sofort informieren zu lassen.

Im Rahmen des cTrader Chartings kann man unter einigen Dutzend bereits erstellten Indikatoren, unzähligen unterschiedlichen Charttypen genau das Richtige für einen selbst auswählen. Dasselbe gilt für die Auswahl an Indikatoren. Diese kann man sich zunächst auch in der Vorschau anschauen, bevor man einige wählt und herunterlädt.

Charting im cTrader
Charting im cTrader

Viele davon sind kostenlos, für manche muss man allerdings bezahlen, um sie benutzen zu können. Außerdem kann man auch neue Algorithmen erstellen. Für diesen Zweck nutzt man den cTrader Automate, mit welchen man automatisiert traden kann.

Wenn man der Meinung ist, eine erfolgreiche Trading-Strategie gefunden zu haben, kann man diese mittels des cTrader Copy für alle zugänglich machen und sie zum Nachahmen anbieten. Um dafür einen Anreiz zu haben, bekommt man entweder eine Provision oder eine Gebühr in einer gewissen Höhe. Des Weiteren kann man sich im Forum gegenseitig kostenlos Tipps geben und über Erfahrungen und Erwartungen mit anderen Tradern sprechen. 

Vor- und Nachteile von cTrader

Vorteile von cTrader Nachteile von cTrader
✔ Umfangreiche Chartingfunktionen mit schneller Ausführung ✘ Software ist bei einigen Brokern nicht verfügbar
✔ Unterstützung für automatisierten Handel
✔ Software ist in 22 Sprachen verfügbar
✔ Eröffnung eines Demokontos ohne Broker möglich
✔ Guter Kundensupport mit Forum und
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Bookmap – Am besten für die Order Flow Analyse

Bookmap Benutzeroberfläche
Bookmap Benutzeroberfläche

Auch die Trader Software Bookmap ist für nahezu alle Anleger gut geeignet. Sie hat sich auf qualitatives Charting konzentriert und stellt zahlreiche praktische Funktionen und Indikatoren für ein effizientes Trading zur Verfügung. 

Funktionen

Vor allem die Spezialisierung auf das Orderflow Trading bringt Vorteile mit sich. Das bedeutet, dass Bookmap es sich zur Aufgabe gemacht hat, Trader dabei zu unterstützen, die Kurse der Zukunft vorherzusehen, indem das gehandelte Volumen genau analysiert wird. Außerdem kann man mithilfe der Software Orderflow-Trading-Strategien auch sehr gut anwenden.

Durch das Einsetzen von Limits kann man innerhalb kurzer Zeit auch wieder aus einem Markt aussteigen, sobald ein gewisser Wert über- oder unterschritten wird. Die Daten, die Bookmap anbietet, sind in Echtzeit und auch bei der Liquidität wird stets der neueste Stand angezeigt. Besonders spannend sind auch die sehr spezifischen Darstellungen, wie eine Liquiditäts-Heatmap und das sehr ausführliche Orderbuch.

Orderflow und Liquiditäts-Heatmap bei Bookmap
Orderflow und Liquiditäts-Heatmap bei Bookmap

Vor allem die Weiterbildung für Trader spielt für Bookmap eine große Rolle. So werden in regelmäßigen Abständen qualifizierte Seminare zur Wissenserweiterung angeboten. Die Termine dazu stehen bereits im Vorhinein fest und können auf der Homepage des Anbieters eingesehen werden.

Außerdem verfügt Bookmap über einen eigenen YouTube-Channel, wo man ebenfalls nützliche Tipps bekommen kann und sich Analysen der Märkte ansehen kann. Des Weiteren kann man auf dem Kanal Seminare und weitere Veranstaltungen per nachträglichem Livestream anschauen, wenn man diese live verpasst hat oder gewisse Aspekte noch einmal hören möchte. 

Man kann die Software entweder nur für das Charting verwenden oder als Teil eines Brokers nutzen.

Kosten

Bei Bookmap kann man zwischen vier unterschiedlichen Kontoarten wählen: dem Digital-Modell, Digital Plus, Global und Global Plus. Die einzelnen Modelle unterscheiden sich in ihren Funktionen, die zur Wahl stehen und dementsprechend auch hinsichtlich ihrer Kosten. Bei allen Kontoarten ist allerdings ein simulierter Echtzeithandel ausführbar.

Wenn man sich für das Digital-Konto entscheidet, so wird hier nur der simultane Handel angeboten. Erst ab dem Modell Digital Plus kann man auch mit Kryptowährungen handeln. Bei Global kann man zusätzlich mit Aktien und Futures handeln und alle Investoren, die Cross-Trading betreiben wollen, sollten sich für das Global Plus-Modell entscheiden.

Je nachdem, für welches Trading Konto man sich entschließt, so variiert die Anzahl der zusätzlichen Module, die man wählen kann und auch in der Marktvisualisierung gibt es Unterschiede. Je hochwertiger das gewählte Modell, desto mehr Märkte kann man gleichzeitig einsehen und anzeigen lassen. Daher empfiehlt es sich vor allem für professionellere Trader, die auf eine schnelle Durchführung der Trades angewiesen sind, ein technisch fortgeschritteneres, aber auch teureres Modell zu wählen. 

Vor- und Nachteile von Bookmap

Vorteile von Bookmap Nachteile von Bookmap
✔ Transparente Marktvisualisierung und umfangreiche Marktdaten ✘ Automatisierter Handel ist nur begrenzt möglich
✔ Orderbook-Heatmap sehr nützlich
✔ Direkte Börsenanbindung mit hoher Personalisierbarkeit
✔ Mit zahlreichen führenden Brokern kompatibel
✔ Diverse Preispläne für sämtliche Budgets

ATAS – Am besten für Futures

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ATAS Benutzeroberfläche

Die Software Advanced Time and Sales, kurz ATAS bietet eine große Anzahl an Funktionen, die die Trading-Experience verbessern. ATAS hat sich vor allem auf Terminkontraktmärkte spezialisiert. Dabei erhält man direkt von den Börsen die aktuellen Marktdaten, welche die Software im nächsten Schritt analysiert und auswertet. Die Visualisierung der Marktdaten ist bei ATAS besonders gut gelungen und übersichtlich gestaltet. 

Ein großer Vorteil der Plattform ist ihre Benutzerfreundlichkeit. So sind die zur Verfügung stehenden Tools für eine einfache Nutzung gestaltet. Außerdem haben User bei ATAS die Möglichkeit, ihre Wünsche mittels Feedback mitzuteilen, was bei der Einführung neuer Funktionen berücksichtigt wird. Des Weiteren gibt es speziell für deutschsprachige Kunden einen Support-Service.

Funktionen

Mit ATAS kann man sowohl Aktien als auch Futures und Kryptowährungen traden. Dabei werden unzählige Assets zur Verfügung gestellt und es wird eine große Anzahl an Börsen für die Beziehung der Daten unterstützt. Da ATAS lediglich die Software darstellt, welche sich der Ausführung widmet, spielt es auch eine entscheidende Rolle, für welchen Broker man sich entscheidet, da dieser für die Einholung der Daten zuständig ist.

Die Plattform stellt eine so große Anzahl an Analyse-Tools zur Verfügung, dass es im Grunde gar nicht notwendig ist, alle auf einmal zu verwenden, da es teilweise gewisse Ähnlichkeiten zwischen ihnen gibt. Mithilfe all der angebotenen Funktionen kann man das Trading auch sehr individuell gestalten.

Kosten

ATAS bietet fünf verschiedene Modelle an, welche sich in ihren Kosten unterscheiden. Wenn man die Software zunächst einmal ausprobieren möchte, aber auf eine längere Bindung zu Beginn noch verzichten möchte, so kann man das Modell Basic wählen. Dabei zahlt man für einen Monat 69 Euro. Je nach Belieben können Zahlungen auch in USD getätigt werden.

Mit dem Paket Popular bezahlt man für drei Monate 179 Euro, wobei man sich im Vergleich mit Basic-Modell 14 Prozent der Kosten erspart. Möchte man sich ein halbes Jahr lang binden, so stellt das Modell Benefitial ein gutes Angebot mit 299 Euro für sechs Monate dar.

ATAS Gebührenmodelle
ATAS Gebührenmodelle

Ist man überzeugt, dass man zumindest ein Jahr lang bei ATAS bleiben möchte, so kann man mit dem Premium-Paket um 479 Euro für 12 Monate sogar 42 Prozent an Kosten gegenüber dem Ein-Monats-Modell einsparen. Für alle, die bereits Erfahrung mit der Software haben und diese über mehrere Jahre nutzen wollen, bietet sich die Unlimited-Version an, bei der man einmalig 1790 Euro bezahlt, ATAS dafür aber ein ganzes Leben lang nutzen kann. 

Ist die Laufzeit des jeweils gewählten Pakets abgelaufen, so muss ein neues Paket gekauft werden, das bedeutet, dass die Beträge nicht immer weiterhin abgebucht werden und dass man die Modelle daher auch nicht kündigen muss. Bevor man sich für ein Paket entscheidet, sollte man gerade als Neueinsteiger die kostenlose Demoversion testen. Diese ermöglicht es Tradern, ATAS für zwei Wochen lang kostenlos auszuprobieren und sich mit den Funktionen ein wenig vertraut zu machen.

Vor- und Nachteile von ATAS

Vorteile von ATASNachteile von ATAS
✔ Footprint-Chart und Orderbuchanalyse möglich✘ Kann auf Anfänger überfordernd wirken
✔ Im Vergleich zur Konkurrenz sehr günstig
✔ Speziell geeignet für Krypto- Aktien- und Futuremärkte
✔ Tick-, Minuten- und RangeX Charts verfügbar
✔ Für jedes Budget ein entsprechender Plan verfügbar

Worin unterschieden sich Trading Software?

Unterschiede ergeben sich dabei in ihren Funktionen für den Handel, in ihrer Darstellung von Charts, aber auch in Finanzprodukten und Märkten, die über die jeweilige Plattform angeboten werden. Für all jene, die sich nicht so schnell entscheiden können oder sich die Softwares einfach noch genauer anschauen wollen, stellen die meisten Anbieter eine kostenlose Probeversion zur Verfügung, welche man, bevor man sich bindet, auf jeden Fall nutzen sollte. 

Was ist eine Trading Software und warum hilft sie beim Trading?

Bevor wir Ihnen in den nachfolgenden Absätzen einige der besten Trading Softwares vorstellen, sollten wir zuerst klären, was eine derartige Software ist, was sie kann und inwiefern man sie zur Unterstützung beim Trading einsetzen kann. Selbstverständlich gibt es mittlerweile unzählige Anbieter dieser Plattformen, die sich alle natürlich voneinander unterscheiden. 

Ihre Hauptaufgabe ist es, Tradern Arbeit abzunehmen und Trades frei von jeglichen Emotionen, welche die Situation verzerrt darstellen könnten, durchzuführen. Das Ziel dabei ist es selbstverständlich, das Risiko beim Trading so klein wie möglich zu halten und gleichzeitig die Renditen zu maximieren. Trading Softwares durchsuchen eine riesige Anzahl an Märkten, je nachdem welche auf den einzelnen Plattformen angeboten werden. 

Individualisierung und Automatisierung

Anleger können bestimmte Parameter nach ihren Vorstellungen festlegen und die Software führt genau im richtigen Zeitpunkt die Trades im gewünschten Umfang durch, voll automatisiert. In Zeiten, in denen sich die Kurse ständig ändern, sind diese Softwares ein wichtiger Bestandteil unter den Werkzeugen der Investoren und diese können sich gar keinen Tag mehr ohne diese Instrumente vorstellen. 

Viele Informationen an einem Platz

Abgesehen davon, dass Orders deponiert und automatisch Trades eingegangen werden, erhalten Trader eine sehr umfangreiche Auswahl an Informationen rund um die verschiedenen Märkte. Mithilfe der Softwares kann man sich einen guten Überblick über Finanzinstrumente inklusive ihrer Charts und ihren Kursen liefern lassen.

Außerdem gibt es meist Kanäle, in welchen man die aktuellen Finanz-Nachrichten lesen kann und sich somit über die Gesamtmarktsituation und das Stimmungsbarometer auf den Märkten informieren kann. Je nachdem, welchen Broker man nutzt, so ist man teilweise auch an bestimmte Trading Softwares gebunden beziehungsweise hat man nicht mehr die volle Auswahl. Daher ist es von Vorteil, wenn man sich schon bevor man seinen Anbieter auswählt, zu Softwares informiert und prüft, welche davon am besten für den eigenen Bedarf geeignet wäre und erst nachfolgend einen Broker wählt, welcher die gewünschte Software auch anbietet. 

Welche Eigenschaften braucht eine gute Trading Software?

Gute Trading Softwares ermöglichen es ihren Benutzern, dass man die Funktionen individuell einstellen kann und die Benutzeroberfläche nach den eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen gestalten kann. Die Daten werden bei vielen Anbietern in Echtzeit geliefert, was von erheblichem Vorteil ist, gerade wenn es um Produkte geht, die sehr volatil in ihren Kursen sind und welche innerhalb kurzer Zeit getradet werden sollten. 

Im Rahmen ihrer Analysefunktion ist es natürlich auch die Aufgabe von Trading Softwares, ihren Benutzern bei der Entscheidungsfindung zu helfen. Dabei spielen Charts eine große Rolle. Aus Charts kann man übersichtlich alle wichtigen Kennzahlen wie Preise und Handelsvolumen über einen längeren Zeitraum hinweg betrachten und daraus gemeinsam mit zusätzlichen Daten und Informationen eine Prognose für die zukünftigen Kurse ziehen.

tradingview chartanalyse
Chartanalyse mit TradingView

Daher stellen die Möglichkeiten der Chart-Darstellung ein wichtiges Kriterium bei der Wahl der Software dar. Man sollte unbedingt darauf achten, dass die Möglichkeit der Candlestick Charts Darstellung gegeben ist, da diese die Analyse deutlich verbessern kann und wirklich sehr hilfreich bis sogar notwendig sein kann. 

Je nachdem für welche Handelsplattform man sich entscheidet, können noch viele weitere Vorteile zum Tragen kommen. Daher sehen wir uns im nächsten Schritt nun sechs beliebte und qualitativ hochwertige Trading Softwares an, welche wir empfehlen können und wovon für jeden Trader etwas Geeignetes dabei sein sollte.

Was gilt es bei der Wahl der Trading Software zu beachten?

Bevor man eine Trading Software auswählt, sollte man sich genau überlegen, in welcher Form man vorhat zu traden. Denn je nachdem, ob man vorhat, häufig Orders aufzugeben oder zum Beispiel mit hohen Volumina zu handeln, können bei unterschiedlichen Anbietern unterschiedliche Kosten entstehen.

Wichtig ist auf jeden Fall, dass alle anfallenden Gebühren auf der Webpage der Software übersichtlich und vor allem transparent dargestellt werden. Denn niemand möchte zu einem späteren Zeitpunkt von versteckten Kosten überrascht werden! Näheres zu potentiellen Gebühren und Kosten finden Sie im Punkt „Gebühren und Kosten von Trading Softwares“.

Gutes Charting und unkomplizierte Einrichtung

Außerdem gilt es in Abhängigkeit des eigenen Trading-Verhaltens zu überprüfen, welche Funktionen und welche Chart-Darstellungen angeboten werden. Des Weiteren gilt es zu beachten, dass der Download der Software schnell und einfach vonstattengeht und dass man zügig und ohne große Schwierigkeiten ein Konto erstellen kann. Außerdem sollte man bedenken, dass nicht jeder Broker jede Trading Software anbietet. Deshalb sollte man sich bereits vor der Wahl des Brokers mit der Selektion der richtigen Software auseinandersetzen.

Seriosität

Wichtig ist selbstverständlich auch, dass der gewählte Anbieter seriös ist und von offizieller Stelle reguliert wird. Hierbei kann man auch sagen, dass, wenn die Software für einen regulierten und seriösen Broker verfügbar ist, man wahrscheinlich keine Probleme mit der Seriosität hat.

Da es eine riesige Auswahl an zur Verfügung stehender Softwares gibt, ist mit Sicherheit für jeden Anleger etwas dabei, doch was für einen persönlich die Richtige ist, hängt ganz vom Tradingverhalten und den individuellen Wünschen und Ansprüchen ab. 

Zusammenfassung: Darauf sollten Sie bei der Auswahl achten

  • Seriosität des Anbieters
  • Schnelle und unkomplizierte Einrichtung
  • Die Software muss mit Ihrem Gerät kompatibel sein
  • Gutes und umfangreiches Charting
  • Die Software sollte stabil und schnell laufen

Installation und Download von Trading Software

Sobald man sich für eine Trading Software entschieden hat, die den eigenen Wünschen entspricht und die über alle für das eigene Trading notwendigen Funktionen verfügt, so gilt es nun, diese zu installieren. Bei vielen Plattformen wird sowohl eine Version für den Computer oder Laptop als auch eine mobile Variante für Smartphones und Tablets angeboten.

Außerdem gibt es so gut wie immer die Möglichkeit, die Software auch online zu nutzen, aber gerade wenn man diese vorhat, öfters zu verwenden, ergibt es mehr Sinn, sie herunterzuladen. Wie das am besten gelingt, zeigen wir Ihnen nun in der nachfolgenden Anleitung:

Schritt 1: Software finden und herunterladen

ATAS Downloadseite
ATAS Downloadseite

Zunächst einmal öffnet man die Webpage des Anbieters, von dem man die Software herunterladen möchte. Dort öffnet man das Hauptmenü und klickt auf die Download-Funktion. Anschließend wählt man, mit welchem Betriebssystem man die Software nutzen möchte.

Die meisten Plattformen bieten ihr Programm in der Web-Version sowohl für macOS als auch für Windows und teilweise auch für Linux an. Sobald man auf den entsprechenden Button klickt, startet der Download unverzüglich. Alternativ lassen sich die Softwares auch oft direkt von einer Broker-Website herunterladen, sofern diese kompatibel sind.

Schritt 2: Download öffnen und installieren 

ATAS Installation
ATAS Installation

Danach öffnet man die Datei mit dem Download. Im Zuge dessen muss man seinen Namen in vollständiger Form angeben und außerdem seine E-Mail-Adresse und die Telefonnummer mit dem Anbieter teilen. Nachfolgend erscheint ein Fenster mit den Informationen zur Lizenzvereinbarung, welche man in Ruhe durchlesen sollte und welcher man zustimmen muss, um die Installation auf dem ausgewählten Gerät beginnen lassen zu können.

Im Anschluss wird die Software automatisch auf Ihrem Gerät installiert, was bis zu wenigen Minuten dauern kann. Wenn die Installation beendet ist, erscheint ein Button mit „Fertigstellen“, auf den man klicken muss, sodass sich das heruntergeladene Programm öffnet. Für den Fall, dass eine solche Schaltfläche nicht aufscheint, können Sie die Software direkt auf ihrem Bildschirm unter den Programmen finden und auf diese Art und Weise öffnen. 

Schritt 3: Registrieren bzw. anmelden

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ATAS Login

Nun müssen Sie sich auf der Startseite der Software anmelden. Falls Sie bereits ein Konto oder ein Demokonto erstellt haben, loggen Sie sich einfach mit Ihren Anmeldedaten ein. Wenn Sie bisher noch über keinen Account verfügen, so müssen Sie diesen nun initial erstellen.

Dafür geben Sie einfach die von Ihnen geforderten Daten ein und erstellen anschließend ein Passwort für ihr neues Konto. Dieses müssen Sie im Anschluss meist bestätigen, was per E-Mail oder teilweise auch per Telefonnummer geschehen kann. 

Schritt 4: Im Demokonto üben (optional)

ATAS Demokonto
ATAS Demokonto

All jene, welche erst wenig bis keine Erfahrung mit dem Trading und mit der ausgewählten Software haben, sollten zu Beginn unbedingt die Demoversion für den Handel nutzen, welche von den meisten Anbietern kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Auf diese Art und Weise kann man vorwiegend 14 Tage lang gratis die Software testen und sich mit den Funktionen der Plattform und den Grundzügen des Tradings vertraut machen.

Dafür wird kein echtes Geld verwendet, sondern man beginnt zunächst mit virtuellen Geldmitteln zu handeln, um ein Gefühl für den Umgang mit den Märkten zu bekommen. Der Vorteil dabei ist, dass man kein Risiko eingeht und kein Geld verlieren kann, was ansonsten gerade zu Beginn, wenn man sich noch weder mit dem Trading an sich noch mit den Funktionen der Software und wie man diese am besten nützen kann, auskennt.

Andererseits kann man so natürlich auch nicht in finanzieller Hinsicht von den Kursgewinnen profitieren. Dennoch empfehlen wir unbedingt die kostenlose Demoversion zu nutzen, da man mit ihr wirklich viel lernen kann, wenn man sich umfassend damit beschäftigt, besonders bei Trading Softwares mit steiler Lernkurve. 

Schritt 5: Im Live-Konto traden und analysieren

Sobald die Demoversion ausgelaufen ist, kann man ein Live-Konto erstellen und beginnen, mit seinem eigenen Geld zu traden. Dafür werden teilweise in Abhängigkeit des gewählten Anbieters verschiedene Pakete angeboten, unter welchen man wählen kann.

Sobald man sich für eine Version entschieden hat, kann man nachfolgend ein Live-Konto beantragen. Dafür muss man sich wieder anmelden und anschließend das Konto eröffnen. Falls man es in einem früheren Schritt nicht bereits erledigt hat, muss man nun seine Telefonnummer angeben und bestätigen. 

Anschließend muss man alle Felder mit seinen persönlichen Daten füllen, wozu beispielsweise die Adresse, die Reisepassnummer, jegliche Finanzdaten und eine Steueridentifikation zählen. Schließlich muss man alle Klauseln und Bedingungen sorgfältig durchlesen und nachfolgend akzeptieren. Abschließend muss man noch alle Dokumente zur Identitätsüberprüfung hochladen und den Antrag danach abschicken.

gbe brokers identtitaet verifizieren
Verifizierung bei GBE Brokers

Sobald diese überprüft wurden, bekommen Sie ein E-Mail vom Anbieter des verbundenen Brokers, welcher Sie über das Ergebnis Ihres Antrags informiert und Ihnen erklärt, was Ihre nächsten Schritte sein werden. 

Wenn die Überprüfung zu einem positiven Ergebnis kommt, erhalten Sie nun Ihre Zugangsdaten für Ihr Konto. Für eine genauere Anleitung kann man sich außerdem YouTube-Videos ansehen, wo alles nochmals übersichtlich erklärt wird und wo speziell auf die gewählte Software eingegangen wird, da sich natürlich stets kleine oder größere Unterschiede in Abhängigkeit vom Anbieter bei der Installation ergeben können. Viele bekannte Softwares stellen selbst für ihre Benutzer Videos dieser Art zur Verfügung, welche zweifelsohne sehr nützlich sein können.

Gebühren und Kosten von Trading Softwares

Vorweg einmal gesagt: Die Gebühren und Kosten hängen selbstverständlich vom gewählten Anbieter der Trading Software ab und sind nicht überall gleich. Daher kann man leider keine pauschalen Angaben für alle Softwares tätigen. Gerade Neueinsteiger wünschen sich vor allem am Anfang zu günstigen Konditionen mit dem Trading zu beginnen.

Aber auch Trader mit mehr Erfahrung wollen die Kosten meist so gering wie möglich halten, da diese im Endeffekt auch die Renditen schmälern können, was man selbstverständlich, so gut es geht, vermeiden möchte. Klären wir nun zuerst, welche Kosten beim Trading überhaupt anfallen können und inwiefern sie das Ergebnis beeinflussen können. 

Wichtig dabei ist, dass man sowohl auf Softwares als auch auf Broker, die diese anbieten, setzt, wo Transparenz großgeschrieben wird und wo alle Gebühren übersichtlich aufgelistet werden, sodass man sich gleich zu Beginn einen guten Überblick darüber verschaffen kann. Anbieter, die Gebühren verschleiern und diese nicht transparent gestalten, sollte man am besten vermeiden, um nicht von versteckten Kosten überrascht zu werden. 

Welche Kosten können anfallen?

Bei fast jeder Trading Software muss man Gebühren in Form von Kommissionen und Spreads entrichten. Häufig ist es aber so, dass man entweder eine Kommission bezahlt oder für die Nutzung der Software in Form der Spreads zahlt, aber nicht beides entrichten muss. Das ist allerdings sowohl vom Broker abhängig als auch von dem gewählten Kontomodell. Zusätzlich dazu sind viele Handelsplattformen von Beginn an nur gegen eine Gebühr nutzbar.

Spreads und Kommission

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Unterschied zwischen Geld- und Briefkurs (Spread)

Spreads nennt man auch Geld-Brief-Spannen, da sie sich aus der Subtraktion des Briefkurses vom Geldkurs berechnen, oder anders gesagt, die Differenz zwischen dem Kauf- und dem Verkaufspreis darstellen. Hierbei gibt es fixe Spreads, die immer in einer gewissen Höhe anfallen und variable Varianten. Bei den Spreads handelt es sich um die gängigste Form von Handelsgebühren. 

Vor allem Broker, wo mit Produkten gehandelt wird, bei welchen die Spreads sehr gering ausfallen und wo daher nicht wirklich damit verdient werden kann, verlangen oft eine Kommission. Diese kann entweder zusätzlich zu entrichten sein oder anstelle der Spreads anfallen. Auch hierbei unterscheidet man zwischen variablen und festen Kommissionen.

Bei der fixen Variante wird die Gebühr bereits im Vorhinein in einer gewissen Höhe festgelegt, welche vom Volumen des Trades gänzlich unabhängig ist. Diese Variante ist insbesondere für Anleger, welche große Volumina traden wollen, von Relevanz. Die variable Kommission orientiert sich im Gegensatz dazu eben genau am Volumen des Handels. Teilweise gibt es hierfür bei einigen Brokern eine Staffelung. 

Weitere Gebühren 

Es kann auch sein, dass noch zusätzliche Gebühren beim Eingehen eines Trades anfallen, worüber man sich unbedingt bereits im Vorhinein, bevor man mit dem Handeln beginnt, informieren sollte. 

Kontoführung

Gebühren für die Kontoführung fallen heutzutage eher selten an beziehungsweise kann man diese durch die Wahl eines entsprechenden Brokers, welcher diese nicht verlangt, einfach vermeiden. Gerade für den Wertpapierhandel können aber dennoch desöfteren Kosten in Form von Depotgebühren anfallen, welche teilweise in monatlich berechnet werden oder in Abhängigkeit der Trades anfallen können. Oft muss man auch für den Handel mit Wertpapieren eine Vermittlungsprovision bezahlen. 

Inaktivität

Für den Fall, dass man über längere Zeit keine Trades tätigt, können Inaktivitätsgebühren verlangt werden. Je nachdem, wie häufig man vorhat, Order aufzugeben, sollte man auch dies bei der Wahl des Brokers und der Software berücksichtigen.

Bereitstellung von Informationen

Auch für die Bereitstellung von Echtzeitdaten, welche je nachdem, mit welchen Finanzprodukten und auf welchen Märkten man handeln möchte, können zusätzliche Kosten anfallen. 

Auszahlungen und Übernachtgebühren

Auch die Auszahlung erfolgt nicht immer kostenlos, des Weiteren können Übernachthaltekosten anfallen. In Abhängigkeit davon, welche Funktionen und Tools man für sein Trading benötigt, kann man meist zwischen verschiedenen Kontenarten wählen, welche eine unterschiedliche Preisgestaltung aufweisen. 

Steuern

Auch dadurch, dass man die Gewinne, welche man mit Finanzprodukten in Österreich erwirtschaftet, versteuern muss, verringert sich natürlich die erzielte Rendite. Hierbei unterscheidet man in Österreich zwischen spekulativen und nicht spekulativen Anlagen.

Spekulative Anlagen sind beispielsweise CFDs und werden mit dem progressiven Einkommenssteuersatz verrechnet. Nicht spekulative Assets sind beispielsweise Aktien, welche fix mit der KESt (27,5 %) verrechnet werden.

oesterreich kapitalertragssteuer
Information zur KESt auf der Homepage der österreichischen Regierung

Das Entscheidende an den Kosten ist, dass sie im Zweifelsfall darüber entscheiden können, ob mit einem Trade ein Gewinn erwirtschaftet wird oder ob man einen Verlust macht. Fällt nämlich die erzielte Rendite niedriger als die zu entrichtenden Gebühren aus, so stellt dies ein Verlustgeschäft dar.

Möchte man einen Gewinn erzielen, so muss die erwirtschaftete Rendite die Kosten decken und darüber hinausgehen. Die Konsequenzen von Handelsgebühren sollte man daher auf keinen Fall unterschätzen, da sie bedeutsame Auswirkungen haben können. 

Fazit – Auswahlkriterien für Trading Software beachten

Das Essenzielle bei der Wahl der richtigen Trading Software ist auf jeden Fall, dass man sich bereits im Vorhinein ausführlich damit befasst und mehrere renommierte Anbieter miteinander vergleicht, denn in Abhängigkeit des eigenen Tradingverhaltens benötigt man unterschiedliche Tools. Idealerweise sollte es mehrere Möglichkeiten der Chart-Darstellung geben und diese sollten möglichst übersichtlich sein, wie beispielsweise die Candlestick-Darstellung.

Je nachdem, welche Wünsche und Ansprüche erfüllt werden müssen, sollte man gleichzeitig darauf achten, dass die Gebühren so gering wie möglich gehalten werden und vor allem vor versteckten Kosten sollte man sich in Acht nehmen. Daher gilt: Lieber mehr Zeit bei der Wahl der geeignetsten Software aufwenden, um von dieser langfristig und nachhaltig profitieren zu können!

In unserem Test haben wir uns die verschiedensten Softwares angeschaut und haben MetaTrader 5, MetaTrader 4, TradingView, cTrader, Bookmap und ATAS als Testsieger gekürt. In all den Bewertungskriterien schneiden diese Softwares im Gesamtvergleich am besten ab.

FAQ – Meistgestellte Fragen zu den besten Trading Softwares für Österreich

Welche Software gibt es fürs Trading?

Für das Trading steht eine große Auswahl an verschiedenen Plattformen zur Verfügung. Denn jeder Trader hat unterschiedliche individuelle Ansprüche, welche Zwecke eine für ihn geeignete Plattform erfüllen muss. Allerdings ist es bei einem so umfangreichen Angebot auch nicht immer einfach, eine geeignete Software herauszufiltern. Unterschiede zwischen den Softwares ergeben sich in ihren zur Verfügung gestellten Funktionen für den Handel in ihrer Darstellung von Charts, aber auch in Finanzprodukten und Märkten, die über die jeweilige Plattform angeboten werden. 

Besonders beliebt sind die sechs Softwares MetaTrader 4 und 5, TradingView, cTrader, Bookmap und ATAS, welche bereits von einer sehr großen Anzahl an Kunden genutzt werden und welche insgesamt am besten abschneiden. Es gibt aber noch viele Weitere, welche sich ebenfalls gut für das Trading eignen können, denn jeder Anleger muss selbst für sich wählen, welche für einen persönlich zufriedenstellend ist.

Welche Trading Software ist die beste?

Da jeder Trader unterschiedliche Ansprüche hat und Trading Softwares daher individuell verschiedene Standards erfüllen müssen, gibt es keine pauschal beste Software für alle Anleger. Bei der Auswahl sollte man unbedingt darauf achten, dass der Anbieter seriös ist und dass viele notwendige Funktionen angeboten werden, die man für qualitativ hochwertiges Trading benötigt. Die Benutzeroberfläche sollte sich nach den eigenen Wünschen gestalten lassen und die Chart-Darstellung sollte übersichtlich gehalten sein. Außerdem sollte man bedenken, dass nicht jeder Broker jede Trading Software anbietet, daher sollte man sich bereits vor der Wahl des Brokers mit der Selektion der richtigen Software auseinandersetzen. 

Besonders beliebte Plattformen, die bereits von einer sehr großen Anzahl an Anlegern benutzt werden, sind der MetaTrader 4, MetaTrader 5, TradingView, cTrader, Bookmap und ATAS, welche auch wir empfehlen können.

Was bringt Trading Software?

Die Hauptaufgabe einer Trading Software ist es, den Tradern unter die Arme zu greifen und Trades frei von jeglichen Emotionen zu ermöglichen. Dabei ist selbstverständlich das Ziel, das Risiko beim Trading so klein wie möglich zu halten und gleichzeitig die Renditen zu maximieren.

Trading Softwares durchsuchen eine riesige Anzahl an Märkten, je nachdem auf welchen auf den einzelnen Plattformen gehandelt werden kann. Anleger können bereits im Vorhinein bestimmte Parameter nach ihren Vorstellungen festlegen und die Software führt anschließend genau im richtigen Zeitpunkt die Trades im gewünschten Umfang durch, voll automatisiert. Allem voran für Finanzprodukte, bei denen sich die Kurse innerhalb von Sekundenbruchteilen ändern, sind diese Softwares ein wichtiges Instrument für Anleger. 

Abgesehen davon, dass Orders getätigt und automatisch Trades ausgeführt werden können, erhalten Trader eine sehr umfangreiche Auswahl an Informationen rund um die verschiedenen Märkte, die man sich mithilfe verschiedener Chart-Ansichten darstellen lassen kann und welche maßgeblich zur Entscheidungsfindung beitragen sollen. Außerdem gibt es meist Kanäle, in welchen man die aktuellen Finanz-Nachrichten lesen kann und sich somit über die Gesamtmarktsituation und das Stimmungsbarometer auf den Märkten informieren kann. 

Daniel Teplan ist Marketing-Berater und Content Manager mit Fokus auf KI- & Finanzthemen. Nach seinem Computerlinguistik-Studium begann er, sich sowohl beruflich als auch privat mit dem Thema Börse auseinanderzusetzen, was ihn schließlich dazu veranlasste, selbst im Börsenhandel aktiv zu werden. Auf trading.at ist er für die inhaltliche und optische Qualität der Inhalte verantwortlich und verfasst auch einige Texte selbst.
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