Beim Swing Trading geht es darum, Kursbewegungen über mehrere Tage bis Wochen gezielt auszunutzen. Anders als beim Daytrading bleibt mehr Zeit zur Analyse, gleichzeitig lassen sich durch gezielte Einstiege in kurzfristige Trends attraktive Gewinne erzielen.
Daher eignet sich das Swing Trading sowohl für Einsteiger als auch technikaffine Trader. Wer dabei die passende Plattform nutzt, spart nicht nur Kosten, sondern profitiert auch von besseren Tools.
Deswegen haben wir verschiedene Broker auf ihre Eignung fürs Swing Trading getestet – mit besonderem Blick auf die Anforderungen von Tradern in Österreich
Die 6 besten Broker fürs Swing Trading in Österreich vorgestellt
Folgende Broker haben wir für das Swing Trading verglichen:
- BlackBull Markets – Bester Swing Trading Broker insgesamt
- FP Markets – Bester Swing Trading Broker für Fortgeschrittene
- XTB – Größte Auswahl und nutzerfreundlichste Software
- Capital.com – Geeignet für Aktien CFDs
- Vantage Markets – Swing Trading mit hohem Hebel möglich
- GBE Brokers – Am besten für Swing Trading mit Forex
26.000+ Märkte
- Regulierter & sicherer Anbieter
- Verschiedene Handelsplattformen
- Große Auswahl an Handelsinstrumenten
- Niedrige Spreads und Kommissionen
- Hebel bis 1:500
- Exzellenter Kundensupport
10.000+ Märkte
- Enge Spreads ab 0,0 Pips
- Große Auswahl an Finanzinstrumenten
- 24/7 Support (Auch für Österreicher)
- Copy Trading möglich
- Anbindung an TradingView, MT4/MT5, cTrader
- Hohe Liquidität und schnelle Ausführung
6.300+ Märkte
- Am nutzerfreundlichsten
- Über 6.300 Märkte
- Spreads ab 0,2 Pips variabel
- Dax unter 1 Punkt Spread
- BaFin Reguliert
- Österreichische Trader willkommen
3.000+ Märkte
- Mindesteinzahlung ab 20€ per Karte
- Kostenloses Demokonto
- Schnelle Kontoeröffnung
- Konkurrenzfähige Spreads ohne Kommissionen
- Unterstützt TradingView, MetaTrader & mehr
- Über 3.000+ Märkte
1.000+ Märkte
- Hebel bis 1:500
- Fortschrittliche Handelsplattform
- Kostenfreies Demokonto
- Spreads ab 0,0 Pips
- Schnelle Ausführung von Trades
- PayPal, Crypto & mehr
500+ Märkte
- Niederlassung in Deutschland
- Spreads ab 0,0 Pips
- Günstige Kommissionen
- Liquiditätsanbieter
- Am besten für Forex
- Schnelle Ausführung
Die wichtigsten Fakten im Überblick
- Swing Trading Broker sind Finanzdienstleister, die spezielle Dienstleistungen für Swing Trader anbieten, eine Handelsstrategie, bei der Positionen über mehrere Tage oder Wochen gehalten werden.
- Swing Trading Broker bieten oft eine Vielzahl von Handelsinstrumenten und -plattformen an, um die Bedürfnisse der Swing Trader zu erfüllen.
- Gute Broker bieten auch Tools und Analysen an, um Swing Trader bei der Identifizierung von Trends und potenziellen Einstiegspunkten zu unterstützen.
- Bei der Auswahl eines Swing Trading Brokers ist es wichtig, Faktoren wie Kosten, Handelsausführungsgeschwindigkeit, Kundenservice und regulatorische Aspekte zu berücksichtigen, um die beste Brokerwahl zu treffen.
In unserem Vergleich haben wir sechs Broker identifiziert, die sich besonders gut für das Swing Trading eignen – basierend auf Plattformqualität, Handelsangebot, Hebeloptionen und Zusatzfunktionen wie Weiterbildung oder Charting-Tools.
Alle genannten Anbieter sind auch für Trader mit Wohnsitz in Österreich zugänglich und bieten entweder eine EU-Regulierung oder eine alternative internationale Lizenz. Wir stellen jeden Broker einzeln vor, erläutern seine Stärken und Schwächen und zeigen, für welchen Trading-Typ der jeweilige Anbieter besonders gut geeignet ist.
BlackBull Markets – Bester Swing Trading Broker insgesamt

BlackBull Markets ist ein neuseeländischer Broker, der im Jahr 2014 gegründet wurde. Damit zählt er noch zu den etwas jüngeren Anbietern, ist inzwischen aber einer der erfolgreichsten Broker weltweit und akzeptiert auch Kunden aus Österreich. Ein Blick auf das Angebot verrät schnell, warum das so ist.
Im CFD-Bereich stehen satte 26.000 verschiedene Assets für den Handel zur Auswahl. Dabei bedient der Broker sämtliche Märkte, die man sich als Trader nur wünschen kann:
- Aktien
- Indizes
- Devisen
- ETFs
- Rohstoffe
- Edelmetalle
- Kryptowährungen
Das ist ein beeindruckendes Angebot – so gut wie jedes Asset, das für Swing Trader interessant ist, dürfte bei BlackBull Markets verfügbar sein.
Aber das ist noch nicht alles.
Denn: Mit BlackBull Invest bietet der Broker auch eine eigene Plattform für den Handel mit echten Aktien. Das ist ein absolutes Alleinstellungsmerkmal unter CFD-Brokern. Auch mit der Auswahl an zur Verfügung stehenden Konten kommt BlackBull Markets Swing Tradern entgegen.

Am interessantesten für österreichische Trader dürften aber die hohen Hebel von bis zu 1:500 sein. Das ist möglich, weil BlackBull Markets in Neuseeland und nicht in der EU reguliert wird. Die EU-typischen Beschränkungen (maxinale Hebelwirkung von 1:30) fallen damit weg.
Abgerundet wird das Angebot von BlackBull Markets durch vier unterstützte Handelsplattformen: MT4, MT5, cTrader und TradingView. Wer sich für Copy Trading interessiert, kommt bei BlackBull Markets ebenfalls nicht zu kurz: Dafür gibt es die BlackBull Copy Trader App, auf der auch zahlreiche Swing Trader als Signalgeber fungieren.
Das Angebot von BlackBull Markets überzeugt sowohl in der Quantität als auch in der Quantität auf ganzer Linie und eignet sich hervorragend für das Swing Trading.
BlackBull Markets Vor- und Nachteile:
Vorteile
- In den Seychellen reguliert
- Über 26.000 handelbare CFDs
- Auch echte Aktien handelbar
- Copy Trading möglich
- Hebel bis 1:500
Nachteile
- Überschaubares Weiterbildungsangebot
FP Markets – Bester Swing Trading Broker für Fortgeschrittene

Wer ein vollständiges Angebot an Märkten und einen umfassenden Erfahrungsschatz sucht, um die besten Strategien für das Swing Trading zu lernen, ist bei FP Markets richtig. Der 2005 gegründete australische Broker verfügt über fast zwanzig Jahre Markterfahrung und zieht alle Register, um dieses Wissen an seine Kunden weiterzugeben und ihnen zum Erfolg zu verhelfen.
Auch österreichische Trader können bei FP Markets problemlos ein Konto eröffnen.
Zunächst wäre da das umfassende Handelsangebot an sich – Trader können sich aus über 10.000 Finanzinstrumenten bedienen. Insbesondere die Möglichkeiten am Devisenmarkt sind sehr überzeugend, denn mit über 70 handelbaren Währungspaaren lässt der Anbieter bei Forex-Tradern so gut wie keine Wünsche offen.
Die Auswahl an handelbaren Instrumenten ist aber nicht das einzige, was FP Markets zum idealen Swing Trading Broker macht. Denn der Anbieter bietet eine gigantische Weiterbildungssektion, in denen er seine jahrzehntelange Markterfahrung in Form von Fachartikeln, Webinaren, Tutorials und vieles mehr an seine Kunden weitergibt.
Hier gibt es sowohl für Swing Trader Anfänger als auch Fortgeschrittene und sogar Profis etwas zu entdecken, um die eigenen Fähigkeiten und Strategien zu verbessern. Auch aus technischer Sicht versorgt FP Markets Trader mit allen Tools, die es braucht, um Swing Trading auf einem professionellen Niveau zu betreiben. Insgesamt bietet der Broker vier verschiedene Handelsplattformen:
- MetaTrader 4
- MetaTrader 5
- cTrader
- TradingView
Während die Integration für alle vier Handelsplattformen sehr gut umgesetzt ist, gefällt uns das MetaTrader-Angebot am besten. Denn sowohl für den MT4 als auch den MT5 stellt FP Markets ein eigenes Plugin zur Verfügung – die „Trader Toolbox“, ein Erweiterungspaket, das 12 vom Anbieter selbst entwickelte Zusatzwerkzeuge für den MetaTrader liefert. Damit ist Swing Trading auf einem deutlich höheren Niveau möglich als mit der Standardversion des Programms.
Insgesamt ist das Angebot von FP Markets in allen Aspekten, die sich Trader wünschen können, vollständig und hochwertig. Die große Auswahl an handelbaren Instrumenten, ein umfassender Weiterbildungsbereich und die hervorragende Integration der hochwertigsten Handelsplattformen, machen FP Markets zu einer vortrefflichen Wahl für Swing Trader.
FP Markets Vor- und Nachteile:
Vorteile
- Über 10.000 Finanzinstrumente zur Auswahl
- Umfassende Weiterbildungssektion
- Vier unterstützte Handelsplattformen
- Eigenes Erweiterungs-Plugin für MT4 und MT5
- Verschiedene Gebührenmodelle zur Auswahl
Nachteile
- Keine hauseigene Handelsplattform
XTB – grösste Auswahl an Assets

XTB ist weltweiter Marktführer im Forex- und CFD Handel, bei dem auch österreichische Kunden akzeptiert werden. Die Plattform hat eine angenehme Benutzeroberfläche und bietet außerdem Kurse und kostenlose E-Books für Anfänger an. Aus diesen Gründen ist die Plattform besonders für Anfänger geeignet. Fortgeschrittene Trader haben auf dieser Plattform aber trotzdem genügend Möglichkeiten.
Der Broker wirbt mit einer „ultraschnellen” Orderausführung. Einen Handelsrechner, einen Kalender und deutschsprachige Finanznachrichten bietet die Plattform ebenfalls neben den normalen Handelsmöglichkeiten.

Die Kunden haben bei diesem Online Broker die Möglichkeit, nicht nur mit Aktien, sondern auch mit ETFs, Forex, Indizes, Rohstoffe und CFDs zu handeln. Dabei müssen sich die Kunden nicht immer separate Konten anlegen, sondern können alles aus einem Account heraus traden.
Die Kunden können sich zudem sicher sein, dass es sich bei dieser Plattform um keinen Betrüger handelt, denn XTB ist über eine der größten lokalen Aufsichtsbehörden reguliert, unter anderem der BaFin. Überdies steht der Kundenservice 24 Stunden für 5 Tage die Woche zur Verfügung.
XTB Vor- und Nachteile:
Vorteile
- Viele Charting Möglichkeiten fürs Swing Trading
- Große Auswahl an über 5.000 Assets
- Ausführliche Schulungsunterlagen kostenlos verfügbar
- Unbegrenztes Demokonto mit $100.000 Startguthaben
- Kompetenter, mehrsprachiger Support ist 24/7 verfügbar
Nachteile
- Auszahlungsgebühr bei Auszahlung unter $100
Capital.com – bestens geeignet für Aktien CFDs

Ebenso wie XTB ist Capital.com besonders für Anfänger geeignet. Die Nutzer bekommen nur relevante Informationen angezeigt, da diese online Plattform mithilfe einer künstlichen Intelligenz arbeitet. Akzeptiert werden Kunden aus fast allen Ländern – inklusive Österreich.
Somit können die relevanten Inhalte in einem übersichtlichen und umfassenden Feed präsentiert werden. Capital.com wird von mehreren Behörden reguliert und beaufsichtigt, wodurch die Sicherheit für den Kunden gewährleistet wird.
Das Angebot ist auch sehr breit aufgestellt, wobei man auf Capital.com nur CFDs handeln kann. Dies sollte jedoch kein Problem für Swing Trader sein.

Des Weiteren bietet auch dieser Broker ein kostenloses Demokonto an und verfügt über Schnittstellen zu den MetaTrader Plattformen und TradingView. Vom Charting her macht man mit Capital.com also wenig falsch.
Vor- und Nachteile von Capital.com
Vorteile
- Schnittstelle für MetaTrader 4/5 und TradingView
- Moderne hauseigene Plattform mit 3.000+ verfügbaren Assets
- Mehrfache Regulierung
- Transparente Kostenstruktur
- Umfangreiche Weiterbildungsressourcen
- Hochwertige Mobile App
Nachteile
- Nur begrenzter deutschsprachiger Support
Vantage Markets – Swing Trading mit hohem Hebel

Vantage Markets erhält den dritten Platz in unserem Swing Trading Broker Vergleich. Der Broker, der auch Kunden aus Österreich akzeptiert, bietet eine Vielzahl von Funktionen und Tools, die speziell darauf ausgerichtet sind, Swing Trader zu unterstützen und ihnen den Handel so einfach und effektiv wie möglich zu gestalten.
Eine der herausragenden Eigenschaften von Vantage Markets ist die schnelle Orderausführung. Der Broker wirbt mit einer „ultraschnellen“ Ausführung von Orders, was für Swing Trader von großer Bedeutung ist, da sie oft auf kurzfristige Preisbewegungen reagieren müssen. Mit dieser blitzschnellen Ausführung können Trader ihre Positionen genau zum gewünschten Zeitpunkt eröffnen und schließen.
Darüber hinaus bietet Vantage Markets eine benutzerfreundliche Handelsplattform, die es sowohl Anfängern als auch erfahrenen Tradern ermöglicht, mühelos zu navigieren. Die intuitive Benutzeroberfläche erleichtert das Auffinden und Verwenden der verschiedenen Funktionen und Werkzeuge, die für das Swing Trading wichtig sind. Anfänger können von den umfangreichen Schulungsmaterialien profitieren, die Vantage Markets anbietet, um ihr Wissen über den Handel zu erweitern und ihre Fähigkeiten zu verbessern.

Ein weiterer Pluspunkt von Vantage Markets ist das breite Spektrum an handelbaren Instrumenten. Swing Trader können nicht nur mit Aktien handeln, sondern auch mit ETFs, Forex, Indizes, Rohstoffen und CFDs. Diese Vielfalt ermöglicht es den Tradern, ihre Strategien anzupassen und von verschiedenen Marktchancen zu profitieren, ohne separate Konten eröffnen zu müssen. Alles kann bequem von einem Account aus gehandelt werden.
Darüber hinaus können Trader sicher sein, dass Vantage Markets ein seriöser Broker ist. Das Unternehmen wird von der VFSC (Vanuatu Financial Services Commision) reguliert, die europäischen Standards in nichts nachsteht. Interessant ist hierbei jedoch, dass Vantage Markets somit keiner direkten EU-Regulierung liegt, weshalb Trader von höheren Hebeln Gebrauch machen können, als dies bei Brokern innerhab der EU der Fall wäre.

Neben den normalen Handelsmöglichkeiten bietet Vantage Markets auch zusätzliche Tools wie einen Handelsrechner, einen Kalender und deutschsprachige Finanznachrichten. Diese Funktionen ermöglichen es Swing Tradern, fundierte Entscheidungen zu treffen und über wichtige Ereignisse und Entwicklungen informiert zu bleiben.
Vor- und Nachteile von Vantage Markets
Vorteile
- Viele verschiedene Kontotypen und Demokonten
- Einzahlungsgebühren bei Wahl eines eWallet-Anbieters
- 50 % Willkommensbonus für Neukunden
- Social Trading möglich
- Negativsaldoschutz
Nachteile
- Einzahlungsgebühren bei Wahl eines eWallet-Anbieters
GBE Brokers – bester Swing Trading Broker für Forex Trading

Auch diese Plattform ist ebenfalls ein voll lizenzierter und regulierter CFD Broker, bei dem auch Kunden aus Österreich akzeptiert werden. Die Kunden können sich somit sicher sein, dass es sich um einen seriösen Broker handelt.
Auf dieser Online-Plattform können die Trader mit verschiedenen Formen von Währungen handeln, zum Beispiel mit Aktien und Indizes, mit Forex, Rohstoffen und Energie, Edelmetallen und mit Anleihen. Ideal geeignet ist GBE Brokers jedoch unserer Meinung nach vorallem fürs Swing Trading im Forex Bereich.
Für den online Handel wird bei GBE Brokers die beiden Online-Handelsplattformen MetaTrader 4 und MetaTrader 5 verwendet. Diese beiden Handelsplattformen bieten eine benutzerfreundliche Oberfläche, hohe Stabilität und viele Möglichkeiten für Auto Trading und Charting.

Dieser vorgestellte Online-Broker ist besonders für Anfänger ansprechend, denn die Nutzer haben die Möglichkeit, einen Strategie-Tester zu nutzen. Durch diesen sogenannten Strategie-Tester können die Trader mit Taktiken experimentieren, ohne dabei Angst haben zu müssen, dass sie die falsche Taktik verwenden.
Ein weiterer großer Vorteil betrifft die verfügbaren Sprachen. GBE Brokers ist nämlich in über 30 Sprachen verfügbar, die der Nutzer individuell in seinem Konto einstellen kann. Für diesen Broker gibt es zudem auch eine mobile Trading App für Smartphones und Tablets.
Auf der Internetseite von GBE Brokers sind außerdem viele Auszeichnungen abgebildet, dazu zählt „Deutschlands Beste Finanzdienstleister 2021”, „Fairster CFD Broker 2021” und „Deutschlands bester Forex Broker 2021”.
Vor- und Nachteile von GBE Brokers
Vorteile
- Schnittstelle für Metatrader 4/5
- Regulierung durch BaFin
- Hauptsitz in Deutschland
- Breite Produktpalette
- Herausragender Kundensupport
- Schnelle Orderausführung
Nachteile
- Hohe Mindesteinzahlung
Was ist Swing Trading?
Swing Trading ist eine hochspekulative Anlagestrategie, bei der Trader größere Kursschwankungen ausnutzen, um Gewinne erzielen.
Der Fokus liegt auf der Mitnahme länger anhaltender Marktbewegungen. Der Handelszeitraum beträgt dabei von wenigen Tagen bis hin zu mehreren Wochen.
Trader gehen der Annahme nach, dass sich Marktpreise selten gradlinig bewegen und dass sie daher in den langfristigen Schwingungen Handelschancen finden können.
Wie funktioniert Swing Trading?
Beim Swing Trading gibt es ein sogenanntes Swing-Hoch und ein Swing-Tief. Bei einem Swing-Hoch hat der Swing einen Höchststand erreicht.
Bevor sich dieser wieder zurückzieht bzw. korrigiert, bietet sich die Gelegenheit für einen Short Trade. Bei einem Short Trade werden die entsprechenden Instrumente zuerst verkauft, und wenn der Kurs zu einem späteren Zeitpunkt am Sinken ist, wird das gleiche Asset wieder gekauft.

Bei einem Swing-Low hat der Swing einen Tiefstand erreicht. Nach diesem Tiefstand springt er wieder auf den Normalstand, also auf ein normales Niveau zurück. Zu diesem Zeitpunkt ergibt sich dann die Gelegenheit für einen Long Trade.
Wenn ein Trader auf einen Long Trade spekuliert, dann beabsichtigt dieser in der Erwartung auf steigende Kurse in den Markt einzusteigen.
Meistens wird Swing Trading in Kombination mit dem CFD-Handel und Hebeln eingesetzt.
Ist Swing Trading in Österreich legal?
Ja, Swing Trading ist in Österreich legal und unterliegt keinerlei gesetzlichen Beschränkungen. Wie für alle anderen Trading-Stile allgemeine Rahmenbedingungen und Regulierungsstandards.
Aufgrund der relativ niedrigen Handelsgeschwindigkeit ist das Swing Trading auch weniger riskant und bandbreitenintensiv wie das Scalping. Deswegen sind auch von Seiten des Brokers keinerlei Einschränkungen beim Swing Trading zu befürchten.
Welche Steuern zahlt man beim Swing Trading in Österreich?
Gewinne aus dem Swing Trading unterliegen in Österreich der Kapitalertragsteuer (KESt) in Höhe von 27,5 %. Diese fällt auf realisierte Kursgewinne an – also dann, wenn eine Position mit Gewinn geschlossen wurde. Verluste können mit Gewinnen desselben Kalenderjahres gegengerechnet werden.
Anders verhält es sich jedoch bei unverbrieften Derivaten – also etwa bei CFDs, die über ausländische Broker gehandelt werden. In diesen Fällen gilt nicht die klassische Kapitalertragsteuer, sondern der Gewinn fällt unter die Einkommensteuerpflicht gemäß § 27 Abs. 4 EStG.
In diesem Fall ist die Höhe des Steuersatzes vom gesamten Einkommen des Traders abhängig. Das bedeutet: Die Einkünfte aus dem CFD-Handel werden mit dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert – dieser kann in Österreich zwischen 20 % und 55 % liegen.
Gibt es steuereinfache Swing Trading Broker in Österreich?
Ja, es gibt steuereinfache Broker in Österreich, die sich auf für das Swing Trading eignen. Empfehlenswert sind vor allem Bitpanda und Trade Republic.
Leider haben diese Broker es aber nicht in die engere Auswahl für unseren Vergleich geschafft, da sie entweder nur ein eingeschränktes Handelsangebot bieten oder wichtige Tools für das professionelle Swing Trading fehlen.
Für Einsteiger mit Fokus auf Einfachheit und Steuerautomatik können diese Anbieter dennoch eine Option sein. Wer jedoch professionell und flexibel Swing Trading betreiben möchte, ist mit einem spezialisierten CFD-Broker aus unserem Vergleich besser beraten – auch wenn dieser nicht steuereinfach ist.
Auswahlkriterien für Swing Trading Broker in Österreich
Wer in Österreich mit Swing Trading starten möchte, sollte seinen Broker mit Bedacht auswählen. Denn nicht jede Plattform ist für diese Strategie geeignet. Im Folgenden zeigen wir Ihnen die wichtigsten Qualitätsmerkmale, die einen guten Swing Trading Broker auszeichnen.
Regulierung
Nur ein Broker, der von einer staatlich anerkannten Finanzaufsicht reguliert wird, ist vertrauenswürdig. Die Regulierung hat der oberste Priorität bei der Auswahl des Brokers.
Für Trader mit Wohnsitz in Österreich empfiehlt sich insbesondere ein Anbieter mit Lizenz aus der EU – etwa durch die BaFin (Deutschland) oder CySEC (Zypern). Diese Aufsichtsbehörden unterliegen strengen Vorgaben der ESMA und bieten besseren Anlegerschutz.
Wer hingegen einen Broker mit Sitz außerhalb der EU nutzt – etwa auf den Seychellen, in Vanuatu oder Neuseeland –, profitiert von höheren Hebeln, verzichtet jedoch auf den gewohnten Schutzrahmen europäischer Regularien. Überprüfen Sie in diesem Fall genau die Einlagensicherung, Transparenz und Steuerreporting.
Gebühren
Da Positionen über mehrere Tage oder Wochen gehalten werden, steht nicht die Anzahl der Trades im Vordergrund, sondern das Verhältnis aus Spread, Kommission und Finanzierungskosten (Swaps).
Ein guter Broker informiert offen über alle Kosten, inklusive möglicher Übernachtgebühren, die beim Halten von Positionen über Mitternacht anfallen können. Gerade bei gehebelten CFDs können diese laufenden Kosten die Performance spürbar beeinflussen.
Achten Sie zudem auf:
- Spread-Breite bei häufig gehandelten Instrumenten wie EUR/USD, DAX, Gold oder Tech-Aktien
- Kommissionsfreie Kontomodelle mit leicht erhöhtem Spread vs. Konten mit engeren Spreads und fixer Kommission
- Kosten für Ein- und Auszahlungen, insbesondere bei Brokern außerhalb der EU
- Inaktivitätsgebühren, die bei manchen Anbietern bereits nach wenigen Monaten ohne Trade fällig werden
Ein fairer Broker bietet entweder mehrere Modelle zur Auswahl oder eine klar verständliche Preisstruktur, die keine versteckten Kosten enthält.
Tools und Plattform
Für erfolgreiches Swing Trading braucht es mehr als nur eine Ordermaske. Gefragt sind leistungsstarke Plattformen mit präzisem Charting, umfangreichen Analysefunktionen und stabiler Ausführung. Viele der besten Broker setzen daher auf etablierte Softwarelösungen:
- MetaTrader 4 (MT4) und MetaTrader 5 (MT5)
- cTrader
- TradingView
- In-House-Plattform (Web oder Mobil)
Besonders wichtig für Swing Trader sind Funktionen wie mehrere Zeitfenster, indikatorbasierte Signale, Backtesting und Alarmfunktionen, um Ein- und Ausstiege gezielt zu planen. Bonuspunkte gibt es für übersichtliche Watchlisten und individuelle Chart-Layouts.
Kundenservice

Bei Fragen oder aufkommenden Problemen ist der Kundenservice die erste Anlaufstelle. Ein reaktionsschneller und kompetenter Support ist daher Pflicht.
Einen guten Support erkennen Sie daran, dass er:
- über mehrere Kanäle erreichbar ist (Live-Chat, E-Mail, Telefon)
- keine langen Wartezeiten verursacht
- Mindestens zu den Haupthandelszeiten erreichbar ist, idealerweise 24/5
- auf Deutsch erreichbar ist (optional bei internationalen Anbietern)
Optimal ist, wenn der Broker zusätzlich eine FAQ-Sektion, Hilfebereich mit Videos oder Artikeln und eine individuelle Beratung bei der Kontoeröffnung oder technischen Problemen anbietet.
Gerade bei Brokern mit Sitz außerhalb der EU lohnt sich ein genauer Blick auf die Erreichbarkeit und den Umgang mit Anfragen – denn hier gibt es zum Teil große Unterschiede in der Servicequalität.
Weiterbildungsangebot
Um erfolgreich im Traden zu werden, benötigt der Trader ein breites Angebot an Schulungen und Weiterbildungen. Gute Broker investieren gezielt in die Wissensvermittlung und stellen ihren Kunden umfangreiche Lernmaterialien zur Verfügung.
Achten Sie bei der Auswahl Ihres Brokers auf folgende Inhalte:
- Webinare mit Marktanalysen, Strategietipps und Live-Demos
- Tutorials zur Nutzung von Plattformfunktionen, Indikatoren oder Orderarten
- E-Books und PDF-Guides speziell zu Swing Trading
- Video-Kurse in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden
- Wöchentliche Marktupdates mit konkreten Trading-Ideen
Verwaltung von Kundengeldern
Seriöse Anbieter trennen die Einlagen ihrer Kunden strikt vom eigenen Unternehmensvermögen. So bleiben Ihre Gelder auch dann geschützt, wenn der Broker selbst in finanzielle Schwierigkeiten gerät.
Achten Sie darauf, dass:
- die Kundengelder bei einer lizenzierten Bank verwahrt werden
- eine Einlagensicherung greift, z. B. durch nationale Entschädigungsfonds wie das Investor Compensation Fund (ICF) bei CySEC-regulierten Brokern
- die Konto- und Vermögensführung transparent erfolgt, etwa durch klar einsehbare Abrechnungen und täglich aktualisierte Salden
- kein Zugriff Dritter auf Ihre Einlagen besteht, weder durch den Broker selbst noch durch Kooperationspartner
Für Trader mit Wohnsitz in Österreich sind Anbieter, die Kundengelder innerhalb Europas halten, besonders sicher. Denn hier greift in vielen Fällen zusätzlich das europäische Recht zur Einlagensicherung.
Grundsätzlich spricht aber nichts gegen einen Swing Trading Broker außerhalb der EU – sofern dieser transparent arbeitet, reguliert ist und klare Informationen zur Verwahrung der Kundengelder bereitstellt. Wer
Orderausführung
Eine schnelle und zuverlässige Orderausführung garantiert, dass Positionen zum gewünschten Preis eröffnet und geschlossen werden, ohne unnötige Slippage oder Verzögerungen.
Achten Sie bei der Brokerwahl auf:
- Durchschnittliche Ausführungszeiten (idealerweise unter 100 Millisekunden)
- Zugang zu echten Marktkursen (ECN/STP-Modell statt Market-Maker)
- Transparente Handelsbedingungen, z. B. zu Requotes, Mindestabständen bei Stop-Loss oder Limit-Orders
- Tick-by-Tick-Marktdaten und Verfügbarkeiten zu unterschiedlichen Handelszeiten
Einige Broker bieten zusätzlich Tools wie einen integrierten Handelsrechner, Order-Historien mit Zeitstempel, Slippage-Reports oder sogar VPS-Hosting für automatisierte Swing-Strategien.
Für österreichische Nutzer ist es außerdem wichtig, dass die Handelsserver geografisch nicht zu weit entfernt liegen – denn das kann bei kurzfristigen Orders Einfluss auf die Latenz nehmen. Anbieter mit Servern in Frankfurt oder London sind hier oft im Vorteil.
Vor- und Nachteile vom Swing Trading
Swing Trading ist insbesondere für Teilzeit-Trader und Anfänger eine attraktive Strategie. Dennoch sollten Sie die Vor- und Nachteile dieses Ansatzes gegeneinander abwägen, bevor Sie damit echtes Geld riskieren:
Vorteile vom Swing Trading
- Flexibilität: Swing-Trading ermöglicht es Tradern, auf kurz- bis mittelfristige Marktbewegungen zu reagieren, ohne langfristig gebunden zu sein.
- Geringere Zeitinvestition: Im Vergleich zum Day-Trading erfordert Swing-Trading weniger Zeit vor dem Bildschirm, da Positionen über einen Zeitraum von Tagen bis Wochen gehalten werden.
- Ausschöpfung von Trends: Swing-Trader können von kurz- bis mittelfristigen Trends profitieren, da sie versuchen, Preisbewegungen innerhalb dieser Trends zu nutzen.
- Geringere Transaktionskosten: Da Swing-Trader ihre Positionen nicht so häufig ändern wie Day-Trader, können die Transaktionskosten im Verhältnis geringer ausfallen.
Nachteile vom Swing Trading
- Übernacht-Risiko: Da Swing-Trader ihre Positionen über Nacht halten, sind sie den Risiken von Marktbewegungen außerhalb der Handelszeiten ausgesetzt.
- Geringere Liquidität: Einige Swing-Trades können in weniger liquiden Märkten stattfinden, was zu größeren Spreads und möglichen Schwierigkeiten beim Ein- und Ausstieg führen kann.
- Nicht für alle Märkte geeignet: Nicht alle Märkte eignen sich gleichermaßen für das Swing-Trading. Einige Märkte können zu volatil oder zu träge sein.
Fazit: Welcher Broker ist der beste für Swing Trading?
Alle von uns getesteten Broker eignen sich hervorragend für das Swing Trading – sowohl in Bezug auf das Handelsangebot als auch bei Plattform, Orderausführung, Gebührenstruktur und Zusatzfunktionen. In Österreich sind alle vorgestellten Anbieter zugelassen, sicher reguliert und ermöglichen einen komfortablen Zugang zu den wichtigsten Märkten.
Besonders überzeugt hat uns im Gesamtvergleich BlackBull Markets. Der Broker bietet eine außergewöhnlich große Auswahl an Assets, vier professionelle Handelsplattformen inklusive TradingView, Hebel bis 1:500 sowie die Möglichkeit, echte Aktien zu handeln – ein echtes Alleinstellungsmerkmal im CFD-Bereich. Auch die schnelle Ausführung und das solide Angebot für Copy Trading sprechen für sich.
Meist gestellte Fragen zum Thema:
Was ist Swing Trading?
Swing Trading ist eine Anlagestrategie, bei der Trader auf kleine Kursbewegungen in einem erkennbaren Trend setzen. Es wird mit den Schwankungen des Wertpapiers spekuliert und dementsprechend gehandelt.
Ist Swing Trading risikoreich?
Ja, Swing Trading ist genauso wie alle anderen Anlagestrategien risikoreich. Doch bei dieser Alternative sollte besonders vorsichtig gehandelt werden, da man durch die vielen Schwankungen sehr schnell das angelegte Geld verlieren kann. Das liegt auch daran, dass diese Swings im Minutentakt auftreten und auch im Minutentakt wieder verschwinden können.
Welche Auswahlkriterien für einen guten Swing Trading Online-Broker gibt es?
Bei der Auswahl des richtigen Brokers sollte man auf einige Dinge achten. Dazu zählen die Regulierung des Brokers, die Verwaltung des Kapitals des Kunden, die Weiterleitung der Order der Trader, das Verhältnis der Kosten zu der Leistung, Aufbau der Trading-Plattform, Unterstützung des Kundenservices, Weiterbildungsangebote und Schulungsmaterialien.
Kann man bei jedem Broker diese Strategie ausführen?
Nein. Nicht jeder online Broker bietet die nötigen Eigenschaften für diese Anlagestrategie an. Wenn der Kunde sich an diese Strategie wagen möchte, muss er genau darauf achten, dass der ausgewählte Broker über die nötigen Tools verfügt. Bei den von uns vorgestellten Brokern ist dies der Fall.