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Trading lernen in Österreich: Anleitung für Anfänger

Was ist Trading und wie funktioniert es?

Trading lernen in Österreich gelingt am besten in fünf Schritten: ein kostenloses Demokonto eröffnen, Grundlagen aufbauen, eine getestete Strategie wählen, bei einem FMA- oder EU-regulierten Broker starten und konsequent mit maximal 1 % Risiko pro Trade handeln. Dieser Guide geht jeden Schritt durch und zeigt, wie unsere strukturierte Ausbildung deinen Weg zum profitablen Trading abkürzt.

  • Strukturierte Online-Ausbildung mit Live-Trading-Sessions
  • Persönliche 1-zu-1-Betreuung
  • Umsetzbare Strategien mit klar definiertem Chance-Risiko-Verhältnis
  • Direktes Feedback von Tradern mit über 15 Jahren Markterfahrung
  • Zugang zur Community aus Österreich, Deutschland und der Schweiz
Wir sind in den Medien:

Du willst das Traden richtig lernen? – Dann bist Du bei Trading.at genau richtig! In unserem Ratgeber für österreichische Trader und Anfänger bringen wir Dir alle nötigen Schritte bei, um mit dem Trading zu starten.

Zusätzlich kannst Du Dich noch mehr informieren in unseren weiteren Beiträgen. Doch fangen wir hier zuerst an: Was ist Trading und wie funktioniert es genau? – Lies unseren kompletten Ratgeber für Anfänger.

Wir erläutern, was Trading überhaupt ist, wie es funktioniert, welche Assets zur Auswahl stehen und wie die steuerlichen und gesetzlichen Regelungen beim Trading in Österreich sind.

Das wichtigste in Kürze

  • Startkapital: Trading geht schon ab 1 €, übe aber zuerst mindestens 6 Monate im kostenlosen Demokonto.
  • Steuern: 27,5 % KESt auf Aktien, ETFs und Krypto-Neubestand. CFDs, Forex und unverbriefte Futures fallen unter den progressiven Tarif von bis zu 55 %.
  • Regulierung: Die FMA überwacht den Markt, über EU-Passporting darfst du auch BaFin- oder CySEC-Broker nutzen.
  • Risiko: 80 bis 90 % der privaten Trader verlieren langfristig Geld.
  • Lernweg: Demokonto → Grundlagen → getestete Strategie → kleine Echtgeld-Positionen.

Was ist Trading und wie funktioniert es?

Zuerst einmal müssen wir in unserem Trading lernen Österreich Crashkurs die grundlegendste aller Fragen klären: 

1. Was bedeutet Trading überhaupt? 

Trading bedeutet in Deutsch “handeln” und heißt, Finanzprodukte aller Art zu kaufen und zu verkaufen, um damit eine Investition einzugehen. Trader handeln über Broker an verschiedenen Börsen unterschiedliche Finanzprodukte. Diese haben immer unterschiedliche Eigenschaften, aber im Prinzip geht es immer darum, einen Wert günstig zu kaufen und teurer weiter zu verkaufen.

Trade Beispiel im Chart

Du setzt darauf, dass Du einen möglichen Gewinn aus dieser Art von Handel ezielst, indem sich die Kurse in die für Dich günstige Richtung entwickeln. Es ist für eine gewinnbringende Investition dabei nicht zwingend notwendig, dass die Kurse steigen. Genauso kann Trading aber auch hohe Verluste bedeuten, wenn der Kurs sich gegen Ihre prognostizierte Richtung entwickelt.

Sie können genauso gut auf fallende Kurse setzen und damit einen möglichen Gewinn erzielen. Zu den Unterschieden zwischen Long- und Short-Positionen kommen wir später aber noch einmal im Detail zurück.

2. Trading im Zusammenhang mit Spekulationen

Diese Gewinne werden auch als “Kapitalrendite” bezeichnet, denn es handelt sich hierbei um eine Verzinsung Deiner finanziellen Einlagen. 

Der Handel an der Börse ist also eine spekulative Form der Geldanlage, die einen möglichst schnellen und möglichst hohen Gewinn anstrebt, wobei natürlich immer auch beachtet werden sollte, dass mit Wertpapierhandel Risiken verbunden sind und er zu hohen Verlusten führen kann. 

3. Verschiedene Anlageklassen werden im Trading genutzt

Anlagekassen im Trading

Gehandelt werden kann mit verschiedensten Assets, darunter Geldwährungen, Kryptowährungen, Aktien und Rohstoffe. Das Risiko, aber auch die Gewinnchancen, steigen an Märkten, die große Schwankungen (Volatilität) aufweisen, wohingegen die stabileren Assets weniger Gewinnchancen, aber auch weniger Verlustrisiken mit sich bringen.

Normalerweise weisen Nationalwährungen wie der US-Dollar oder der Euro zum Beispiel weniger Wertschwankungen auf, als es Kryptowährungen wie der Bitcoin tun. 

Wenn Du Traden lernen willst, ist die Auswahl der richtigen Assets für Deine Strategie ein entscheidender Punkt und Du solltest Dich mit den verschiedenen Vor- und Nachteilen der Möglichkeiten auseinandersetzen, um die richtige Wahl zu treffen.

4. Trading funktioniert nur mit Strategie

Es gibt verschiedene Tradingstrategien, die auf unterschiedlich lange Zeiträume ausgelegt sind. So hast Du die freie Wahl, ob Du Assets über einen langen Zeitraum halten (Positionstrading), innerhalb weniger Tage wieder verkaufen (Swingtrading) oder sogar nach einem Tag (Daytrading) oder innerhalb eines Tages (Intradaytrading) wieder abgist.

Je kürzer die Zeiträume sind, in denen Du eine Position hältst, desto größere Positionen brauchst Du, da die Schwankungen geringer sind.

Natürlich steigt hier aber auch das Risiko wieder exponentiell zu den Chancen, die aus der Strategie entstehen. 

Was ist ein Trader und was macht er?

Nun, da wir wissen, was Trading ist, ist es leicht zu verstehen, was einen Trader ausmacht. 

Im Grunde ist jeder ein Trader, der schon mal ein Wertpapier gekauft hat. Trader können sowohl privater Art sein, als auch institutionell organisiert

Private Trader:

Private Trader sind alle die, die für sich selbst handeln, nicht im Namen einer Organisation oder anderer Anleger. 

Privater und selbstständiger Trader Jia Tian Rong
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Institutionelle Trader:

Institutionelle Trader hingegen könnten zum Beispiel Banken, Versicherungen, Hedgefonds und andere Organisationen sein, die eine Anlage nicht privat tätigen. 

Auch professionelle selbstständige Trader, die nur für sich selbst traden, sind damit private Trader und nicht institutionell

Beispiel institutioneller Trader

Häufig ist mit “Trader” im Börsenslang nicht grundsätzlich jeder gemeint, der schon einmal eine Finanzanlage getätigt hat und auch weniger Langzeitanlegerinnen, sondern sogenannte “aktive Trader”, also Menschen, die regelmäßig kurz- und mittelfristig ausgelegten Handel treiben. 

Diese aktiven Anleger werden auch als “Short Term Trader” bezeichnet.

Das Gegenstück dazu sind die passiven Anleger (Positionstrader), die Langzeitinvestments tätigen und selten auf momentane Kursschwankungen oder Kurzzeittrends reagieren. 

Ihnen geht es darum, langfristig, oft über Jahre, stabile Rendite zu erzielen und dadurch finanzielle Rücklagen zu bilden.

Wie kann man das Trading am besten in Österreich lernen?

Die beste Methode zum Trading lernen hängt von der Persönlichkeit und den Zielen des Einzelnen ab. Es gibt keine „One Size Fits All“-Methode. Angehende Trader haben die Wahl aus verschiedenen Ansätzen – einige von ihnen kosten mehr, als sie bringen. Meistens lohnt sich eine Kombination mehrerer Ressourcen, um Trading auf professionellem Niveau zu lernen.

Als Trader mit jahrelanger Erfahrung haben wir alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um unser Handwerk zu lernen. Auf dieser Basis bewerten wir die 7 wichtigsten Lernmethoden für österreichische Einsteiger und geben unsere ehrliche Einschätzung zu Kosten, Zeitaufwand und tatsächlichem Nutzen.

1. Demokonto

Ein Demokonto ist für jeden Trader Pflicht. Es erlaubt Dir, Deine Fähigkeiten und Strategien zu testen, ohne echtes Geld zu riskieren – wie ein Pilot im Flugsimulator.

  • Nutzen für Anfänger: Du lernst die Handelsplattform kennen und tradest unter realen Marktbedingungen. Nur die Verluste und Gewinne sind nicht echt. Fehler kosten hier kein Geld, sondern liefern kostenlose Lektionen.
  • Risiken: Du bist nicht dem emotionalen Druck ausgesetzt, mit dem alle Trader im Echtgeld-Handel konfrontiert sind. Unterschätze diesen Faktor nicht. Denn er kann Dich im Live-Konto zu Entscheidungen verlocken, die Du niemals im rationaleren Setting eines Demokontos treffen würdest.
  • Zeitaufwand: Abhängig von Deinem Lernfortschritt. Basierend auf unserer Erfahrung empfehlen wir, mindestens 6 Monate mit dem Demokonto zu üben, bevor Du mit kleinen Beträgen in den Echtgeld-Handel startest.
  • Kosten: Kostenlos. Meide Anbieter, die Gebühren für die Nutzung des Demokontos verlangen.
  • Ergebnis: Du machst alle Anfängerfehler und lernst aus ihnen und entwickelst aus diesen Learnings Deine persönliche Strategie, ohne echtes Geld zu verlieren.

Ein Demokonto ist nicht nur für Anfänger unverzichtbar. Auch für Fortgeschrittene ist ein Demokonto die beste Option, neue Strategien zu testen, bevor sie echtes Kapital riskieren. Wir selbst nutzen das BlackBull Markets Demokonto bis heute, um neue Setups unter realen Marktbedingungen zu validieren.

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2. Strukturierte Trading-Ausbildung mit Mentoring

Stelle Dir vor, Du sitzt nach drei Monaten Selbststudium vor Deinem fünften Verlusttrade in Folge und weißt nicht, ob es an Deiner Strategie liegt oder nur an Deiner Ausführung. Für solche Momente ist eine Trading-Ausbildung die beste Anlaufstelle: Ein erfahrener Trader schaut Dir über die Schulter und sagt Dir, woran es liegt. Das ist der sauberste und oft günstigste Weg von der Theorie zur Umsetzung.

  • Nutzen für Anfänger: Du lernst das Trading anhand eines erprobten Systems mit einem strukturierten Plan anstatt mit zusammengewürfelten YouTube-Clips. Durch die persönliche Betreuung erhältst Du sofortiges Feedback von Profis und lernst in Echtzeit, Deine Fehler zu korrigieren und die richtigen Learnings daraus zu ziehen.
  • Risiken: Nicht jeder Mentor ist seriös oder passt zu Deiner Persönlichkeit. Achte auf Qualitätsmerkmale wie nachweisbare Ergebnisse und gute Kundenbewertungen, bevor Du Geld investierst.
  • Zeitaufwand: Je nach Programm 4–12 Wochen intensive Lernphase, danach kontinuierliche Vertiefung.
  • Kosten: Je nach Umfang, Dauer und Intensität der persönlichen Betreuung zwischen wenigen hundert und mehreren tausend Euro.
  • Ergebnis: Du lernst Trading auf professionellem Niveau. Die Ausbildungszeit verkürzt sich dramatisch durch die Betreuung eines erfahrenen Fachmanns. Die Kosten der Ausbildung sind deutlich geringer als die Verluste, die Anfänger beim Trading ohne Ausbildung erleiden.

Die wichtigste Erfolgsvoraussetzung einer Trading-Ausbildung ist die Auswahl eines seriösen Mentors, der zu Dir passt. Hüte Dich vor Anbietern, die mit Luxusautos und Einkommensversprechen werben. Ein vertrauenswürdiger Trading-Coach belegt die Qualität seiner Ausbildung mit messbaren Ergebnissen und positiven Kundenerfahrungen.

Unsere Empfehlung: Die Trading.de-Ausbildung — auch für Trader aus Österreich

Wir betreiben mit trading.de ein Mentoring-Programm, das bereits über 200 aktiven Tradern zu langfristigen Profiten an den Finanzmärkten verholfen hat. Unsere Strategie basiert auf dem Trading nach Lunten mit klar definiertem Chance-Risiko-Verhältnis vor jedem Trade. Wir selbst traden mit diesem Ansatz seit über 15 Jahren und erzielen damit eine konstante Performance in jeder Marktphase.

Unsere Ausbildung läuft komplett online: Videocalls, Live-Trading-Sessions sowie Einzel- und Gruppenbetreuung. Zusätzlich erhaltet ihr Zugang zu unserer Community aus hunderten Tradern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Profitables Trading erfordert Disziplin, Geduld und konsequentes Risikomanagement. Wenn Du eine Abkürzung zum schnellen Geld suchst, bist Du bei uns falsch. Bist Du dagegen bereit, das Handwerk zu erlernen und systematisch umzusetzen, findest Du in unserer Ausbildung den direktesten Weg dorthin.

3. Bücher und Fachliteratur

Die Trader, deren Bücher heute als Klassiker gelten, haben ihre Lektionen meist mit gesprengten Konten bezahlt. Genau das macht gute Fachliteratur so wertvoll: Du bekommst jahrzehntelange Erfahrung für 20 Euro und musst die teuren Fehler nicht selbst machen. Bücher zwingen Dich außerdem, langsam zu denken, statt wie bei Influencer-Videos sofort auf den Auslöser zu drücken.

  • Nutzen für Anfänger: Du lernst die unterschiedlichen Trading-Strategien im Detail kennen und erlangst ein tiefes Verständnis für Marktmechanismen, Chartanalyse und Trading-Psychologie.
  • Risiken: Wissen aus Büchern ist rein theoretisch. Für die praktische Umsetzung bist Du selbst verantwortlich. Nutze dafür ein Demokonto.
  • Zeitaufwand: 1–2 Bücher pro Monat bei 30–60 Minuten täglicher Lesezeit.
  • Kosten: Zwischen 15 und 50 Euro pro Buch.
  • Ergebnis: Du baust eine große Wissensbasis für das Trading auf und verstehst, warum Märkte sich bewegen.

Bücher allein machen keinen profitablen Trader. Für die Umsetzung der Theorie in die Praxis bist Du selbst verantwortlich. Die besten Trading-Bücher vermitteln das notwendige Wissen auf eine verständliche Art und Weise, die einen klaren Weg zur realen Anwendung zeigt.

4. Kostenlose Broker-Schulungen und Webinare

Broker haben ein geschäftliches Interesse am Trading-Erfolg ihrer Kunden und bieten deshalb eigene Materialien zur Weiterbildung an. Je nach Broker reicht die Auswahl von einfachen Blogposts über Marktanalysen bis hin zu umfangreichen Webinaren.

  • Nutzen für Anfänger: Du erlernst ein breites Wissensspektrum von der Plattform-Bedienung bis zur Marktanalyse.
  • Risiken: Broker stellen Bildungsmaterial zu Marketing-Zwecken zur Verfügung. Interessenskonflikte sind also nicht auszuschließen. Nur die besten Broker werden Dir in ihren Analysen ehrlich raten, eine Woche keinen Trade zu platzieren, wenn der Markt gerade keine guten Setups bietet.
  • Zeitaufwand: 15 Minuten bis 2 Stunden (abhängig vom Format) pro Einheit.
  • Kosten: Meist kostenlos. Einige Broker erheben zusätzliche Gebühren für Pro-Webinare.
  • Ergebnis: Solides Plattform-Know-how und grundlegende Marktkenntnis. Wenig Tiefe bei Strategie, Risikomanagement und Trading-Psychologie.

Nutze Bildungsressourcen von Brokern für das, worin sie gut sind: Plattformbedienung, technische Grundlagen und Marktupdates mit subjektiver Einschätzung. Qualität und Umfang der Weiterbildungsmaterialien sind zudem je nach Anbieter unterschiedlich. Unserer Erfahrung nach bietet BlackBull Markets neben einem umfangreichen Handelsuniversum auch einen der hochwertigsten Weiterbildungsbereiche mit Fachartikeln und wöchentlichen Gratis-Webinaren.

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5. YouTube-Kanäle und kostenlose Online-Inhalte

Der schnellste Einstieg ins Thema, aber potenziell auch das größte Minenfeld. Für jeden seriösen Kanal, der eine Strategie sauber erklärt, gibt es zehn, die mit „1.000€ am Tag!“ locken und im Kern nichts anderes verkaufen als Hoffnung.

  • Nutzen für Anfänger: Visuelle Erklärungen von Chartmustern und Strategien. Aktuelle Marktanalysen und Kommentare zu laufenden Trades. Kostenlose Plattform-Tutorials.
  • Risiken: Es lässt sich nur selten verifizieren, ob ein Content Creator seriös ist und seine vorgestellten Ideen auch selbst umsetzt und damit Ergebnisse erzielt. Achte auf Red Flags.
  • Zeitaufwand: 15 Minuten bis 2 Stunden pro Video.
  • Kosten: Kostenlos.
  • Ergebnis: Guter Einstieg in spezifische Einzelthemen. Kein Ersatz für systematisches Lernen.

Besuch unseren YouTube-Channel der Schwester-Webseite Trading.de.

Achte auf 3 Red Flags bei Trading-Channels auf YouTube: Es werden ausschließlich Gewinntrades gezeigt. Der Kanal bewirbt in jedem Video einen Broker, ohne Nachteile zu nennen. Es fehlen konkrete Zahlen zu Risiko und Positionsgröße.

Die meisten seriösen Trading-Channels eignen sich zur Ergänzung (z.B. für theoretisches Wissen aus Büchern), ersetzen aber keine vollständige Ausbildung. Zudem ist es für Anfänger nicht leicht, vertrauenswürdige Kanäle von unseriösen zu unterscheiden. Vielen Influencern geht es nicht um Deine Ausbildung, sondern um Affiliate-Provisionen.

6. Social Trading und Copy Trading

Warum selbst lernen, wenn ich einfach die Trades eines Profis exakt in Echtzeit kopieren kann? Plattformen wie eToro haben das Modell populär gemacht. Auf den ersten Blick klingt es nach der perfekten Abkürzung.

  • Nutzen für Anfänger: Einstieg ohne eigene Strategie mit Gewinnchancen. Du siehst, wie andere Trader Positionen eröffnen und schließen, und kannst deren Logik nachvollziehen.
  • Risiken: Du hast keine Kontrolle über Dein Portfolio, bezahlst für Verluste aber mit Deinem eigenen Geld. Sieh Dir daher die Performance und andere Metriken des Traders, den Du kopieren willst, genau an und nimm im Zweifelsfall lieber Abstand. Ein Lerneffekt ist nicht immer gegeben.
  • Zeitaufwand: 30 Minuten für die Einrichtung.
  • Kosten: Abhängig von Ordergebühren (1–5 Euro pro Trade). Verluste der kopierten Trader treffen Dein Konto genauso wie deren Gewinne.
  • Ergebnis: Kurzfristig bequem. Für einen langfristigen Lerneffekt musst Du jedoch Eigeninitiative mitbringen und die Trades genau nachverfolgen.

Copy Trading ist eher Delegation als echte Lernmethode. Die Trader, denen Du folgst, ändern ihre Strategie ohne Vorwarnung. Vergangene Performance sagt nichts über zukünftige Ergebnisse. Wenn Du Copy Trading nutzt, dann als Beobachtungswerkzeug: Analysiere, was erfolgreiche Trader tun und warum. Kopiere deren Denkweise, nicht deren Trades.

7. Communities und Foren

Trading ist ein einsamer Beruf. Allein vor dem Bildschirm zu sitzen und Verluste zu verarbeiten, zermürbt. Eine gute Community fängt das auf und bietet Dir neue Perspektiven, um aus Fehlern zu lernen und Deine Fähigkeiten zu verbessern.

  • Nutzen für Anfänger: Du lernst aus den Fehlern anderer, diskutierst Setups vor dem Einstieg und bekommst kostenloses Feedback in Verlustphasen.
  • Risiken: Nicht jeder Trader in der Community ist ein Profi. Die falsche Community verleitet zu impulsiven Trades basierend auf den „heißen Tipps“ anderer. Meide Gruppen, in denen hauptsächlich Screenshots von Gewinntrades gepostet werden. In seriösen Gruppen wird offen über Verluste gesprochen.
  • Zeitaufwand: 15–30 Minuten täglich für sinnvolle Beteiligung.
  • Kosten: Kostenlos bis moderat. Telegram-Gruppen und Foren kosten nichts. Premium-Gruppen verlangen zwischen 20 und 100 Euro pro Monat.
  • Ergebnis: Schnellere Lernkurve durch kollektive Erfahrung, vorausgesetzt, die Gruppe ist seriös.

Unsere eigene Telegram-Gruppe bringt Trader aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zusammen — mit dem Fokus auf Analysen und Strategien statt auf Hype. Der Beitritt ist kostenlos.

Die beste Reihenfolge zum Trading Lernen

Keine einzelne Methode reicht aus. Unserer Erfahrung nach funktioniert diese Reihenfolge am besten:

  1. Demokonto eröffnen und mindestens 6 Monate die Plattform und erste Strategien kennenlernen
  2. Parallel Grundlagenbücher lesen und hochwertigen Online-Content nutzen.
  3. Eine strukturierte Ausbildung starten, die eine konkrete, täglich anwendbare Strategie vermittelt
  4. Einer seriösen Community beitreten und von den Erfahrungen anderer Trader profitieren
  5. Erst nach ausreichender Demophase und einer getesteten Strategie den Echtgeldhandel beginnen. Beginne mit einem Betrag, dessen Totalverlust Sie weder finanziell noch emotional belastet.

Der häufigste Fehler für Einsteiger: Zu schnell zu viel Geld einsetzen, bevor eine Strategie steht. Die Investition in eine fundierte Ausbildung spart erfahrungsgemäß ein Vielfaches an vermeidbaren Verlusten.

Welche Märkte kann ich als Österreicher traden?

Österreich gehört zu den besseren Standorten für das Trading, denn die Regulationen und Gesetze erlauben grundsätzlich jedem voll geschäftsfähigen Österreicher, Assets zu kaufen und zu verkaufen. 

Mehrheitlich braucht es für den Start keine Unsummen. Ist das notwendige Startkapital vorhanden, kannst Du bei einem der vielen verschiedenen Online Broker, wie zum Beispiel Capital.com, ein Depot anlegen und mit dem Trading beginnen.

Märkte für Trader

Depoteröffnung

Ein Depot ist eine Art von Konto, auf dem keine Geldwährungen, sondern Wertpapiere gelagert werden und das für den Kauf und Verkauf von diesen zwingend erforderlich ist. 

Zusammen mit dem Depot wird ein Verrechnungskonto eröffnet, von welchem Einzahlungen getätigt und auf das Gewinne und Dividenden ausgezahlt werden. 

Welche Märkte kann ich als Österreicher jetzt aber konkret traden?

Unsere empfohlenen Trading Konten bieten folgende Märkte an:

Trading Markt: Währungen/Forex Paare

Währungen im Trading Beispiele (Forex)

Beim Forex Handel stehen die nationalen Währungen im Zentrum der Spekulationen. Währungen werden immer als Paare gehandelt. So ein Paar ist zum Beispiel der Euro und der US-Dollar, die immer ein bestimmtes Wechselverhältnis zueinander haben, das sich permanent ändert.

Du spekulierst also darauf, eine Währung wie den US-Dollar günstiger mit Euros zu kaufen, als Du sie später wieder verkaufst. Auch hier kannst Du auf verschiedene Zeiträume setzen: Positionen im Stunden-, Tages-, Wochen- oder Monatstakt eröffnen und schließen.

Der Euro und der US-Dollar sind dabei kein zufällig gewähltes Beispiel, sondern das meistgehandelte Währungspaar im Forex-Handel in Österreich und weltweit. Auch das britische Pfund und der japanische Yen sind gern genutzte Währungen im Forex-Handel, die meisten Trader bevorzugen aber den Handel mit ihrer eigenen Währung, im Falle von österreichischen Tradern ist also oft der Euro involviert.

Der Gewinn ist die Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem Verkaufspreis, wobei Du sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse einer bestimmten Währung spekulieren kannst und entsprechend davon profitierst. Der Handel mit Währungen hat einige entscheidende Vorteile gegenüber anderen Assets, die auch für Einsteiger sehr interessant sind.

24 Stunden Forex Trading

So ist der Forex Handel von Montag bis Freitag 24 Stunden täglich möglich. Während die Wiener Börse nach 18:00 Uhr ruht, können Euros, Dollars, Pfunds, Yens und Pesos auch in den Nachtstunden oder am frühen Morgen gehandelt werden. Dieser Umstand machte es auch Hobbytradern möglich, Intradaytrades zu tätigen, ohne gleich den Job aufgeben zu müssen.

Hohe Liquidität der Märkte

Die Liquidität des Marktes ist besonders hoch. Das bedeutet, dass eine hohe Stückzahl an Anlagen im Umlauf ist und dass es viele Anleger gibt, die bereit sind, zu kaufen und zu verkaufen. Es gibt also einen aktiven Markt mit einer großen Anzahl an Marktteilnehmern, was regelmäßige Schwankungen bewirkt. Du erzielst nur Gewinne, wenn die Kurse sich bewegen, wodurch sich der Forex Handel gerade auch für kurzfristige Anlagestrategien ausgezeichnet eignet.

Große Währungspaare wie EUR/USD sind extrem liquide. Du kannst praktisch jederzeit kaufen und verkaufen, ohne dass der Markt auf einer Seite einfriert. Diese Liquidität bedeutet aber nicht, dass Forex sicher wäre. Gerade mit Hebel kann schon eine kleine Bewegung gegen Dich Deine gesamte Einlage auslöschen, bevor Du reagierst. Dass auch Banken und Notenbanken am Markt aktiv sind, schützt Dein Konto nicht.

Wozu eignet sich das Forex Trading?

Forex Handel eignet sich weniger gut für allzu langfristigen Handel, da Inflation und Ähnliches Geldwerte mit der Zeit in den allermeisten Fällen schrumpfen lassen. Häufig geht es bei Forex Trades auch nicht um extrem große Kursunterschiede, sondern um viele kleine Schwankungen.

So ändert sich der Wechselkurs oft nur in der dritten oder vierten Stelle nach dem Komma. Durch die vielen Ausschläge können aber trotzdem insgesamt beachtliche Gewinne oder Verluste mit einem Hebel erzielt werden.

Die Gewinne aus dem Forex Handel werden in Österreich nach dem progressiven Einkommensteuertarif besteuert, je nach Gesamteinkommen mit bis zu 55 Prozent. Anders als bei Aktien oder ETFs übernehmen das die wenigsten Broker automatisch: Forex-Gewinne zählen zu den Spekulativeinkünften, die Du in der Regel selbst über die Einkommensteuererklärung angibst.

Trading Markt: Aktien 

Aktien im Trading (Beispiele)

Beim Aktienhandel geht es darum, Anteile an Unternehmen zu erwerben und gewinnbringend weiterzuverkaufen. In der klassischen Form des Aktienhandels, bei dem Du auf steigende Kurse setzt, profitierst Du vom Wachstum und Erfolg der Unternehmen.

Du profitierst nicht nur beim Verkauf vom möglichen Kursgewinn, sondern auch von Dividendenzahlungen, bei denen das Unternehmen einen Teil seiner Gewinne an die Anteilseigner ausschüttet.

Du kannst aber auch von fallenden Kursen, also dem Wertverlust eines Unternehmens an der Börse, profitieren. Mehr dazu erfährst Du weiter unten.

Dividenden als zusätzliches Einkommen

Dividenden werden jährlich gezahlt und vom Unternehmen festgelegt, meist aber vorab prognostiziert. Die Höhe der Dividenden gehört zu den wichtigsten Bewertungsgrundlagen für längerfristige Investments.

Als Aktionär erwirbst Du bestimmte Rechte gegenüber dem Unternehmen. Das ist nicht nur die Zahlung einer Dividende in der festgelegten Höhe, sondern auch ein Stimmrecht auf Jahreshauptversammlungen und ein Informationsrecht im Zusammenhang mit dem Unternehmen.

Mögliche Analysen für das Aktien Trading:

Du kannst aber natürlich auch vor Deinem Bildschirm bleiben und bist in keiner Form verpflichtet, einen Vorstand zu wählen oder sonstige Handlungen durchzuführen, wenn Du kein Interesse hast, auf die Zukunft des Unternehmens einzuwirken.

Auch Aktien können intraday getradet werden. Hierfür kommt meistens die technische Analyse zum Einsatz: Diese arbeitet mit Charts, um Kursentwicklungen zu analysieren und Prognosen für zukünftige Entwicklungen abzugeben. Bei langfristigen Anlagestrategien wird hingegen oft die Fundamentalanalyse bevorzugt, die nicht die börseninternen Faktoren betrachtet, sondern die betriebswirtschaftlichen Aspekte eines Unternehmens selbst.

Wir raten im Allgemeinen dazu, beide Analyseformen zu nutzen. Je mehr Informationen Du zur Verfügung hast, desto besser sind Deine Aussichten auf eine korrekte Prognose.

Aktienindizes

Ein Index bündelt mehrere Aktien zu einem Wert. Bekannte Beispiele sind der österreichische ATX, der deutsche DAX (40 Werte), der US-amerikanische S&P 500 und der Dow Jones.

Aktienindizes im Trading (Beispiele)

Einen Index handelst Du nicht direkt, sondern über abgeleitete Produkte: ETFs für den langfristigen Aufbau, CFDs oder Futures für die kurzfristige Spekulation auf steigende wie fallende Kurse.

Der Reiz liegt in der Streuung. Kaufst Du den S&P 500, setzt Du nicht auf ein einzelnes Unternehmen, sondern auf 500 auf einmal. Ein einzelner Ausreißer nach unten fällt damit kaum ins Gewicht. Dafür sind die Kursbewegungen meist geringer als bei einer einzelnen Wachstumsaktie.

Für österreichische Trader ist der Heimatindex ATX naheliegend, aber klein: Mit rund 20 Titeln und vergleichsweise dünnem Handelsvolumen bietet er weniger Bewegung als der DAX oder die großen US-Indizes. Wie Du ihn konkret handelst, steht in unserem Ratgeber zum ATX-Trading.

(Staats-) Anleihen/Bonds

Mit einer Anleihe leihst Du einem Staat oder Unternehmen Geld und bekommst dafür einen festen Zins. Du kaufst also keinen Unternehmensanteil wie bei einer Aktie, sondern einen verzinsten Schuldschein. Der Emittent nutzt das Geld als Kredit und zahlt es am Ende der Laufzeit zurück, bis dahin ist Dein Kapital gebunden.

Drei Kennzahlen sind bei der Bewertung entscheidend:

  • Rendite: die Effektivverzinsung, wenn Du die Anleihe bis zum Laufzeitende hältst. Sie schwankt mit dem aktuellen Kurs.
  • Kupon: der feste jährliche Zins, der bei Ausgabe vereinbart wird.
  • Nennwert: die Summe, die am Ende zurückgezahlt wird.

Staatsanleihen gelten als sehr stabile Anlageform. Schwankungen halten sich meist in Grenzen und Staatspleiten sind die absolute Ausnahme. Eine zehnjährige Bundesanleihe der Republik Österreich rentiert aktuell bei rund 3,25 % (Stand: Juni 2026), deutlich mehr als noch vor einigen Jahren.

Kryptowährungen

Krypto Trading Beispiele

Auch Kryptowährungen lassen sich handeln, also rein digitale Coins, die auf der Blockchain laufen und ohne zentrale Bank auskommen. Die bekanntesten sind Bitcoin und Ethereum. Du kannst Kryptos gegen Euro tauschen oder gegeneinander handeln.

Der entscheidende Unterschied zu Aktien oder Anleihen ist die Schwankungsbreite. Bitcoin hat in seiner Geschichte mehrfach binnen weniger Monate mehr als die Hälfte seines Werts verloren und sich danach wieder vervielfacht. Chance und Risiko sind bei derartigen Ausschlägen deutlich höher als bei anderen Assets.

Achtung: Krypto-Kurse können binnen Stunden zweistellig fallen. Setze nur Geld ein, dessen Verlust Du verkraftest, und behandle Kryptos als das risikoreichste Segment in Deinem Depot.

Für österreichische Trader ist zusätzlich die Steuer entscheidend: Krypto-Gewinne aus Käufen ab dem 1. März 2021 unterliegen pauschal 27,5 % KESt, unabhängig von der Haltedauer. Details und die Altbestandsregelung stehen in unserem Ratgeber zu Krypto-Steuern.

Rohstoffe 

Rohstoffe im Trading (Beispiele)

Vom Rohöl über Erdgas bis zu Weizen, Kaffee und Zucker lassen sich auch Rohstoffe handeln. Gehandelt wird dabei nicht die Ware selbst, sondern ihr Preis, meist über Futures oder CFDs.

Grob teilt sich der Markt in zwei Gruppen: Energie (Öl in den Sorten WTI und Brent, dazu Erdgas) und Agrarrohstoffe (Getreide, Kaffee, Zucker und weitere). Energiewerte wie Öl sind sehr liquide und reagieren heftig auf geopolitische Ereignisse, Förderentscheidungen der OPEC oder Lagerdaten. Bei vielen Agrarrohstoffen ist die Liquidität dagegen deutlich dünner, hier lohnt ein Blick auf Spreads und Handelszeiten, bevor Sie einsteigen.

Eine Randnotiz für Chart-Fans: Die heute verbreiteten Candlestick-Charts stammen ursprünglich aus dem japanischen Reishandel des 18. Jahrhunderts, entwickelt, um Preisbewegungen lesbar zu machen. Die Spekulation auf Nahrungsmittelpreise ist also älter als die meisten Börsen.

Metalle

Auch Edelmetalle lassen sich handeln, allen voran Gold und Silber. Physische Barren spielen für Trader kaum eine Rolle, gehandelt wird fast immer über CFDs oder Futures, also über den Kurs statt über die Ware selbst. Die gängigsten Metalle handelst Du über feste Ticker, die laufenden Kosten stecken vor allem im Spread:

MetallKürzelTypischer Spread (CFD)Liquidität
GoldXAUUSDab ca. 0,2–0,3 US-Dollarsehr liquide, engste Spreads
SilberXAGUSDab ca. 0,02–0,03 US-Dollarliquide, höhere Volatilität als Gold
PlatinXPTUSDab ca. 0,5–2 US-Dollardeutlich weniger liquide
PalladiumXPDUSDab ca. 3–10 US-Dollarilliquide, stark schwankend, teuer im Handel

Gold gilt als klassischer sicherer Hafen: In Phasen hoher Inflation oder politischer Unsicherheit steigt die Nachfrage, weil Anleger aus Nationalwährungen umschichten. Der Kurs hängt dabei stark an den realen Zinsen und am US-Dollar. Steigen die Realzinsen oder wertet der Dollar auf, gerät Gold meist unter Druck, fallen sie, läuft es nach oben. Genau deshalb bewegt sich XAUUSD oft heftig rund um die Zinsentscheidungen der US-Notenbank Fed.

Silber verhält sich ähnlich, ist aber zur Hälfte Industriemetall und damit konjunkturabhängiger. Es schwankt stärker als Gold und reagiert empfindlicher auf Daten aus der Industrieproduktion. Viele Trader beobachten zusätzlich die Gold-Silber-Ratio, also das Kursverhältnis beider Metalle, um einzuschätzen, welches gerade relativ teuer oder günstig ist.

Welche Finanzinstrumente eignen sich für das Trading?

DDie Anlageklassen oben sind das Was. Womit Du sie handelst, ist eine eigene Frage. Vier Instrumente sind für Privatanleger relevant. Jedes von ihnen hat seine eigenen Eigenschaften und eignet sich für unterschiedliche Trading-Typen und -Strategien.

ETFs

Ein ETF ist kein einzelner Wert, sondern ein Korb aus vielen. Kaufst Du einen ATX- oder MSCI-World-ETF, erwirbst Du auf einen Schlag Anteile an allen enthaltenen Unternehmen. Das streut das Risiko, ein einzelner Ausfall fällt kaum ins Gewicht. ETFs arbeiten ohne Hebel und zielen meist auf den langfristigen Vermögensaufbau, nicht auf den schnellen Trade. Mehr dazu auf unserer Seite zu ETFs.

CFDs

Ein CFD (Contract for Difference) ist ein Derivat. Du besitzt den Basiswert nicht, sondern bist nur an seiner Kursbewegung beteiligt, nach oben wie nach unten. Der Vertrag läuft direkt zwischen Dir und dem Broker, über den Hebel bewegst Du ein größeres Volumen, als Dein Kapital hergibt.

Das macht CFDs flexibel und kapitalschonend, aber riskant:

  • reguliertes Finanzprodukt
  • keine Nachschusspflicht für Privatanleger, Du verlierst nie mehr als Deine Einlage
  • Hebel auf Margin
  • nahezu alle Märkte über eine Plattform
  • geringes Einstiegskapital, je nach Broker ab 1 €
  • Leerverkäufe problemlos möglich

„Keine Nachschusspflicht“ heißt aber nicht „wenig Risiko“. Deine Einlage kann durch den Hebel sehr schnell komplett weg sein, genau deshalb verlieren 80 bis 90 % der privaten CFD-Trader Geld. Wie der Hebel das verstärkt, steht weiter unten im Abschnitt zum Hebel. Details findest Du auf unserer Seite zu CFDs.

Futures

Ein Future ist ein Termingeschäft, bei dem sich beide Seiten verpflichten: Käufer und Verkäufer vereinbaren Menge, Preis und Zeitpunkt verbindlich. Ursprünglich für den Rohstoffhandel gedacht, gibt es Futures heute unter anderem auch auf Währungen und Indizes.

Anders als oft dargestellt zahlst Du nicht erst am Laufzeitende. Du hinterlegst eine Sicherheit (Initial Margin), Gewinne und Verluste werden täglich abgerechnet (Variation Margin). Die Kontraktgröße wie auch die Margin sind bei Futures größer als bei CFDs, weshalb sie sich eher für erfahrenere Trader eignen.

Optionen

Mit einer Option kaufst Du gegen eine Prämie das Recht, einen Wert zu einem festen Preis zu kaufen oder zu verkaufen, ohne Pflicht. Läuft der Kurs gegen Dich, verfällt die Option und Du verlierst nur die Prämie. Als Käufer ist damit Dein Risiko auf den Einsatz begrenzt. Verkaufst (schreibst) Du dagegen eine Option, kann Dein Risiko unbegrenzt sein.

Optionen sind ebenfalls Termingeschäfte und erfordern Einarbeitung. Mehr unter Optionen handeln.

Womit als Anfänger starten?
Welches Produkt passt, hängt von Ihrer Strategie ab. Für den Einstieg in den spekulativen Handel sind CFDs ein gängiger Kompromiss: wenig Kapitalbedarf, fast alle Märkte, klar begrenzte Verlusthöhe. Riskant bleiben sie trotzdem. Wenn Sie es ruhiger angehen und auf langfristigen Aufbau setzen, fahren Sie mit ETFs besser. Probieren Sie beides zuerst im Demokonto aus, bevor echtes Geld fließt.

Die wichtigsten Trading Begriffe für Anfänger erklärt:

Du weißt nun, was Trading ist, was einen Trader ausmacht und welche Assets Dir zur Auswahl stehen. Das reicht doch, oder? Nicht ganz, denn die Finanzmärkte verwenden eine Reihe an Fachbegriffen. Damit Du Dir das Googeln sparst, hier die wichtigsten Begriffe aus dem Trading auf einen Blick:

BegriffBedeutung
AssetDas Produkt, das Du handelst (englisch für Kapitalanlage).
UnderlyingDer Basiswert, aus dem ein Derivat abgeleitet wird.
Hebel (Leverage)Bewegt mehr Kapital, als Du besitzt, gegen eine hinterlegte Sicherheit.
MarginDie Sicherheit, die Du bei Hebelgeschäften als Pfand hinterlegst.
VolatilitätDas Ausmaß der Kursschwankungen in einem Zeitraum.
LiquiditätWie leicht sich ein Asset kaufen und verkaufen lässt.
Short gehenDu profitierst von fallenden Kursen.
Long gehenDu profitierst von steigenden Kursen.
SpreadDifferenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis, daran verdient der Broker.
BrokerDer Makler oder die Plattform, die Deine Order ausführt.
OrderDer Auftrag zum Kauf oder Verkauf eines Assets.
ChartGrafische Darstellung eines Kursverlaufs, meist als Candlestick.
Stop LossAutomatischer Verkauf bei einer festgelegten unteren Kursgrenze, zur Risikobegrenzung.
Take ProfitAutomatischer Verkauf bei einer festgelegten oberen Kursgrenze, zur Gewinnsicherung.
Market OrderSofortige Ausführung zum aktuell verfügbaren Preis.
Limit OrderAusführung erst zu einem von Dir festgelegten Preis.

Die Preisentstehung an der Börse verstehen

Die Preise, im Börsenjargon auch “Kurse” genannt, werden durch das Spannungsverhältnis von Angebot und Nachfrage, Käufern und Verkäufern gebildet und drücken neben dem Unternehmenswert auch die Stimmung am Markt aus.

Der Kursbildungsmechanismus funktioniert an der Börse wie ein Prototyp der Marktwirtschaft an sich, denn die Preise steigen, wenn ein Überhang an Nachfrage, potenziellen Käufern entsteht, während sie fallen, wenn es einen Überhang an Angebot, also Verkäufern gibt. 

So entsteht der Preis im Orderbuch

Im Trading muss immer ein Handelsgeschäft stattfinden, wenn eine Order ausgeführt wird. Diesen Mechanismus erklären wir jetzt kurz. Ohne dieses Fundament an Wissen wirst Du keine profitable Trading-Strategie entwickeln können.

Du musst den Grundmechanismus der Börse verstehen: Die Preisentstehung funktioniert über ein sogenanntes Orderbuch. Im Orderbuch liegen zu verschiedenen Preisen „Limit Orders“. Bei einer Limit Order sagt ein Marktteilnehmer: Ich möchte zu einem bestimmten Preis kaufen oder verkaufen.

Hier ein Screenshot eines Orderbuchs:

Orderbuch und Preisbildung

Limit Orders bewegen den Markt alleine nicht. Um eine Limit Order auszulösen, muss ein anderer Marktteilnehmer die Gegenseite einnehmen per direkten Market Order. Der Marktteilnehmer möchte zum nächsten gelegenen Preis kaufen oder verkaufen.

Dort sehen wir dann die Limit Orders. Der Preis kann sich erst ändern, wenn es mehr direkte Kaufsorder oder Verkaufsorder gibt.

Beispiel:

Beim Preis 100€ stehen 500 Limit Orders auf dem ASK (Verkaufskurs) bereit. Nun müssen diese 500 Limit Orders absorbiert werden von Market Orders damit der Preis auf 101€ springt beispielsweise. Preisänderungen (Orderflow) finden in Millisekunden statt und sind für das menschliche Auge kaum nachvollziehbar.

Einflüsse auf die Preisbildung

Ob die Käufer (Bullen) oder Verkäufer (Bären) gerade den Markt bestimmen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. So spielt zum Beispiel die allgemeine Entwicklung eines Unternehmens und der Branche eine Rolle, aber auch der Leitzins, die Inflationsrate, politische Entscheidungen, Stimmungen und vieles mehr können Kurse beeinflussen. 

Gibt es zum Beispiel einen Minuszins bei Bankanlagevermögen, steigt tendenziell die Nachfrage nach Aktien und die Kurse entwickeln sich eher nach oben.

Vor- und Nachteile vom selbstständigen Trading:

Wir haben mittlerweile genügend Informationen zusammen, um ein kurzes Zwischenfazit zu wagen und uns den Vor- und Nachteile vom selbstständigen Trading zuzuwenden. 

Hier eine kurze Übersicht:

Vorteile:Nachteile:
Problemlos nur mit einem Internetzugang möglichRisikogeschäft
Freie ZeiteinteilungEs kann zeitaufwendig werden
Theoretisch sind unbegrenzte Gewinne möglichMan benötigt eine längere Zeit, um den Handel zu beherrschen
Automatisierung möglichBetrüger zocken ahnungslose Anfänger durch Broker, Coachings oder Trading Signale ab
Abwechslungsreich & interessant
Trading funktioniert bereits mit wenigen Euros an Kapital

Ein großer Vorteil des Tradings besteht darin, dass es Dir die Möglichkeit gibt, von zu Hause vor dem Handy- oder Computerbildschirm Geld zu verdienen, ganz ohne Chef und Stechuhr. Außerdem entscheidest Du selbst, wann und wie viel Du tradest. Viele Märkte sind nahezu rund um die Uhr geöffnet, und es gibt keinen Schichtplan, an den Du Dich halten musst.

Anders als beim Gehalt gibt es nach oben keine feste Grenze. In der Praxis ist das allerdings die Ausnahme, nicht die Regel. Du kannst Trades über Bots und Voreinstellungen automatisieren. Versprich Dir davon aber kein passives Einkommen: Die meisten fertig vermarkteten Systeme halten nicht, was sie versprechen, oder sind unseriös, und auch eine eigene Automatisierung musst Du laufend überwachen.

Andere Menschen leiden hingegen eher unter Nervosität und können das Traden nicht wirklich genießen. Obendrein läufst Du immer Gefahr, Dein Geld zu verlieren, denn es gibt keine Garantien beim Trading. Die Gefahr kannst Du minimieren, indem Du Dich tiefgehend mit der Börse und den jeweiligen Assets auseinandersetzt und informierst. Ausschließen kannst Du den Verlust aber auch dann nicht zur Gänze.

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Den richtigen Trading Broker auswählen – Wie funktioniert das?

Es gibt viele Faktoren, die beachtet werden müssen, um den perfekten Trading Broker für sich auszuwählen.

Trading Broker & Plattform Beispiel

Dazu gehören: 

  • Die Tradingkosten 
  • Das Angebot der Assets, die gehandelt werden können 
  • Trading Software bzw. Handelsplattform
  • Sicherheit und Regulierung des Anbieters
  • Support und Unterstützungsmöglichkeiten durch den Broker
  • Ausführungsgeschwindigkeit der Orders
  • Marktdaten
  • Zusätzliche Gebühren

Es ist wichtig, dass Ihr Online Broker Ihre bevorzugte Handelsform ermöglicht und die Kosten dementsprechend niedrig hält. 

Beachte zudem, ob Software, Marktdaten, Charts oder Plattformen im Preis integriert sind oder nicht, da Sie sie sonst ggf. extern in Anspruch nehmen und dafür zusätzlich bezahlen musst.

Wollen Sie Futures oder CFDs handeln, brauchen Sie neben dem Verrechnungskonto auch ein Margin Konto (Dies wird aber direkt von den meisten Brokern angeboten). Dieses Konto ist dafür da, Ihre Margin (Sicherheitszahlung) beim Handel mit Hebel einzufrieren.

Unsere Empfehlung: Zuerst das Trading Demokonto nutzen

Trading Demokonto

Bevor Sie echtes Geld einzahlen, testen Sie jeden Broker zuerst im Demokonto. So prüfen Sie nicht nur die Plattform, sondern auch sich selbst: Wie reagieren Sie, wenn eine Position ins Minus dreht, halten Sie sich an Ihren Plan? Worauf es beim Demokonto sonst ankommt und wie lange Sie üben sollten, steht oben bei den Lernmethoden.

Software und Broker zum Trading lernen Österreich

Es gibt viele gute Online Broker in Österreich und unsere Favoriten möchten wir Ihnen hier kurz vorstellen. 

Unsere Top 3: Trade nie wieder mit hohen Gebühren bei diesen Brokern:

Broker:
Vorteile:
Bewertung:
Das Angebot:
Broker:
BlackBull Markets Logo
Vorteile:
  • Regulierter & sicherer Anbieter
  • Verschiedene Handelsplattformen
  • Große Auswahl an Handelsinstrumenten
  • Niedrige Spreads und Kommissionen
  • Hebel bis 1:500
  • Exzellenter Kundensupport
Bewertung:
12345
5.0 / 5
Das Angebot:
Jetzt anmelden Risikohinweis: Ihr Kapital kann gefährdet sein
Broker:
startrader logo
Vorteile:
  • Gutes Forex-Angebot
  • Faire Handelskonditionen
  • Hochwertige Handelsplattformen
  • Mehrfach reguliert
  • Verschiedene Kontomodelle zur Auswahl
Bewertung:
12341
4.2 / 5
Das Angebot:
Jetzt anmelden Risikohinweis: Ihr Kapital kann gefährdet sein
Broker:
GBE Brokers logo
Vorteile:
  • Niederlassung in Deutschland
  • Spreads ab 0,0 Pips
  • Günstige Kommissionen
  • Liquiditätsanbieter
  • Am besten für Forex
  • Schnelle Ausführung
Bewertung:
12345
4.8 / 5
Das Angebot:
Jetzt anmelden (Risikohinweis: 80,79% der privaten CFD Konten verlieren Geld)

Unsere Top-Empfehlung: BlackBull Markets

BlackBull Markets Website

BlackBull Markets ist unser Favorit für erfahrene Trader, die hohen Hebel und niedrige Kosten suchen. Der neuseeländische Broker, 2014 in Auckland gegründet, bietet ein sehr breites Handelsangebot und Hebel, die EU-Broker so nicht anbieten dürfen. Genau das ist seine Stärke und zugleich der Grund, warum er nicht für jeden passt.

Das Angebot umfasst über 26.000 handelbare Instrumente:

  • Über 70 Forex-Paare
  • Über 26.000 Aktien (physisch und als CFD)
  • 27 Rohstoff-CFDs
  • 12 Index-CFDs
  • 16 Krypto-CFDs

Gehandelt wird über MetaTrader 4 und 5, cTrader und TradingView. Für physische Aktien gibt es zusätzlich die hauseigene App BlackBull Shares. Die Server stehen bei Equinix in NY4 und LD5, die nach Broker-Angaben unter 100 Millisekunden für die Ausführung brauchen.

Ein Blick auf die Kontomodelle zeigt, dass BlackBull Einsteiger wie Profis bedient:

MerkmalECN Standard
Für Einsteiger
ECN Prime
Für erfahrene Trader
ECN Institutional
Für Profi-Trader
Spreads (pips)Ab 0,8Ab 0,1Ab 0,0
KommissionKeine6 US-Dollar pro Lot4 US-Dollar pro Lot
Mindesteinzahlung0 US-Dollar2.000 US-Dollar20.000 US-Dollar
Server (Equinix)NY4/LD5NY4/LD5Individuelle Optionen
Min. Handelsgröße0,01 Lots0,01 Lots0,01 Lots
HebelBis zu 1:500Bis zu 1:500Bis zu 1:500
Swap-Free OptionVerfügbarVerfügbarNicht verfügbar

Bei den Gebühren handelt jeder Typ kosteneffizient. Der eigentliche Unterschied zu europäischen Brokern liegt beim Hebel: Bei BlackBull lässt sich die Leverage frei bis 1:500 einstellen, während EU-regulierte Broker durch die ESMA-Vorgaben auf maximal 1:30 für große Währungspaare begrenzt sind.

Der potzenzielle Nachteil für österreichische Trader betrifft die Regulierung. BlackBull hat keine EU-Lizenz. Reguliert wird der Broker von der Financial Markets Authority Neuseelands (Tier 1) und von der Financial Services Authority der Seychellen, über die EU-Kunden in der Regel geführt werden. Die Kundengelder liegen getrennt vom Firmenvermögen bei der ANZ Bank in Neuseeland. Als Nicht-EU-Broker ist BlackBull Markets zudem nicht steuereinfach.

Wenn Sie einen Hebel bis 1:500, Spreads ab 0,0 Pips und Zugang zu über 26.000 Märkten suchen und auf die strikteren EU-Regulierungen verzichten können, ist BlackBull Markets die beste Wahl für Sie.

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Capital.com 

Broker Capital.com

Für den CFD Handel besonders gut geeignet ist der Onlinebroker Capital.com. 

Ein ansprechender und moderner Webauftritt, eine geringe Mindesteinzahlung von nur 20 Euro und ein kostenloses Demokonto sind einige der Vorzüge von dieser seriösen und lizenzierten Handelsplattform. 

2020 gewann Capital.com sogar den Preis als beste Onlinehandelsplattform und hat damit bewiesen, dass sie zu den besten gehört, die der Markt zu bieten hat. 

Es sind auch verschiedene Softwares verfügbar, die Ihnen helfen, den Markt zu analysieren und die unterschiedliche Qualitätsstufen haben. 

Zu den besten gehören aus unserer Sicht: 

MetaTrader

MetaTrader

MetaTrader ist eine Software, die Sie auf Ihr Smartphone oder Ihren Rechner herunterladen oder online nutzen können und die sich auf vielen Broker-Websites einbinden lässt. MetaTrader ermöglicht Ihnen die Nutzung zahlreicher Charts und Automatisierungen Ihres Tradings. 

So können Sie zum Beispiel Stop Loss oder Take Profit Regeln aufstellen, Handelshistorien einsehen und auch Trades direkt aus der Software heraus tätigen.

TradingView

TradingView

TradingView ist nicht nur eine Software, die Ihnen zahlreiche Charts und Möglichkeiten zur technischen Analyse an die Hand gibt, sondern auch eine Art soziales Netzwerk für Trader.

TradingView wird von vielen großen Brokern genutzt und lässt sich auf den Websites einbinden. 

Sie können verschiedene Charttypen mit individuellen Einstellungen nutzen und behalten so den vollen Überblick über Ihre Trades.

Kosten und Gebühren im Trading

Wie bereits erwähnt, ist das Trading nicht ganz kostenfrei, sondern es fallen einige Gebühren an, die sich je nach Broker unterscheiden. Die Gebühren, die berechnet werden, können entweder rhythmisch, z.B. monatlich, oder transaktionsgebunden anfallen. 

Die zeitgebundenen Kosten sind u.a. Depotführungsgebühr und Kontoführungsgebühren für das Verrechnungskonto. Transaktionsgebundene Gebühren könnten dagegen zum Beispiel der Spread oder eine Kommission sein. Auch die Nutzung einer Chartsoftware kann gebührenpflichtig sein und bei der Berechnung der Gesamtkosten spielen auch mögliche Gebühren für Auszahlungen und bei Inaktivität eine Rolle. 

Trading Gebühren

Es gibt verschiedene Modelle, so gibt es zum Beispiel Broker, die eine Art Flatrate anbieten, wo Sie also mit monatlichen Zahlungen alle Kosten abdecken, während andere Pakete und Anbieter Kosten in Abhängigkeit der Menge und Höhe Ihrer Transaktionen produzieren und berechnen. 

Welches Modell für Sie am sinnvollsten ist, hängt daher von Ihrem Nutzungsverhalten und dem Ausmaß Ihrer Tradingaktivität ab. Für Einsteiger sind in der Regel aber Angebote ohne hohe Fixkosten am attraktivsten.

Mögliche Trading Gebühren:

  • Spread Gebühr (Unterschied Kaufs- Verkaufspreis)
  • Kommissionen
  • Swaps (Finanzierung der gehebelten Position über Nacht)
  • Kontoführungsgebühren (eher selten)
  • Marktdaten
  • Inaktivitätsgebühren (eher selten)
  • Ein- & Auszahlungsgebühren (eher selten)

Regulierung von Brokern in Österreich 

Broker unterliegen in Österreich, so wie in vielen Ländern strengen gesetzlichen Regulierungen und müssen sich einem Lizenzierungsverfahren unterziehen. In Österreich ist dazu die FMA (Finanzmarktaufsicht) zuständig!

Staatliche Aufsichtsbehörden kontrollieren den Handel mit Finanzanlagen und lizenzieren solche Händler, die nachweisen können, dass sie allen Auflagen nachkommen und ein seriöses Angebot bereitstellen. Achte bei der Auswahl unbedingt darauf, dass eine Lizenz vorliegt, denn andernfalls handeln die Broker auf eigene Faust und entziehen sich der Gerichtsbarkeit und der staatlichen Aufsicht, was meist keine guten Hintergründe hat, sondern auf einen Betrugsversuch hindeutet. 

Die staatlichen Organe sind dafür da, Ihre Verbraucherrechte zu schützen, Geldwäsche zu verhindern, Hebelgrenzen festzulegen und die Anleger bei Pleiten von Brokern finanziell abzusichern. Seriöse Online Broker genießen außerdem durch die Lizenz eine Art Gütesiegel und kooperieren daher gerne mit den Finanzbehörden. 

Nutzung von Regulierten Brokern:

In Österreich selbst sind nur wenige Broker ansässig — Flatex AT und Bitpanda sind die bekanntesten. Das muss Sie aber nicht einschränken: Dank EU-Passporting darf jeder Broker mit gültiger europäischer Lizenz seine Dienste auch in Österreich anbieten.

Ein BaFin-regulierter Broker aus Deutschland oder ein CySEC-regulierter Anbieter wie Capital.com aus Zypern kann Sie also ganz legal als Kunden aufnehmen. Wichtig dabei: Steuereinfach ist keiner dieser ausländischen Broker. Sie müssen Gewinne selbst in der Einkommensteuererklärung angeben.

CySEC Regulierung

Bekannte Regulierungen sind:

Unser Tipp: Traden Sie ab 0,0 Pips über 26.000 Märkte nie wieder mit hohen Gebühren:

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Ist Trading in Österreich erlaubt?

Trading ist in Österreich legal, solange Sie bei einem regulierten Broker handeln. Die FMA (Finanzmarktaufsicht) überwacht den heimischen Markt, und jeder Broker mit EU-Lizenz darf dank MiFID-II-Passporting auch in Österreich seine Dienste anbieten.

Verboten ist nicht das Trading selbst, sondern der Betrieb unregulierter Plattformen und bestimmte Praktiken wie Insiderhandel oder Marktmanipulation. Wer über einen lizenzierten Anbieter handelt und seine Gewinne korrekt versteuert, bewegt sich auf sicherem rechtlichem Boden.

Trading Steuern für Trader aus Österreich

Grundsätzlich werden Gewinne aus Kapitalanlagen besteuert, wie hoch die Steuer im Detail ist, hängt von der Höhe der erzielten Gewinne und der Anlageform ab. 

So liegen die Steuern auf Spekulations-Gewinne zum Beispiel je nach Höhe des Gewinns zwischen 25 und 55 Prozent (abhängig von dem Einkommenssteuersatz), während Gewinne aus Kryptospekulationen pauschal mit 27,5 Prozent besteuert werden. 

Als Gewinne zählen dabei nur solche Zuwächse, die auch tatsächlich generiert worden sind. 

Halten Sie also etwa Aktien, wird der Kursgewinn erst beim Verkauf steuerlich relevant — vorher fällt keine KESt an, egal wie stark die Position im Plus steht.

Vielfach wird diese Steuer schon vom Broker abgeführt und Sie müssen sich nicht darum kümmern, sie zu entrichten.

Asset:Steuersatz:Wichtige Info:
Aktien, Anleihen, ETFs, Fonds, Dividenden27,5%Fällt erst beim Verkaufen (Positionsschließung) an
CFDs, Forex, Futures, Optionen (Spekulationen mit Hebel)25 – 55% berechnet nach dem EinkommenssteuersatzSpekulationen sind in Österreich keine Kapitalerträge
Kryptowährungen27,5%Beim Kauf von Kryptos bis 28.02.2021 und der Haltedauer von über 1 Jahr ist es steuerfrei. Beim Kauf ab 01.03.2021 fallen nun Steuern an.
27,5% ab dem Verkauf vom 28.02.2022 – Die 1 Jahr-Regelung gilt nicht mehr.

Den ersten Trade eröffnen

Der Broker steht, Sie haben sich mit dem Demokonto an die Plattform gewöhnt — jetzt kommt der erste Trade mit echtem Geld. Bevor Sie auf „Kaufen“ klicken, klären Sie drei Fragen:

  1. Welchen Markt wollen Sie handeln: Aktien, Währungen, Rohstoffe?
  2. Was ist Ihr Zeithorizont: Intraday rein und wieder raus, oder eine Position über Wochen und Monate halten?
  3. Wie positioniersen Sie sich: Setzen Sie auf steigende Kurse (Long) oder auf fallende (Short)?

Dazu gehört ein konkreter Plan: Bei welchem Kurs nehmen Sie Gewinne mit, und wo liegt Ihr Stop-Loss? Diese Zahlen legen Sie fest, bevor Sie den Trade eröffnen. Sobald echtes Geld im Markt steckt, übernehmen Emotionen das Steuer „ich halte noch ein bisschen“ ist der teuerste Satz im Trading.

Steht der Plan, können Sie die Order aufgeben. Bei den meisten Brokern geschieht das über die Ordermaske: Markt auswählen, Volumen eingeben, Ordertyp festlegen (Market, Limit oder Stop), bestätigen. Manche Plattformen — etwa MetaTrader 4/5 — erlauben es Ihnen auch, direkt aus dem Chart heraus zu ordern. Ein Klick auf den Kurs, Position definiert, fertig.

Anleitung zur Orderausführung:

Trade eröffnen Beispiel
  1. Asset auswählen
  2. Analyse und Charting betreiben
  3. Positionsgröße wählen
  4. Stop-Loss (Risikobegrenzung) nutzen
  5. Take-Profit (Zielsetzung) festlegen
  6. Trade eröffnen mit Buy oder Sell Order

Unser Tipp: Traden Sie ab 0,0 Pips über 26.000 Märkte nie wieder mit hohen Gebühren:

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Den Umgang mit Hebelwirkung im Trading lernen 

Was bedeutet Hebel an der Börse? 

Ein Hebel ist eine Möglichkeit, mit demselben eingesetzten Kapital höhere Gewinne oder auch Verluste zu erzielen. Der Trader nutzt eine Margin (Sicherheitsleistung) beim Broker und diese wird per Hebel multipliziert.

Ihr Gewinn oder Verlust wird mit dem Hebel multipliziert. Bei einem Hebel von 5 bedeutet das: Steigt der Kurs um 2 %, machen Sie 10 % Plus. Fällt er um 2 %, sind 10 % Ihres Einsatzes weg.

Wenn der Kurs um zehn Prozent gestiegen ist, bedeutet das, dass Sie einen Gewinn von 50 Prozent erzielt haben.

Hebel Beispiel 1:2 im Bitcoin – Beim Preis von ca. 16.000$ braucht man eine ca. 8000€ Margin.

Ein Hebel ist eine gute Möglichkeit, um mit recht geringem Kapital hohe Gewinne zu erzielen.  Allerdings vervielfachen sich auch Verluste, was dazu führen kann, dass große Teile des eingesetzten Kapitals verloren gehen.

Bei einem Hebel von 10 und einem Kursverlust von 10 % verlieren Sie nicht ein Zehntel Ihres Einsatzes. Sie verlieren alles. Bei den meisten Brokern können Sie selbst entscheiden, ob Sie mit Hebel handeln oder nicht. Die gängigsten gehebelten Finanzprodukte sind CFDs, Futures, Forex und Optionen.

Nützliche Strategien und Handelsarten von Tradern

Was ist die beste Tradingstrategie?

Trading Strategie im Swing Trading (Tageschart) mit Trendkanal und Moving Averages

Unterschiedliche Trader werden Ihnen darauf eine unterschiedliche Antwort geben, denn verschiedene Strategien können zum Erfolg führen und die für Sie ideale Wahl hängt auch davon ab, womit Sie sich wohlfühlen, worauf Ihr Fokus liegt und wie viel Zeit Sie mit dem Trading zubringen möchten.

Die verschiedenen Anlagestrategien unterscheiden sich hauptsächlich in der Länge der Zeit, in der eine Anlage gehalten wird.

So gibt es z.B.:

  • Daytrading
  • Scalping
  • Positionstrading
  • Swing Trading

Daytrading

Daytrading ist darauf ausgelegt, Positionen innerhalb eines Handelstages lang zu halten und vor Börsenschluss wieder zu schließen, was Gebühren spart und viele Trades in kurzer Zeit ermöglicht, wodurch Verluste und Gewinne einander ausgleichen und absichern werden können. 

Scalping

Scalping im 1 Minuten Chart

Scalping ist ein Tradingansatz, bei dem Anlagen noch deutlich kürzer gehalten und schon nach Minuten oder sogar Sekunden wieder verkauft werden

Sogar noch mehr als das Daytrading, erfordert Scalping einen großen Zeiteinsatz von den Anwendern ab, denn Sie sollten den Markt dauerhaft beobachten, um gute Chancen im Scalping zu finden. Da es beim Scalping darauf ankommt, genau im richtigen Moment eine oft größere Menge an Trades zu tätigen und bei fallenden Kursen sofort Schadensbegrenzung betrieben, sprich verkauft werden, sollte, nutzen viele Scalper automatisierte Trades, auch als Tradingbots bekannt. 

Positionstrading

Positionstrading hingegen ist gemütlicher und setzt auf längerfristige Anlagen, die häufig einen höheren Einzelwert haben. Hierbei sind Schwankungen im Tagesgeschäft weniger relevant, vielmehr geht es darum, ob ein Unternehmen oder eine Anlage längerfristig Wachstumspotenzial hat oder erwartbarerweise langfristig Kursverluste hinnehmen muss. 

Swing Trading

Langfristiges Swing Trading und Positions Trading über mehrere Monate!

Zusätzlich gibt es auch Anlagestrategien wie das Swingtrading, wo es darum geht, Swings, also Ausschläge des Kurses nach unten oder nach oben, zu erkennen und entsprechende Trades zu platzieren. 

Hierbei geht es weniger um die zeitliche Komponente, sondern mehr darum, dass Sie Kurzzeittrends nutzen, um Gewinne zu erzielen. 

In der Regel werden Positionen von Swingtradern ein paar Tage bis zwei Wochen gehalten.

Es gibt noch viele weitere spezifische Strategien, die unterschiedliche Ansätze verfolgen. 

Sobald Sie wissen, ob Sie Positionen Minuten, Tage oder Monate halten wollen, haben Sie die erste Grundlage für Ihre eigene Strategie.

Wie viel Geld kann man mit Trading verdienen?

Theoretisch können Sie mit Trading viel verdienen. Nach oben gibt es keine feste Grenze. Praktisch sieht es für die meisten anders aus.

Legenden wie George Soros, der 1992 mit einer einzigen Wette gegen das britische Pfund über eine Milliarde verdiente, sind die seltene Ausnahme, nicht die Regel. Für private Trader gilt das Gegenteil: 80 bis 90 % verlieren langfristig Geld.

Wie viel Sie verdienen, hängt also weniger von der theoretischen Obergrenze ab. Ihre Disziplin und Ihr Risikomanagement bestimmen den Erfolg.

Welche Risiken im Trading gibt es?

Allerdings liegt darin auch ein Haken, denn Trading ist ein Risikogeschäft und Erfolge lassen sich niemals zu 100 Prozent garantieren und steuern. 

Es kann Ihnen immer passieren, dass Ihre Strategie unerwartet schiefgeht und Sie eingesetzte Beträge verlieren. Investieren Sie daher nur Geld, auf das Sie nicht dringend angewiesen sind und machen Sie keine Schulden für Trades, denn das kann Sie vor große finanzielle Probleme stellen. Wir empfehlen Ihnen, eine klare Ausstiegsstrategie festzulegen und Maßnahmen zu treffen, um Verluste ggf. zu begrenzen.

Sie sollten außerdem beachten, dass Kursentwicklungen nicht zu 100 Prozent auf rationalen Ursachen basieren, sondern die Börse ihre eigene Psychologie hat und menschliche Verhaltensweisen Einfluss auf sie haben.

Wenn Anleger zum Beispiel aufgrund eines äußeren Ereignisses, zum Beispiel einer politischen Wahl, unruhig werden, kann es sein, dass der Markt davon beeinflusst wird, selbst dann, wenn es dafür nicht zwangsläufig Anlass gibt. Auch Sie selbst sollten darauf achten, aus welchen Beweggründen Sie eine Kauf- oder Verkaufsentscheidung treffen, und sich nicht von Angst oder Gier leiten lassen, sondern einer klar festgelegten Trading-Strategie folgen.

Trading Indikatoren als Hilfsmittel benutzen 

Trading Indikatoren sind ein Hilfsmittel, um die aktuelle Lage des Marktes einzuschätzen und Prognosen über zukünftige Entwicklungen anzustellen. Sie basieren auf mathematischen Formeln, die die vergangenen Preisbewegungen analysieren und berechnen!

Sie helfen Ihnen somit einzuschätzen, ob und wann Sie kaufen oder verkaufen sollten, geben also Kauf- oder Verkaufssignale

Trading Indikatoren als Hilfswerkzeug nutzen

Oft meinen wir an der Börse Trendindikatoren, wenn wir von Indikatoren sprechen, darüber hinaus gibt es aber auch die Momentumindikatoren, Volumenindikatoren und Volatilitätsindikatoren. 

Zu den wichtigsten Indikatoren an der Börse gehören zum Beispiel: 

  • Oszilatoren 
  • Moving Average Convergence/Divergence (MACD)
  • Bollinger Bänder
  • Gleitende Durchschnitte 

Fazit: Starten Sie mit dem Trading auch in Österreich!

Trading lernen Österreich ist nicht nur möglich, sondern kann auch viel Spaß machen und mitunter hilfreiche Erfahrungen an den Finanzmärkten generieren

Es ist wichtig, Ihre Trading-Strategie festzulegen und sich mit dem Markt auseinanderzusetzen, bevor Sie sich ans Traden machen, denn Ihr Know-how ist Ihr wichtigstes Kapital und Ihr bester Verbündeter auf dem Weg zum großen Geld.

Um Sie zu einem waschechten Experten im Sachen Trading zu machen, reicht dieser Artikel alleine natürlich nicht aus. Deshalb bieten wir Ihnen auf trading.de ein vollständiges Mentoring-Programm an, indem Sie von erfahrenen und erfolgreichen Tradern im 1-zu-1-Modell alles lernen, worauf es ankommt.

Sie wollen tiefer einsteigen? Schreib uns!

Meist gestellte Fragen zum Trading in Österreich:

Wie teuer ist Trading?

Die Gebühren für Trading unterscheiden sich je nach Plattform voneinander. Es gibt verschiedene Kosten, die anfallen können.
Dazu gehören Depot- und Kontoführungsgebühren, Spreads, Kommissionen und vieles mehr. Generell ist die Höhe der Gebühr prozentual abhängig vom Ordervolumen

Ist Trading gefährlich?

Trading ist eine Risikoanlageform und wer Ihnen eine Kapitalrendite verspricht, ist kein seriöser Anbieter. Es gibt aber mehr und weniger riskante Anlagestrategien und durchaus Wege, das Risiko sehr begrenzt zu halten. 

Was ist Scalping?

Scalping ist eine Anlagestrategie, die Wertanlagen nur sehr kurze Zeiträume hält und direkt wieder verkauft. Es wird dabei im Minuten- oder teilweise sogar im Sekundentakt gehandelt. 

Ist in Österreich das Trading gesetzlich eingeschränkt?

Das Trading unterliegt in Österreich keinerlei Einschränkungen. Sie können jedes beliebige Finanzprodukt als privater Trader nutzen und investieren. Broker sind lediglich in der Vermarktung von bestimmten Anlagen reguliert und beschränkt. Die Gesetze dienen zum Schutz des Anlegers. Beispielsweise darf kein Hebel von über 1:30 an Österreichische Trader angeboten werden

Wie viel Startkapital brauche ich als Österreichischer Trader?

Das Online Trading lässt sich bereits ab wenigen Euros Startkapital durchführen. Manche Broker verlangen lediglich 10€ oder sogar weniger für die Eröffnung eines Trading-Kontos. Das Startkapital ist immer abhängig vom Finanzprodukt und genutzen Trading Broker.

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Unsere Broker Testberichte

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Peter Klein
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Danke für die hilfreichen Tutorials. So kann ich als Einsteiger perfekt das traden lernen.

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